<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Umhüllen von Zigarrenwickeln mit Deckblättern.
EMI1.1
Auf der Zeichnung zeigt Fig. l eine Endansicht einer Zigarrenwiekelvorrichtung nach der Erfindung, bei der einzelne Teile aus Gründen der Darstellung fortgebrochen sind ; Fig. 2 eine Seitenansicht zur Fig. 1 ;
Fig. 3 einen teilweisen Grundriss der die Geschwindigkeit regelnden Kurve mit benachbarten Teilen ;
Fig. 4 einen axialen Schnitt durch die Kurvenscheibe ; Fig. 5 einen einzelnen Teil der Kurvenscheibe in schaubildlicher Darstellung und Fig. 6 ein rüekkehrendes Räderwerk für sich allein im Grundriss.
Beim AusfÜhren der Erfindung werden in Verbindung mit dem Getriebe zum Drehen der Wickel Anordnungen zur Änderung der Geschwindigkeit dieses Getriebes während des Umlaufens des Deekblattes getroffen, die die Geschwindigkeit des Getriebes vergrössern, wenn ein Deckblatt zu schnell zugeführt wird, oder vermindern, wenn dies zu langsam geschieht. Bei der besten Ausführungsform werden die zur Veränderung der Geschwindigkeit dienenden Glieder von einer Kurvenscheibe gesteuert. Es ist dafür Sorge getragen, dass sich die Geschwindigkeitsveränderungen des Getriebes zum Drehen der Wickel im Einklang mit den verschiedenen Formen der Zigarrenwickel vollziehen, so dass Wickel von verschiedener Gestalt in derselben Vorrichtung mit Deckblättern versehen werden können.
Zu dem Getriebe zum Drehen der Wickel gehört eine Anzahl von umlaufenden Rollen zum Aufnehmen der Deckblätter. In dem Teil der Maschine, der zum Ändern der Geschwindigkeit der Wickeldrehvorriehtung dient, ist ein rückkehrendes Räderwerk eingeschaltet und die Kurvenseheibe zum Einstellen der Geschwindigkeit besitzt eine veränderliche Gestalt.
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Zigarrenmaschine geschraubt ist. Die Welle 28 trägt die Hauptrolle-M dne Satzes von Teilen zum Auflegen des Deckblattes. Zu diesen Teilen gehört auch ein Rollenpaar 32, dessen Rollen je auf einer
EMI2.1
dargestellt ist, verbunden.
Zur gegebenen Zeit werden die Hebel 36 so geschwenkt, dass sie die Rollen 32 zum Drehen des Wickels in die Arbeitsstellung bringen, bzw. aus ihr entfernen, damit der mit dem
Deckblatt versehene Wickel ausgeworfen werden kann. Soweit die Vorrichtung bisher beschrieben wurde, ist sie im wesentlichen denjenigen gleich, die bisher im Gebrauch waren. Der einzige wesentliche
Unterschied besteht darin, dass das ruckkehrende Räderwerk vorhanden ist, das aus den Rädern 16,
17. 20 und 21 und den Arm 19 besteht.
Zum Zwecke der Änderung der Geschwindigkeit des Satzes von Rollen zum Umlegen des Deckblattes ist der Rahmen 19 schwenkbar um die Welle 15 angeordnet, so dass, wenn das rückkehrende Räderwerk aus seiner Ruhelage, Fig. 1, herausgeschwenkt wird, dieses Räderwerk eine Beschleunigung oder Verzögerung der Drehungen der Rollen 31 und 32 bewirkt. Die Bewegung des Armes 19 in einer
Richtung wird durch eine Feder 42 hervorgerufen, deren eines Ende an dem Arm angreift, während ihr anderes Ende an einem Konsol 43 an der Seite des Rahmens 7 befestigt ist.
Die Bewegung des Armes 19 in entgegengesetzter Richtung wird mittels einer Stange 44 hervorgerufen, deren eines Ende durch einen Zapfen 45 mit dem Arm 19 verbunden ist ; das andere Ende der Stange 44 ist an einen Arm 46 angelenkt, . der wiederum auf einer im Konsol 4. 3 gelagerten Welle 47 befestigt ist. Die Welle 47 trägt ein Kegelrad 48, das durch ein Kegelrad 49 zwecks Schwenkung der Welle 47 gedreht werden kann. Das Kegelrad 49 sitzt auf einer Welle 50, die ebenfalls im Konsol 43 gelagert ist und an ihrem anderen Ende einen Arm 51 mit einer Rolle 52 trägt. Die Rolle 52 greift in eine Schubkurve 58. Mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Anordnung steuert die Kurve 53 die Zeit und das Mass der Beschleunigung und Verzögerung der Drehung der Rollen 31 und 32.
Um zu ermöglichen, dass die Gesehwindigkeitsänderungen des sich drehenden Wickels im Einklang mit der verschiedenen Form der Wickel vor sich gehen, kann auch die Gestalt der die Geschwindigkeits- änderung hervorrufenden Kurve abgeändert werden. Die Kurve besteht aus zwei biegsamen Stahlringen in Schlitzen 55 einer Anzahl Gleitstücke 56. Die Gleitstücke 56 sind in fortlaufender Reihe in Schlitzen 57 einer Trommel 58 angeordnet, die auf die anfangs genannte Hauptwelle 9 aufgekeilt ist. Jedes der Gleitstücke 56 kann mittels einer Schraube 59 verstellt werden. Die Schrauben 59 besitzen Flansche 60, die sich einerseits an die Trommel anlegen, anderseits von einer Platte 61 bedeckt sind, so dass sich die Schrauben nicht axial verschieben können.
Wie Fig. 3 zeigt, kann durch Drehen der Schrauben 59 die Gestalt der Kurve 53 schnell geändert werden, um die Geschwindigkeitsänderungen der Wickeldreh- vorrichtung verschieden zu gestalten und der Form der Zigarrenwiekel anpassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Umhüllen von Zigarrenwickeln mit Deckblättern, bei der beim Auflegen des
EMI2.2
vorgesehen ist, durch das die Drehgeschwindigkeit der Wickelrollen während eines Teiles des Wickelvorganges selbsttätig verändert wird.