AT96892B - Durch Wärme betätigte Arbeitsvorrichtung. - Google Patents
Durch Wärme betätigte Arbeitsvorrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Durch Wärme betätigte Arbeitsvorrichtung. Die Erfindung betrifft die Verbindung eines festen, aus Metallen mit verschiedenen linearen Ausdehnungskoeffizienten zusammengesetzten Ausdehnungskörpers mit einer Nürnberger Schere zu dem Zweck, die durch den Ausdehnungskörper bei Erwärmung erzeugte Kraft auf rinem langen Wege zur Geltung zu bringen. Die Nürnberger Schere die in Ruhest211ung nur pin2n kleinrn R1um einnimmt, gestattet durch Vermehrung der Scherenzahl, den Wtg innerhalb pmktischtr Grenzen beliebig zu vervielfachen. Werden dazu noch die Endarme der ganzen Schere, zwischen denen beispielsweise der Ausdehnungskörper angeordnet ist, auf den n-ten Teil dcr eigentlichen Scherenarme verkürzt und anderseits die letzteren bei jeder folgenden Schere vergrössert, so kann mit kleinen Kräften ein verhältnismässig grosser Vorschub erreicht werden. Der Vorschub kann durch eine gelenkig mit der Endschere verbundene Führungsstange, die durch ein in der Richtung der resultierenden Kraft fest angeordnetes Führungsrohr geführt wird, zu Arbeitsleistungen verwendet werden. Um aber den Zweck der Erfindung ganz zu erfüllen, nämlich technisch brauchbare Arbeit zu leisten, muss auch noch die Wirkung der Vorrichtung gesteigert werden. Dies kann nach folgenden Gesichtspunkten erreicht werden. 1. Durch die Anordnung einer möglichst grossen Angriffsfläche für die Kraft (Wärme). 2. Durch die Wahl in bezug auf lineare Ausdehnung möglichst verschiedener Metalle. 3. Durch eine möglichst vollkommene Wärmeübertragung ergebende Verbindung der einzelnen Metallstreifen. Die so gebauten Elemente können nun a) in einer Mehrzahl zu einem System zusammengesetzt und weiters b) eine Mehrzahl solcher Systeme an einer einzigen Nürnberger Schere an solchen Stellen angewendet werden, wo der Effekt der höchste ist. Bis jetzt ist der einfache Thermostreifen nur auf die Korrektur von Präzisionsinstrumenten und einfache Anzeigeapparate beschränkt gewesen. Nutzarbeit hat er nie geleistet. Die Erfindung gestattet, ihn als Arbeit leistende, einfache Maschine dort anzuwenden, wo es auf einen schnellen Wechsel der Arbeit nicht ankommt. Es werden infolgedessen lange und breite, aber nicht zu dicke Metallstreifen verwendet, damit die Wärme auf grosser Oberfläche angreifen und sich rasch durch die ganze Masse verteilen kann. Ferner werden Metalle mit möglichst verschiedenen linearen Ausdehnungskoeffizienten, z. B. Invar (36% Nickelstahl) in Verbindung mit Aluminium, Neusilber, Zink etc., verwendet und, um eine möglichst wärmeleitende Verbindung der einzelnen Metallstreifen herzustellen, wird die Metallplattierung nach dem Schweissverfahren allen andern Verbindungsarten (Hartlöten, Nieten od. dgl. ) vorgezogen. Die so gebauten und dimensionierten Thermostreifen werden nun nach der Erfindung dort, wo es sich um Erzielung grösserer Kraftleistungen handelt, zu Systemen zusammengesetzt und die so erzielte Anordnung als Ausdehnungskörper"bezeichnet. Die Art der Zusammensetzung kann eine verschiedene sein, z. B. eine Aufeinanderfolge sich verkürzender Elementarstreifen mit gemeinsamer Symmetrieachse, die an passender Stelle untereinander verschraubt, vernietet oder verlötet sind. Da nun jede Nürnberger Schere an sich schon eine Vereinigung von Scheren ist und jede Schere wieder aus zweiarmigen Hebeln besteht, so können bei dieser zusammengesetzten Schere mehrere Kräfte angreifen, also im vorliegenden Falle mehrere Ausdehnungskörper angeordnet werden, deren Teilwirkung sich zu einer resultierenden Hauptwirkung summiert, wobei die einzelnen Ausdehnungskörper immer in der Diagonale eines entweder schon vorhandenen oder leicht zu ergänzenden Kräfteparallelogramms angeordnet sind, wodurch die Arbeit vervielfacht werden kann. Die Erfindung kann zu den verschiedensten Kraftleistungen benutzt werden, die sich je nach der Richtung der Bewegung als ein Heben, Ziehen, Spannen, Dehnen oder als ein Schieben, Drucken, <Desc/Clms Page number 2> Pressen usw. äussern und infolgedessen zu den mannigiaelistenarbeitsleistungen verwendetwerden können, z. B. bei Schiebern, Klappen, Ventilen, Jalousien, Schaltern, Schützen, Hebewerken, Krahnen, Pressen EMI2.1 Die beschriebene Ausführung der Erfindung ist nur eine beispielsweise und es können noch andere Zusammensetzungen des Ausdehnungskörpers oder der Nürnberger Schere oder der Verbindung beider Anwendung finden und das ganze System noch zu andern als den erwähnten Zwecken verwendet werden, ohne dass dadurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt würde. So können die einzelnen Elementarstreifen aus Stahlblechen bestehen, auf die das zweite Metall auf galvanischem Wege oder sonstwie niedergeschlagen ist. Oder es können für hohe Temperaturen Stahl (Invar) bleche mit einer Prinzepsschen Legierung (Silber-Gold-, Gold-Platin-Legierung) zu einem Elementarstreifen verbunden werden oder man kann anstatt der länglichen Form des Streifens auch runde Platten verwenden, die ähnlich wie eine Telephonmembran in ein Gehäuse eingespannt sind. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Durch Wärme betätigte Arbeitsvorrichtung, gekennzeichnet durch die Verbindung eines aus einzelnen Thermostreifen zusammengesetzten Ausdehnungskörpers mit einer Nürnberger Schere, durch die die Ausdehnung oder Zusammenziehung des Ausdehmmgskörpers vervielfacht wird. EMI2.2
Claims (1)
- zwischen den verkürzten Endarmen des einen Scherenendes angeordnet sind.3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnungskörper zwischen zwei gegenüberliegenden Gelenken der Nürnberger Schere, also in der Diagonale eines Kräfteparallelogramms angeordnet sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausdehnungskörper Stahlbleche oder Stahlbänder (Niekelstahl-, insbesondere Invarbleehe), auf die Metalle oder Legierungen (Aluminium, Zink, Neusilber) von hohem linearen Ausdehnungskoeffizienten plattiert sind, dienen.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Ausdehnungskörper dienenden Stahlbleche mit Prinzepsschen Legierungen oder mit einer Platin-Iridiumlegierung plattiert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT96892T | 1922-02-08 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT96892B true AT96892B (de) | 1924-05-10 |
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| AT96892D AT96892B (de) | 1922-02-08 | 1922-02-08 | Durch Wärme betätigte Arbeitsvorrichtung. |
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|---|---|
| AT (1) | AT96892B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1200069B (de) * | 1960-06-23 | 1965-09-02 | Siegfried Kofink Dr Ing | Waermekraftmaschine |
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1922
- 1922-02-08 AT AT96892D patent/AT96892B/de active
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