AT98079B - Einfach oder doppeltwirkende ventillose Pumpe. - Google Patents

Einfach oder doppeltwirkende ventillose Pumpe.

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AT98079B
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Austria
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piston
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pump
piston rod
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Wilhelm Goert Boonzaier
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Wilhelm Goert Boonzaier
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/04Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports
    • F04B7/06Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports the pistons and cylinders being relatively reciprocated and rotated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description


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  Einfach oder doppeltwirkellde ventillose Pumpe. 



   Die Erfindung betrifft eine einfach oder doppelt wirkende,   ventillose   Pumpe mit axial hin und her gehendem und zum Öffnen und Schliessen der   Ein-und Auslassöffnungen   um seine Achse schwingendem Kolben mit steuernder, zylindrischer Kolbenverlängerung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Drehbewegung des Kolbens am Hubende plötzlich erfolgt. Dadurch wird Drosselung vermieden. 



   In den Zeichnungen sind   Ausfuhrungsformen   der Pumpe veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Aufriss 
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 und D, D der   Big. l, Fis.   6 und 7 sind lotrechte Schnitte nach der Linie E, E der Fig.   l, welche   die arbeitenden Teile in verschiedenen Endstellungen zeigen. Fig. 8 ist ein Aufriss, teilweise im Schnitt, einer Pumpe für Bohrlöcher, insbesondere von Tiefbohrungen,   mit verändertem   Antrieb ; Fig. 9 zeigt diese Pumpe im lotrechten Schnitt unter rechtem Winkel zu Fig. 8, Fig. 10 ist ein lotrechter Schnitt der Antriebsvorrichtung   der Ausführungsform   gemäss Fig. 8 und 9, Fig. 11 und 12 sind Schnitte nach der Linie G, G bzw.   H,   H, Fig. 9. Fig. 13 zeigt im wagrechten Schnitt eine Abänderung einiger Teile des Antriebes nach Fig. 1, 2,6 und 7.

   Fig. 14-17 veranschaulichen schematisch die verschiedenen Stellungen der Öffnungen während eines Arbeitsspieles. 



   An den Enden eines Zylinders 1 sind die   Köpfe 2,.   3 derart angeordnet, dass sie in das Innere des
Gehäuses so weit hineinreiehen, dass zwischen ihren inneren Enden ein freier, die Arbeitskammer der Pumpe bildender Raum entsteht. Zwischen den   Aussenflächen   dieser Köpfe und der   Innenfläche   des
Gehäuses sind ringförmige Räume 4 freigelassen, deren   Länge etwas grösser   ist als die Hublänge und die zur Aufnahme und Führung der Kolbenverlängerungen 5 dienen. Der obere Kopf 3 trägt in der Mitte eine Hülse oder Stopfbüchse 3a, durch welche die   Pumpenstange   7 hindurchgeht, die an der Querwand   5 a   des Kolbens befestigt ist, welche den die   beiden Kolbenverlängerungen voneinander   trennenden Kolbenkörper darstellt.

   Diese   Kolbenverlängerungen können sich abwechselnd über   die entsprechenden Köpfe schieben und sind mit zwei   Durchbrechungen   oder Ausschnitten versehen, welche die um je 90  voneinander entfernten   Ein- und Auslassöffnungen 6. 6a   bzw. 6b, 6c bilden, wobei die Ausschnitte 6, 6a der oberen Kolbenverlängerung den Ausschnitten 6b, 6c der unteren Kolbenverlängerung diametral gegenüberliegen. 



  Der Zylinder 1 weist die Ein- und Auslassöffnung 1a bzw. 1 b auf, die einander diametral gegenüberliegen und in die Arbeitskammer führen. 



   Die Kolbenstange 7 erteilt dem Kolben eine hin und her gehende axiale Bewegung und eine hin und her schwingende Bewegung um die Achse, indem diese Stange 7 mit dem Kolbenkörper 5 a durch geeignete Mittel so verbunden ist, dass sie den Kolben in beiden Richtungen mitnimmt. Das obere Ende der Kolbenstange 7 ist mit einem Querkopf   8, Fig. 8-10,   drehbar verbunden, der in Führungen 9 läuft und mit einem den Kurbelzapfen 11 der Kurbelwelle 14 umfassenden Schlitz 10 ausgestattet ist, so dass die Drehung der   Welle-M die   hin und her gehende Bewegung der Stange 7 und des Kolbens 5 veranlasst. 



  Die Kurbelwelle 14 läuft in Lagern 13, 13 a. 



   Bei der Drehung der Kurbelwelle trifft ein an einem der Kurbelarme angebrachter Daumen 17 abwechselnd gegen die Rollen   15a, 16 a   an den oberen Armen von um Zapfen am   Lager 1. 3 schwingenden   
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 stange der vor der   Austrittsöffnung lb   des Zylinders stehende Ausschnitt 6b der   Kolbenverlängerung   als Austrittsöffnung dienen (Fig.   15),   die dabei allmählich kleiner wird, während der obere, vor der Eintrittsöffnung 1 des Gehäuses stehende Ausschnitt 6 als   Säugöffnung dient,   die   allmählich grosser wird.   



   Sobald der Kolben der unteren Totpunktlage nahe kommt, wird er um   90    nach links gedreht, Fig. 16, 
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 Kolbenverlängerung die Saugseite darstellt, wobei die   Einlassöffnung 1 a   des Zylinders allmählich (Fig. 17) frei gelegt wird, bis bei Annäherung an die obere Hubgrenze der Kolben nach rechts gedreht wird und in die Ausgangsstellung, Fig. 14, zurückkehrt. 



