AT98389B - Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen. - Google Patents

Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen.

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  Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Gliihlampen. 



   Während beim Öffnen der bekannten, mit einer Spitze versehenen Glühlampen der Druckausgleich zwischen dem Vakuum im Innern der Lampe und der atmosphärischen Luft ohne   Gefährdung   der Glasglocke durch ein einfaches Abschneiden oder Abkneifen der Spitze herbeigeführt werden kann, ist die
Herstellung des   Druckausgleiches   bei spitzenlosen Glühlampen sehr schwierig. Versucht man eine Öffnung in der üblichen Weise durch Erhitzen der Stelle der Glaswandung zu schaffen, dann wird infolge des im Innern der Lampe befindlichen Vakuums das Glas schon beim Weichwerden in das Innere hineingezogen, so dass sich die Glocke zum Einschmelzen eines   Entlüftungsröhrehens   nicht mehr eignet. 



   Gemäss der Erfindung wird der Druckausgleich dadurch herbeigeführt, dass die Glaswand der Lampe mittels hochgespannten elektrischen Stromes, also Stromes von mindestens mehreren 1000 Volt
Spannung durchschlagen wird. Zu diesem Zweck wird beispielsweise der Sockel der Lampe an den einen Pol   einer Influenzmaschinegelegt und   die Lampe so zwischen die beiden Pole der Influenzmaschine gehalten, dass die Glaswand der Lampe am anderen Pol der Influenzmaschine anliegt.

   Sobald der Strom erzeugt unddie Spannung hochgenug geworden ist, etwa mehrere hunderttausend Volt, bildet sich alsdann zwischen dem an der Glaswand anliegenden Pol der Influenzmaschine und dem im Innern der Lampe befindlichen Metallteilen, insbesondere dem Glühdraht, ein Funke der die Glaswand   durchschlägt.   Durch richtige Stellung der Lampe kann jederzeit leicht erreicht werden, dass der Durchschlag in der Gloekenwand an der gewünschten Stelle erscheint. In ähnlicher Weise kann ein Durchschlagen der Glockenwand auch mittels eines von Wechselstrom gespeisten Transformators erfolgen, indem das eine Ende der   Seliindär-   spule mit dem Sockel der Lampe verbunden wird, während die Glocke derselben an das andere Ende der Spule gelegt wird.

   Bei genügender Stromstärke kann in diesem Falle ein Durchschlagen der Glaswand schon bei Spannungen von etwa 4000-5000 Volt erreicht werden. 



   Um beim Durchschlagen mit Sicherheit das Auftreten von Rissen in der Umgebung der Durchschlagstelle zu verhindern, die bei der weiteren Bearbeitung der Lampenglocke zu ihrer   Zerstörung führen   würden, w ; rd die zu   durchschlagende Stelle gleichzeitig,   z. B. mit einer   Bunsenflamme,   mässig erhitzt. Die Erwärmung darf dabei nicht zu weit geführt werden, um das Einziehen der Wandungen zu verhindern ; auch würde sonst kein Durchschlag stattfinden, sondern die Entladung durch das infolge der Erhitzung leitend gewordene Glas   hindurchgehn,   ohne eine Öffnung zu erzeugen.

   Die für das Durchschlagen erforderlichen Spannungen, die natürlich von verschiedenen Umständen insbesondere der   Stärke der Glaswand   abhängen, können eine wesentliche Herabsetzung erfahren, wenn die Lampe mässig erwärmt wird, so daL etwa an der   Glaswandung   gebundene Gasreste frei werden, infolgedessen für das   Durchschlagen haupt-   sächlich nur der Widerstand des Glases in Betracht kommt. 



   Nach dem Durchschlagen der Glockenwandung und dem dadurch bedingten Druckausgleich wird die   Durchschlagstelle   in bisheriger bekannter Weise erweitert, um einen Pumpstengel für das spätere Entlüften anzusetzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass die Glockenwandung mittels hochgespannten elektrischen Stromes durchschlagen wird. 
 EMI1.1 
 zeitig erhitzt wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen für das Durch- EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT98389D 1922-06-01 1923-04-16 Verfahren zum Öffnen von spitzenlosen Glühlampen. AT98389B (de)

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