AT98389B - Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen. - Google Patents
Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen.Info
- Publication number
- AT98389B AT98389B AT98389DA AT98389B AT 98389 B AT98389 B AT 98389B AT 98389D A AT98389D A AT 98389DA AT 98389 B AT98389 B AT 98389B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- opening
- centerless
- incandescent lamps
- lamp
- procedure
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 4
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 11
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Gliihlampen. Während beim Öffnen der bekannten, mit einer Spitze versehenen Glühlampen der Druckausgleich zwischen dem Vakuum im Innern der Lampe und der atmosphärischen Luft ohne Gefährdung der Glasglocke durch ein einfaches Abschneiden oder Abkneifen der Spitze herbeigeführt werden kann, ist die Herstellung des Druckausgleiches bei spitzenlosen Glühlampen sehr schwierig. Versucht man eine Öffnung in der üblichen Weise durch Erhitzen der Stelle der Glaswandung zu schaffen, dann wird infolge des im Innern der Lampe befindlichen Vakuums das Glas schon beim Weichwerden in das Innere hineingezogen, so dass sich die Glocke zum Einschmelzen eines Entlüftungsröhrehens nicht mehr eignet. Gemäss der Erfindung wird der Druckausgleich dadurch herbeigeführt, dass die Glaswand der Lampe mittels hochgespannten elektrischen Stromes, also Stromes von mindestens mehreren 1000 Volt Spannung durchschlagen wird. Zu diesem Zweck wird beispielsweise der Sockel der Lampe an den einen Pol einer Influenzmaschinegelegt und die Lampe so zwischen die beiden Pole der Influenzmaschine gehalten, dass die Glaswand der Lampe am anderen Pol der Influenzmaschine anliegt. Sobald der Strom erzeugt unddie Spannung hochgenug geworden ist, etwa mehrere hunderttausend Volt, bildet sich alsdann zwischen dem an der Glaswand anliegenden Pol der Influenzmaschine und dem im Innern der Lampe befindlichen Metallteilen, insbesondere dem Glühdraht, ein Funke der die Glaswand durchschlägt. Durch richtige Stellung der Lampe kann jederzeit leicht erreicht werden, dass der Durchschlag in der Gloekenwand an der gewünschten Stelle erscheint. In ähnlicher Weise kann ein Durchschlagen der Glockenwand auch mittels eines von Wechselstrom gespeisten Transformators erfolgen, indem das eine Ende der Seliindär- spule mit dem Sockel der Lampe verbunden wird, während die Glocke derselben an das andere Ende der Spule gelegt wird. Bei genügender Stromstärke kann in diesem Falle ein Durchschlagen der Glaswand schon bei Spannungen von etwa 4000-5000 Volt erreicht werden. Um beim Durchschlagen mit Sicherheit das Auftreten von Rissen in der Umgebung der Durchschlagstelle zu verhindern, die bei der weiteren Bearbeitung der Lampenglocke zu ihrer Zerstörung führen würden, w ; rd die zu durchschlagende Stelle gleichzeitig, z. B. mit einer Bunsenflamme, mässig erhitzt. Die Erwärmung darf dabei nicht zu weit geführt werden, um das Einziehen der Wandungen zu verhindern ; auch würde sonst kein Durchschlag stattfinden, sondern die Entladung durch das infolge der Erhitzung leitend gewordene Glas hindurchgehn, ohne eine Öffnung zu erzeugen. Die für das Durchschlagen erforderlichen Spannungen, die natürlich von verschiedenen Umständen insbesondere der Stärke der Glaswand abhängen, können eine wesentliche Herabsetzung erfahren, wenn die Lampe mässig erwärmt wird, so daL etwa an der Glaswandung gebundene Gasreste frei werden, infolgedessen für das Durchschlagen haupt- sächlich nur der Widerstand des Glases in Betracht kommt. Nach dem Durchschlagen der Glockenwandung und dem dadurch bedingten Druckausgleich wird die Durchschlagstelle in bisheriger bekannter Weise erweitert, um einen Pumpstengel für das spätere Entlüften anzusetzen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Glockenwandung mittels hochgespannten elektrischen Stromes durchschlagen wird. EMI1.1 zeitig erhitzt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen für das Durch- EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE98389X | 1922-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT98389B true AT98389B (de) | 1924-11-10 |
Family
ID=5646754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT98389D AT98389B (de) | 1922-06-01 | 1923-04-16 | Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT98389B (de) |
-
1923
- 1923-04-16 AT AT98389D patent/AT98389B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT98389B (de) | Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen. | |
| EP0455884B1 (de) | Einseitig gesockelte elektrische Lampe | |
| CH658545A5 (de) | Verfahren zum gleichmaessigen erwaermen von heizgut in einem vakuumrezipienten. | |
| DE601847C (de) | Verfahren zum Einbringen eines Stoffes in ein Metall | |
| DE837890C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abschmelzen von glaesernen Pumproehrchen an entluefteten Huellen | |
| DE102014103387B4 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Koronazündeinrichtung | |
| DE2529004A1 (de) | Gegenstand mit einem glasteil, in den ein metallteil eingeschmolzen ist | |
| DE383194C (de) | Verfahren zum OEffnen von spitzenlosen Gluehlampen | |
| AT118023B (de) | Verfahren und Einrichtung zum Entgasen von Metallhohlkörpern in elektrischen Entladungsgefäßen. | |
| DE588894C (de) | Elektrische Leuchtroehre mit an den Enden angebrachten Elektroden, insbesondere Gluehelektroden, und einem im Rohrinnern untergebrachten, die Zuendung erleichternden Draht | |
| DE635540C (de) | Gluehventilroehre mit zwei oder mehreren Heizfadensystemen | |
| DE564235C (de) | Elektrische Leuchtroehre mit gluehenden Hauptelektroden | |
| DE470230C (de) | Verfahren zum Tempern von Einschmelzfuessen fuer elektrische Gluehlampen und Entladungsroehren | |
| DE563677C (de) | Verfahren zum Entgasen von bei elektrischen Entladungsgefaessen ver-wendeten Metallhohlkoerpern mit von aussen zugaenglichem Hohlraum | |
| DE623532C (de) | ||
| DE695645C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Kathode fuer Hochspannungsroehren mit autoelektronischer Entladung | |
| DE965426C (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Glueh- oder Glimmlampen | |
| DE361053C (de) | Vorrichtung zum Zuenden eines Lichtbogens zwischen ruhenden Elektroden in einem abgeschlossenen Gehaeuse mit Gasfuellung | |
| DE857529C (de) | Verfahren zum Einschmelzen von Elektroden elektrischer Entladungs-roehren oder -lampen sowie auch Funkenstrecken in Hartglasgefaesse | |
| DE670651C (de) | Verfahren zum Abdichten weiter Pumprohre | |
| DE698860C (de) | Elektrischer Gasschalter mit Zusatzbeblasung | |
| DE925366C (de) | Gasentladungslampe mit Glimmentladungskathode | |
| DE2350489C3 (de) | Vakuumschalter mit einer Gettervorrichtung | |
| AT101313B (de) | Verfahren zum Feinentlüften elektrischer Glühlampen und ähnlicher Vakuumapparate. | |
| AT127607B (de) | Einrichtung zum Betriebe von elektrischen Leuchtröhren mit hochgespanntem Wechselstrom. |