   Am Boden des Zylinders ist anschliessend an den Ringraum 4 zweckmässig eine   Kammer 23 zum   Auffangen von Sand oder Schlamm vorgesehen. 



   Ist die Pumpe für Bohrlöcher od. dgl. bestimmt, Fig. 8 und 9, so ist sie von einem   Mantel-M   
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 Zylinder 1. Mit dem Mantel steht die Rohrleitung 35 in unmittelbarer Verbindung, durch welche die geförderten Flüssigkeiten oder Gase nach oben gelangen, und welche wie   gewöhnlich   nach Bedarf verlängert werden kann. 



   Eine abgeänderte Ausführungsform des Antriebes, die sich insbesondere für Bohrungen eignet, ist in Fig. 8-12 veranschaulicht. 



   Die Drehbewegung des Kolbens wird in diesem Falle durch Hebel   26, 2 ?' hervorgebracht,   die zweckmässig als Teile der Kurbelarme   ? 2 ausgeführt   sind, in einer Geraden mit dan Kurbelarmen liegen und in entgegengesetzten Richtungen nach   aussen reichen.   Am Ring 30 auf der Kolbenstange 7, der dem vorstehend beschriebenen Ring 50 gleicht, sind auf Zapfen zwei Rollen 28,   29   in solchen Stellungen angeordnet, dass die eine oder die andere in der Bahn eines der Hebel 26, 27 liegt, so dass, wenn die letzteren sich mit der Kurbelwelle 14 drehen, sie den Ring 30 und damit die Kolbenstange abwechselnd in der einen und in der andern Richtung um einen W. nkel von   900 dreh3n.   



   Um bei Verlängerung der Verrohrung den Antrieb in richtiger Lage an den Kolben anschliessen zu können, ist auf der Oberseite des Pumpengehäuses eine Anzeigevorrichtung vorgesehen, die   zweckmässig   aus einer zylindrischen Kappe M, Fig. 8, 9 und 12, besteht, welche einen oder zwei Längsschlitze aufweist, deren Breite angenähert   900 beträgt,   und deren Länge den Hub der Pumpe etwas übertrifft. Die lotrechten Ränder 32 der Schlitze bilden   Anschläge   für einen Stift oder Arm   33   an der Kolbenstange 7. wodurch die Drehbewegungen der letzteren begrenzt werden. Es werden also die Endstellungen sowohl der axialen als auch der schwingenden Bewegung des Kolbens angezeigt.

   Statt einer zylindrischen Kappe 31 können auch zwei lotrechte Stangen am Oberteil der Pumpe verwendet werden, die zwecks Versteifung oben miteinander verbunden sind. 



   Fig. 13 zeigt eine geringe Abänderung des in Fig. 2 dargestellten Antriebes. Der Trieb und die Zahnstange sind dabei durch eine Gabel oder geschlitzte Platte 36a und einen Stift 34a ersetzt, der letztere ist auf dem Ring 30 angeordnet. Der Schlitz ist lang genug, um die Drehung des Ringes und des 
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   Bei einer einfach wirkenden Pumpe ist bloss ein Zylinderkopf erforderlich und der Kolben hat die Gestalt eines Topfes, die Drehbewegung wird ihm in derselben Weise erteilt, wie bei einer doppeltwirkenden Pumpe. 



   Bei sämtlichen Ausführungsformen können die Abmessungen der   Steueröffnungen     Ia, 1 b, 6, 6a,   6b,   sse,   in der Achsenrichtung des Kolbens gemessen, gleich oder annähernd gleich der Hubhöhe sein. 



  Dadurch entsteht ein einziger Arbeitsraum, dessen Höhe der   Hubhöhe gleich   ist, in den die   Flüssigkeit   ohne schädliche Drosselungen und Wirbelungen ein-und austritt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Einfach oder doppelt wirkende ventillose Pumpe mit axial hin und her gehendem und zum Öffnen und Schliessen der Ein-und Auslassöffnungen um seineAchse schwingendem Kolben mit steuernder, zylindrischer Kolbenverlängerung, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung des Kolbens plötzlich am Hubende erfolgt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung der ruckweisen Drehung des Kolbens die Kolbenstange durch einen gegen Axialbewegung gesicherten Ring (30) hindurchgeht, auf Drehung mit letzterem gekuppelt, jedoch in der Achsenrichtung darin frei beweglich, und dieser Ring von Zeit zu Zeit durch das die Kolbenstange axial hin und her bewegende Organ hin und her gedreht wird.
    3. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung der Kolbenstange durch einen auf dem Ring festen Trieb (20) und eine in letzteren eingreifende Zahnstange (19) erfolgt, die durch Vermittlung von Hebeln (15, 16) von einem Daumen (17) auf der Kurbelwelle (14) betätigt wird (Fig. 1, 2, 6 und 7).
    4. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Verlängerungen der Kurbelarme (12) bildende, nach entgegengesetzten Seiten gerichtete Arme (26, 27) auf Ansätze am Ring (30) wirken (Fig. 8-12). EMI3.1
AT98079D 1919-12-13 1920-11-11 Einfach oder doppeltwirkende ventillose Pumpe. AT98079B (de)

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AT98079D AT98079B (de) 1919-12-13 1920-11-11 Einfach oder doppeltwirkende ventillose Pumpe.

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DE (1) DE396915C (de)
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DE102005058100B3 (de) * 2005-12-05 2007-08-23 Bert Miecznik Hubgetriebene Pumpe und strömungsgetriebener Motor
CN116123076A (zh) * 2022-12-29 2023-05-16 北京空天技术研究所 活塞结构及具有其的水液压活塞泵

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CH93381A (de) 1922-03-16
GB160508A (en) 1921-03-14
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DE396915C (de) 1924-06-14

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