AT96852B - Zigarettenmaschine. - Google Patents

Zigarettenmaschine.

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AT96852B
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American Mach & Foundry
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zigarettenmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine Vervollkommnung des Triebwerkes für Zigarettenmaschinen. Lange Jahre hindurch war es bei der Erzeugung von Zigaretten üblich, das Formwerk für die Zigaretten oder die   eigentliche Zigarettenmaschine   mit gleichmässiger Geschwindigkeit, zusammen mit einem   selbsttätigen   Förderwerk dafür, anzuwenden. Bekanntlich sind aber bei der Behandlung von Tabak für die Herstellung 
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 dann für tausend Zigaretten und bei der gewöhnlichen Geschwindigkeit dauerte der Weg eines Schnitzels von dem Auflösungsgetriebe auf dem Förderband zu dem Rupfgetriebe etwa drei Minuten.

   Im Betriebe   seiner Maschine merkt der Arbeiter gewöhnlich eine Änderung in der Beschaffenheit des Tabaks an einer Änderung der Dichte der hergestellten Zigaretten, d. h. der Arbeiter findet, dass die Zigaretten zu fest   oder zu locker werden. Trat dies ein, so konnte der Arbeiter nicht die Geschwindigkeit des Zigaretten- formwerkes ändern, denn diese Gaschwindigkeit war gleichbleibend, sondern er vermochte nur die ver-   änderliche   Geschwindigkeit des selbsttätigen Förderwerkes zu beeinflussen, die Geschwindigkeit zu steigern oder zu verringern.

   Die richtige Einstellung der Geschwindigkeit des Fröderwerkes für die geänderten
Bedingungen konnte nicht sofort den Fehler in dem Formwerk für die Zigaretten ändern, weil für tausend
Zigaretten reichender Tabak mit der alten Geschwindigkeit aus dem Förderwerk in das Formwerk ge- langte, bevor die richtige Tabakmenge dorthin gelangen konnte. War also ein Fehler der Beschickung entdeckt und der richtige Schritt zur Abhilfe   getan,   so trat immer noch ein Verlust etwa von tausend   Ausschusszigaretten   ein, bevor die Fehler wirklich beseitigt war. Gewöhnlich kommen derartige Fehler mehrfach an einem Tage bei jeder Maschine vor, und bei einer grossen Zahl von Maschinen war der Verlust daraus empfindlich. 



   Die Erfahrung vieler Jahre lehrte, dass die alte Art, Zigarettenformwerke und Tabakförderwerke zu betreiben, falsch ist. Die Erfindung bezweckt in erster Reihe, eine Zigarettenmaschine zu schaffen, die die geschilderten Verluste vermeidet. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ; es sind : Fig. 1 eine Seiten- ansieht, teilweise im Schnitt einer die Erfindung verwirklichenden Zigarettenmaschine und Fig. 2 eine
Draufsicht, teilweise im Schnitt zu Fig. 1. 



   In den Zeichnungen bedeuten 3 mehr oder weniger schematisch ein Zigarettenformwerk der be-   kannten "Standard"-Baua : rt, 4   mehr oder weniger schematisch ein selbsttätiges Förderwerk der bekannten   "Bonsack"-Bauart.   Die besondere Einrichtung dieser beiden Getriebe liegt ausserhalb der Erfindung, 

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 kannter Bauart und Wirkungsweise umfasst. 



   Von dem Bekannten weichen das Zigarettenformwerk und Tabakförderwerk nur in bezug auf den Antrieb ab.   Gemäss   der Erfindung wird das Tabakförderwerk mit konstanter Geschwindigkeit betrieben. während sich die Geschwindigkeit des Zigarettenformwerkes ändern lässt. Hiefür besitzt das Förderwerk eine Haupttreibwelle 10 mit einer festen und einer losen Riemscheibe gewöhnlicher Bauart für einen Treib- 
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 und 16 läuft ein Riemen 17, der sich längs der Kogel durch eine Riemengabel 18 von bekannter Art und   Wirkung verschieben lässt.   



   Vermöge der beschriebenen Einrichtung wird das   Tabakförderwerk mit gleichförmiger Geschwindig-   keit bewegt, während das Zigarettenformwerk durch den Riemen 17, der die beiden Werke verbindet. mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben wird. 



   Es versteht sich, dass bei der dargestellten Anordnung dieselben Änderungen wie früher in der Beschaffenheit des Tabaks eintreten und dass der Tabakstrang auf dem Förderbande nicht stets die gleiche Dichte besitzt, obgleich das s Förderwerk mit gleichmässiger Geschwindigkeit läuft. Man weiss, dass nur Bruchteile einer Sekunde vergehen, um ein   Tabaksehnitzsl   von der Rupfstelle 9 durch den Führungstrichter in das Zigarettenformwerk fallen zu lassen.

   Merkt derjenige, welcher eine der   E@findung   entsprechende Zigarettenmaschine bedient, dass die Zigaretten zu weich oder zu hart werden, so bringt er sofort den   Riemenrücker   zur Anwendung, um die Gaschwindigkeit des Zigarettenformwerkes zu verringern oder zu erhöhen, einschliesslich des Formstreifens der unter dem Führungstrichter längs der Rupfrolle 9 läuft, so dass eine bestimmte Stelle des Streifens längere oder kürzere Zeit   al- bisher unter   dem Führungstriehter bleibt.

   Hieraus folgt, dass bei verringerter Geschwindigkeit des Streifens mehr   Tabak aufgeschüttet   wird, während der Streifen unter dem Führungstrichter vorbeigeht ; bei   verkehrter   Geschwindigkeit wird weniger   Tabak aufgeschüttet,   und es versteht sich, dass beim   Aufschütten   einer 
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 weichere Zigaretten entstehen. 



   E ergibt sich, dass sich irgendein Fehler in der   Tabakfördernng   schnell gutmaschen lässt, indem die Geschwindigkeit des Zigarettenformwerkes geändert wird, ohne einen   ungebührlichen   Verlust   an Auechuss-   zigaretten. 



   Die Getriebe zur Ausführung der Erfindung lassen sich mannigfach ändern und umgestalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zigarettenmaschine mit einem Zigarettenformwerk und einem ihm den Tabak   zuführenden   Förderwerk, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Tabakförderwerkes diesem   gleichbleibende   Geschwindigkeit erteilt, während das Zigarettenformwerk von einem einstellbaren Antrieb betätigt wird, 
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Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit gleichbleibender Geschwindigkeit arbeitende Tabakförderwerk mit dem Zigarettenformwerk durch eineneinste) lbaren Antrieb verbunden ist, um die Geschwindigkeit des Zigarettenformwerkes ändern zu können.
AT96852D 1922-07-11 1922-07-11 Zigarettenmaschine. AT96852B (de)

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AT96852B true AT96852B (de) 1924-05-10

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