DE695717C - Vorrichtung zur Verhinderung der UEberanstrengung von Kraftfahrzeugmotoren - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung der UEberanstrengung von KraftfahrzeugmotorenInfo
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- DE695717C DE695717C DE1937G0094623 DEG0094623D DE695717C DE 695717 C DE695717 C DE 695717C DE 1937G0094623 DE1937G0094623 DE 1937G0094623 DE G0094623 D DEG0094623 D DE G0094623D DE 695717 C DE695717 C DE 695717C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2710/00—Control of valve gear, speed or power
- F01L2710/006—Safety devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhinderung der Überanstrengung
von Kraftfahrzeugmotoren vermittels eines Unterbrechers, der den Zündstrom bei einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit unterbricht.
Bei den bekannten Bauarten erfolgt eine Unterbrechung des Zündstromes, wenn die für die Dauerbeanspruchung des Motors
zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird. Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung,
dem Motor dadurch eine Erholung zu geben, daß die Vorrichtung vorübergehend
ein Fahren mit einer bestimmten, unterhalb der höchstzulässigen liegenden Fahrgeschwindigkeit
erzwingt. Das wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß für den Zündstrom zwei nebeneinandergeschaltete Leitungen vorgesehen
sind, in deren eine ein Uhrschaltwerk eingeschaltet ist, das unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit
den Stromschluß in bestimmten Zeitäbständen unterbricht und wieder schließt,
während in der anderen ein vom Gashebel gesteuerter Schalter angeordnet ist, der den
Stromschluß bei einem ein bestimmtes Maß überschreitenden Niedertreten des Gashebels
unterbricht. Der Zündstrom wird daher während der vorübergehenden Unterbrechung des
Stromes in der Leitung des Uhrschaltwerkes durch die andere Leitung nur geschlossen,
wenn das Niedertreten des Gashebels ein bestimmtes Maß nicht überschreitet, d.h. wenn'
die Fahrgeschwindigkeit ein bestimmtes, unterhalb der höchstzulässigen Fahrgeschwindigkeit
liegendes Maß nicht überschreitet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
An Stelle der bei den bekannten Vorrichtungen vorhandenen Leitung α sind zwischen
dem Zündverteiler^ und der Zündspuleg die
beiden nebeneinandergeschalteten Leitungen & bzw. c vorgesehen, in die das Uhrschaltwerk h
bzw. der Schalter e eingeschaltet sind. Das Uhrschaltwerk verwendet zweckmäßig das
Zifferblatt und den Zeiger der am Fahrzeug vorhandenen Uhr. Der Zeiger ist mit Kon- 45
< takten versehen, die auf den im Zifferblatt
liegenden Teilen δ, δ der'Leitung δ schleifen.
Dieses Schleifen ist nur möglich bei den auf der Vorderseite des Zifferblattes liegenden
Teilen der Leitung, und zwar z.B. von 12 S bis 3 und von 6 bis 9. Von 3 bis 6 liegen,
dagegen die Leitungsteile auf der Rückseite^ des Zifferblattes, und zwar isoliert gegen die
Kontaktflächen des Zeigers. Der Stromschluß in der Leitung b ist somit während des Laufes
ίο des Zeigers von 12 bis 3 und von 6 bis 9
geschlossen und während des Laufes von 3 bis 6 und 9 bis 12 unterbrochen.
In der Leitung c ist der Schaltern angeordnet.
Die in das Zylindergehäuse dieses Schalters isoliert eingeführten Teile der Leitung
c werden durch den vom Gashebel gesteuerten Kolben / nebst Kugeln und zwischenliegender
Druckfeder geschlossen. Der eine Teil der Leitung (der rechte nach der Zeichnung) endet bereits etwa in halber Höhe
des Zylindergehäuses, so daß der Strom in der Leitung c nur geschlossen wird, wenn der
Gashebel nicht voll niedergetreten oder aus der voll niedergetretenen Lage wieder entsprechend
zurückgegangen ist.
Die Vorrichtung arbeitet in nachstehender Weise. Während des Laufes des Zeigers von
12 bis 3 und - von 6 bis 9 kann der Motor
voll beansprucht werden, d. h. der Gashebel kann voll niedergetreten werden. Die Leitung
c ist dabei zwar im Schalter e unterbrochen; der Zündstrom nimmt aber seinen
Weg über die nebengeschaltete Leitung b, und zwar solange der Zeiger sich von 12 bis 3
bzw. von 6 bis 9 bewegt. Überschreitet der Zeiger den Punkte, so wird die Leitung b
unterbrochen. Das gleiche gilt auch von der Leitung c, wenn der Gashebel voll niedergetreten
ist. Es wird daher notwendig, den Gashebel zurückgehen zu lassen, um den Ziindstrom
wieder schließen zu können. Der Fahrer ist somit gezwungen, während des Laufes des
Zeigers von 3 bis 6 und 9 bis 12 das Fahrzeug mit geringerer Geschwindigkeit zu
fahren. Die beabsichtigte Schonung des Motors ist die Folge.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Verhinderung der Über-■ anstrengung von Kraftfahrzeugmotoren vermittels eines Unterbrechers, der den Zündstrom bei einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß für den Zündstrom zwei nebeneinandergeschaltete Leitungen (b, c) vorgesehen sind, in deren eine (b) ein Uhrschaltwerk (Ji) eingeschaltet ist, das unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit den Stromschluß in bestimmten Zeitabstanden unterbricht und wieder schließt, während in der anderen (c) ein vom Gashebel gesteuerter Schalter (e) angeordnet ist, der den Stromschluß bei einem ein bestimmtes Maß überschreitenden Niedertreten des Gashebels unterbricht, so daß der Zündstrom während d*er vorübergehenden Unterbrechung der Leitung (b) des Uhrschaltwerkes nur geschlossen ist, wenn die Fahrgeschwindigkeit ein bestimmtes, unterhalb der Höchstgeschwindigkeit liegendes Maß nicht überschreitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937G0094623 DE695717C (de) | 1937-01-19 | 1937-01-19 | Vorrichtung zur Verhinderung der UEberanstrengung von Kraftfahrzeugmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937G0094623 DE695717C (de) | 1937-01-19 | 1937-01-19 | Vorrichtung zur Verhinderung der UEberanstrengung von Kraftfahrzeugmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE695717C true DE695717C (de) | 1940-08-31 |
Family
ID=7140145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937G0094623 Expired DE695717C (de) | 1937-01-19 | 1937-01-19 | Vorrichtung zur Verhinderung der UEberanstrengung von Kraftfahrzeugmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE695717C (de) |
-
1937
- 1937-01-19 DE DE1937G0094623 patent/DE695717C/de not_active Expired
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