AT97187B - Wassererhitzer. - Google Patents

Wassererhitzer.

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AT97187B
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William Joseph Still
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William Joseph Still
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wassererhitzer. 



   Es sind Wassererhitzer bekannt, bei denen die   Wärmezufuhr   und oft auch die Wasserzufuhr durch die   Dampfspannung im Erhitzer selbsttätig geregeit werden. Dabei wurde   in erster Linie der Wasserinhalt konstant zu halten gesucht. Jede,   auch grosse   Wasserentnahme wurde durch eine gleiche Wasserzufuhr ausgeglichen.   Fm   die Temperatur des Erhitzerinhaltes annähernd gleichbleibend zu halten. 
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   wurde der Wirkungsgrad der Heizung in diesen Fä]len stark herabgesetzt. 



  Der Wassererhitzer nach der Erfindung liefert immer Wasser von bestimmter Temperatur, ohne   durch übermässige Schwankungen in der Heizung deren Wirkungsgrad zu verringern. Diese bessere 
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 ist, dessen Durchgangsquerschnitt im Betriebe konstant bleibt und nach der Leistungsfähigkeit der Heizung so bemessen ist, dass die zuströmende Wassermenge sofort nach dem Eintritt in den Behälter auf die Siedetemperatur erwärmt wird, wobei der Dampfdruck in diesem Raume die Entleerung des heissen Wassers aus dem Behälter bewirkt. Ein solcher Wassererhitzer unterscheidet sich demnach von den bekannten dadurch, dass nicht die Menge des   Wasserinhaltes, sondern   dessen Temperatur konstant gehalten wird, wobei sich eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ergibt.

   Er ist nicht geeignet, Wasser von niedrigerer Temperatur als der Siedetemperatur bei dem herrschenden Luftdruck zu liefern. Um grössere Mengen warmen Wassers anzusammeln, kann ein mit dem Kessel des eigentlichen Erhitzers in regelbarer Verbindung stehender Vorwärmer mit dem Kessel in einem Gehäuse untergebracht werden. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen veranschaulich ; Fig. 1 zeigt teilweise eine Ansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 und 3 zeigen wagrechte Schnitte nach den Linien 2-2 bzw.   3-3   der Fig. 1. Der Erhitzer besteht aus zwei Hauptteilen, dem Unterteil 1 und dem Behälter 2. Die vom Brenner 10 abströmenden Verbrennungsgase werden durch 
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 bestrichen und sichern so eine gute Heizwirkung. Gas oder ein anderer Brennstoff wird von der Leitung 14 durch ein von Temperatur und Druck des Wassers im Erhitzer beeinflusstes Regelventil M dem Brenner 10 zugeführt. Durch das vorteilhaft biegsame Rohr 17, weiter durch Rohr 18 und Einlass 19 wird einer   Wassertasche   11 kaltes Wasser   zugeführt.   



   Zur Entnahme von Heisswasser wird der Hebel 16 angehoben, mit ihm wird die Nocke 20 verdreht, 
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 aus. Da der Ventilteller 22 nur durch die Feder 21 in der Schlussstellung gehalten ist, dient er auch als Sicherheitsventil. Der Druck des Wasser-und Dampfinhaltes des Behälters, der (gleichzeitig mit der Temperatur, da es sich um gesättigten Dampf handelt) durch Regelventil M konstant gehalten wird, ist geringer als der Druck des zugeleiteten kalten Wassers. Dieses kann daher immer nachströmen. Es tritt aus dem Rohr 17 durch das ein Filter 24 enthaltende Verbindungsstück 23 und schliesslich durch das   Nadelventil 25. Das Siebfilter 24 hält gröbere Verunreinigungen von der Nadelventilöffnung 25 a ab. 



  Vom Durchtritt 2. M strömt das Wasser durch die Bohrung 26 und das Verbindungsstück 27 des anderen   

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 Armes 28 des   Reguliergehäuses,   weiter durch Rohr 18 und   Verbindungsstück   19 in die vordere Wassertasche 11 (Fig. 2). Durch das einströmende kalte Wasser wird der Inhalt dieser Wassertasche etwas abgekühlt und der Temperaturregler wirkt auf die Gaszuführung zum Brenner 10 derart, dass bei sinkender Temperatur des Wassers in der Tasche mehr Gas dem Brenner zuströmt. 



