<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung an Adressier-und ähnlichen Druckmaschinen zum selbsttätigen, schritt- weisen Fortschalten einer zu bedruckenden Liste.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausbildung einer Vorrichtung an Adressierund ähnlichen Druckmaschinen mit in einer Gleitbahn hintereinander vorwärtsbewegten Druckschablonen zum selbsttätigen schrittweisen Fortschalten einer zu bedruckenden Liste nach Patent 93575. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, ein leichtes Auswechseln der innerhalb der einen Seitenwange der Fortschaltvorrichtung von dem Druckhebel der Adressiermaschine aus hin und her bewegten Sperrzahnstagen zu ermöglichen, was zur Folge hat, dass ohne Schwierigkeiten der Zeilenabstand der bedrucken Liste durch Austausch der Antriebssperrzahnstange gegen eine andere mit anderer Zahnteilung geändert werden kann.
Zur Erreichung dieses Zweckes ist die Antriebssperrzahnstange an ihrer Unterkante auf eine gewisse Länge als Triebzahnstange ausgebildet, mit der ein vom Druckhebel aus angetriebenes Zahnradsegment kämmt. Die Sperrzahnstange ist infolgedessen, sobald das Zahnradsegment soweit verdreht wird, dass es nicht mehr in Eingriff mit dem Triebzahnstangenteil der Sperrzahnstange steht, nach dem einen Ende der Aufnahmeseitenwange, u. zw. zweckmässig nach dem hinteren Ende, ohne weiteres herausziehbar, wobei aber dafür gesorgt werden muss, dass ein Herausheben der Antriebszahnstange nach oben aus der Seitenwange während ihres Antriebes durch das Zahnradsegment sieher vermieden wird. Letzteres wird dadurch bewirkt, dass mindestens die eine Seitenfläche der Sperrzahnstange mit einer Längsnut versehen ist. in die ein in der Aufnahmeseitenwange angeordneter Bolzen oder Vorsprung eingreift.
Die eine Seitenfläche der Zahnstange ist ferner mit einer Anzeigemarke versehen, die angibt, wie weit die Zahnstange in die Seitenwange hineingeschoben werden muss, bis das Antriebszahnsegment mit ihr zum Eingriff gebracht werden darf.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es sind nur
EMI1.1
ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Rahmen, Fig. 3 ist eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht bei aufgehobenem Zahnstangenantrieb und Fig. 4 zeigt die Antriebssperrzahnstange für sich in Seitenansicht. Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie V-V der Fig. 1 und Fig. 6 ist ein teilweiser Grundriss nach Linie VI-VI der Fig. 1.
Der Rahmen der Vorrichtung zum Fortschalten der zu bedruckenden Liste besteht in bekannter Weise aus den beiden Seitenwangen z und h, die durch Querstreben miteinander verbunden sind. Der Rahmen ist in beliebiger Weise an dem Tisch der Adressiermaschine zu befestigen, und die Seitenwange h dient ebenso wie bei dem Gegenstand des Stammpatentes zur Aufnahme einer hin und her verschiebbaren Antriebssperrzahnstange 1. Die Antriebssperrzahnstange 1 besitzt die aus Fig. 4 ersichtliche Gestalt, d. h. sie ist an ihrer Unterkante im mittleren Teil mit einer Triebverzahnung 20 versehen.
Mit Hilfe dieser Verzahnung 20 wird die Sperrzahnstange 1 hin und her bewegt, indem in die Verzahnung 20 ein Zahnradsegment 21 eingreift, das an der Seitenwange h drehbar gelagert ist und von dem Druckhebel der nicht mitgezeichneten Adressiermaschine aus mittels des Lenkers M hin und her gedreht wird. In-
<Desc/Clms Page number 2>
folgedessen verschiebt sich die Zahnstange 1 in Richtung des Pfeiles 22 hin und her und nimmt bei der Bewegung nach rechts (Fig. 1) die Einspannplatte für die zu bedruckende Liste mit. An der einen Seitenfläche der Sperrzahnstange 1 sind zwei Längsnuten 23, 24 angeordnet, die von den beiden Enden der Zahnstange 1 ausgehen und bis zu dem mittleren Teil derselben reichen, der sowohl an der Oberkante wie an der Unterkante eine Verzahnung hat.
Hiedurch wird erreicht, dass die Längsnuten 23, 24 den mittleren, am meisten beanspruchten Teil der Zahnstange 1 nicht schwächen. Um bei der Hin-und Herverschiebung der Zahnstange 1 ein Herausheben derselben aus der Seitenwange h zu verhindern, greift in die Nuten 23, 24 je ein Bolzen 25 bzw. 26 ein, die in der Seitenwange h des Rahmens entsprechend den Fig. 5 und 6 angeordnet sind.
Der nach vorn liegende Bolzen 23 ist starr in der Seitenwange h befestigt, während der Bolzen 26 durch eine Blattfeder 27 nach innen in die Nut 24 hineingedrüekt wird. Die Buttfeder 27 liegt innerhalb einer Aussparung 28 der Seitenwange A. Die beiden Bolzen z5, 26 verhindern ein
EMI2.1
weise nach Lösung irgendeines Gelenkes in seinem Antrieb soweit zu verdrehen, dass es ausser Eingriff mit dem Zahntrieb 20 gelangt, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist. Die Zahnstange 1 kann dann in Richtung des Pfeiles 29 nach hinten aus der Seitenwange t herausgezogen werden. Der Bolzen 26 tritt hiebei in
EMI2.2
Teil der Zahnstange gegen das vordere Ende des Bolzens 26 anläuft.
Der Bolzen 26 behindert also das Herausziehen der Zahnstange nicht und tritt selbsttätig wieder nach vorn, sobald der unverletzte mittlere Teil der Zahnstange 1 an ihm vorbeigegangen ist.
Die neue Zahnstange wird alsdann von hinten in die Seitenwange & derart eingeführt, dass wieder
EMI2.3
mit einer Marke 5C auf ihrer einen Seitenfläche versehen, welche Marke anzeigt, wie weit die Zahnstange 1 zunächst in den Rahmen hineingesehoben werden muss, bis das Zahnradsegment 21 wieder in Eingriff mit der Verzahnung 20 zu bringen ist. Die Marke ss gibt also eine Gewähr dafür, dass bei ihrer Beachtung die eingeführte Zahnstange in richtiger Weise von dem Zahnradsegment 21 aus hin und her verschoben wird, ohne dass es vorkommen kann, dass Zähne des Zahnradsegments 21 gegen die nicht verzahnt untere Kante der Zahnstange stossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung an Adressier- und ähnlichen Druckmaschinen zum selbsttätigen schrittweisen Fortschalten einer zu bedruckenden Liste mit in einer Gleitbahn hintereinander vorwärts bewegten Druckschablonen nach Patent 93575, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb der einen Seitenwange (b) der Vorrichtung von dem Druckhebel der Maschine aus hin und her bewegte Sperrzahnstange (1) an ihrer Unterkante auf eine gewisse Länge als Triebza.
hnstange (20) ausgebildet ist, mit der ein vom Druck- hebel aus angetriebenes Zahnradsegment (21) kämmt, so dass die Antriebssperrzahnstange (1) nach Aufhebung des Eingriffs des Zahnradsegments (21) mit dem Triebzahnstangenteil (20) nach hinten aus der Seitenwange (h) herausgezogen werden kann, während sie gegen ein Herausheben aus der S ? iien- wange nach oben dauernd gesichert ist.