   Das Nadelventil   25   wird mittels Schraubengewindes und sechskantigen   Kopfes"15,   der sich an der Skala 36 vorüber bewegt, so eingestellt, dass bei anhaltendem Zuströmen kalten Wassers der Brenner   ?,   ohne unwirtschaftlich zu arbeiten, den Wasserinhalt immer auf der   gewünschten   Temperatur von beispielsweise   1100 C halten kann.

   Damit die feine Öffnung des Nadelventils nicht durch kleine V I'runreinigun-   gen verstopft wird, ist eine Einrichtung vorgesehen, durch die selbsttätig beim jedesmaligen Anheben des Hebels 16 der Ventilkegel seinem Sitz genähert wird und beim   Rückgang   des Hebels in seine normale Lage   zurückkehrt.   So werden feine Verunreinigungen, die sieh vielleicht abgesetzt haben, zerquetscht und können vom Wasser durch die Öffnung 26 abgeführt werden. Zur Bewegung des Nadelventils dient ein im Schlitz des Armes 38 gleitender Stift 37 des Hebels   16,   der bei jeder Verdrehung des   Hebels 16   den Arm 38 verdreht, der die mit Gewinde versehende Spindel 25 des Nadelventils mitnimmt.

   Das Gehäuse des Wasserablassventils, das auch den   Auslassstutzen-Ma   besitzt, ist unter Zwischenschaltung einer Fiberplatte   36   an dem Unterteil 1 befestigt, um seine übermässige   Erwärmung und Salzablagerungen   im Gehäuse zu verhüten. 



   Zwecks Nachschau usw. kann nach Entfernung der Schraube   37   die Spindel des Nadelventils herausgeschraubt werden und ist nachher wieder in die durch die Marke angegebene normale   Lage zn   bringen. Der Ventilteller 22 kann nach Abnahme der Schraube. 37 und Verdrehung des   Armes :, S'. sowie   Abnahme des Ventilgehäuses, ausgebessert oder erneuert werden. 



   Der Wasserspiegel im Unterteil 1 sinkt nie unter das Niveau der Ausströmöffnung im Ventil 22. so dass die   Heizfläche   immer unterhalb des Wasserspiegels liegt. Ist die Feder 21 richtig bemessen, so bleibt Hebel   16,   wenn er in annähernd lotrechte Lage gebracht wird, in dieser Lage und derVentilteHer 22 ist von seinem Sitz abgehoben. Ist aber der Wasserinhalt bis zur Linie der Ausströmöffnung gesunken und fliesst kein Wasser mehr am Teller vorbei, so ändert sich auch der Druck auf diesen und der Hebel 16 fällt selbsttätig in die Schliessstellung. 



   Ein solcher Wassererhitzer kann grosse Mengen Wassers von bestimmter Temperatur bereit halten und auf einmal abgeben. Die Speisung mit kaltem Wasser erfolgt selbsttätig und ununterbrochen, aber so langsam, dass die Temperatur des Erhitzerinhaltes praktisch stets gleich bleibt, ohne dass die Heizung überlastet wird und unwirtschaftlich arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wassererhitzer mit selbsttätig regelbarer Heizeinrichtung, gekennzeichnet durch ein einstell- bares Ventil (25) in der Kaltwasserzuleitung, dessen Durchgangsquerschnitt (25a) im Betriebe konstant bleibt und nach der Leistungsfähigkeit der Heizeinrichtung so bemessen ist, dass die zuströmende Wassermenge sofort nach dem Eintritt in den Behälter (1) auf die Siedetemperatur erwärmt wird. wobei der Dampfdruck in diesem Raum die Entleerung des heissen Wassers aus dem Behälter bewirkt.
AT97187D 1922-03-14 1922-03-14 Wassererhitzer. AT97187B (de)

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AT97187B true AT97187B (de) 1924-06-10

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