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Umstenemng ftir Lokomotivdampfmaschinen.
Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausbildung einer Umsteuerung für Lokomotivdampfmaschinen mit Gsgenkurbd und Ver. tellexzenter. Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sieh die Erfindung dadurch, dass das Verstellexzenter auf einer in der Gegenkurbel eingesetzten Buchse und die Stellglieder auf einem besonderen an der Buchse sitzenden Zapfen gelagert sind, wobei als unmittelbare Fortsetzung der Lagerbüchse an dieser ein Gehäuse angeschlossen ist. das einerseits auf dem freien Ende des Zapfens und anderseits auf einem unmittelbar neben dem Stellexzenter liegenden Flansch der Büchse aufliegt.
Durch diese Ausbildung wird gegenüber den bisherigen Bauarten eine von jedem einseitigen Drucke und von jeder Klemmung befreite Verstellung des Exzenter erreicht und gleichzeitig dafür gesorgt, dass infolge des drehbar gelagerten Gehäuses das Steuerungsgestänge und die Stellglieder bei Schwingungen der Lokomotivachsen sich so einstellen können, dass die Dampfverteilung unbeeinflusst bleibt. Um die leichte Einstellung des Steuergestänges und der Stellglieder einfach zu gestalten, sind der Erfindung gemäss die Schrägkeilverzahnungen beider Stellglieder auf der- selben Zylinderfläche geschnitten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. 1 stellt einen lot-
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steuerung.
Auf einer Gegenkurbel (t, ist gleichaehsig mit der Kurbelwelle eine Büchse b befestigt, die in der Achsrichtung einen Zapfen c trägt. Das Verstellexzenter (ist auf dieser Büchse zwischen zwei Flanschen gelagert und in bekannter Weise so ausgebildet. dass es parallel zu sich verschoben werden kann, wodurch die Exzentrizität entsprechend geändert wird. Die Verstellung des Exzenters erfolgt durch ein auf dem
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sitzende Verzahnung d'eingreift. In einer Ringnut des Stellgliedes e ist ein zweites Stellglied f gelagert, das mit einer Verzahnung f versehen ist. in die die Zähne g'einer Steuerstange g eingreifen.
Die Zähne dieser Stellglieder und des Exzenters sind als Schrägkeilverzahnungen in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise ausgebildet und so geschnitten, dass die Zahnwinkel in der Verstellrichtung kleiner als 450 sind und die Zahnflanken in jeder Stellung Flächenberührung haben, so dass kein toter Gang vorhanden ist.
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geschnitten, die in einer Achse liegen und drehbar ineinander gelagert sind. Beide Büchsen e und f können aber auch entsprechend der schematischen Darstellung nach Fig. 3 aus einem Stücke bestehen.
Das Gehäuse h. in dem das Ende der Stellstange g und zum Teil die Stellglieder e und f gelagert sind, ist an dem freien Ende des Zapfens c und auf einem unmittelbar neben dem Exzenter liegenden Flansch b"des Exzentergleitkörpers b mit je einem Kugellager i und k gelagert. Dadurch wird eine genaue zentrische Lage des Gehäuses h und der Büchse b gesichert und erreicht, dass beim Verstellen der Stellglieder Eckungen irgendwelcher Art nicht auftreten können und demzufolge die Stellglieder sich frei und reibungslos hin und her schieben lassen. Die leichte Einstellung des Exzenters wird noch dadurch begünstigt, dass es nicht auf den Stellgliedern, sondern auf einer besonderen Büchse e ruht.
Weiterhin ermöglicht das verdrehbare Gehäuse h zusammen mit den gegeneinander verdrehbaren Stellgliedern e, f, dass die Steuerstange kleinere Lagenanderungcn. beispielsweise hervorgerufen durch
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die Schwingungen der Lokomotive, ausführen kann. ohne dass der Antrieb und die Dampfverteiiuns nachteilig beeinflusst werden. Es wird dadurch auch die höchste Betriebssicherheit erreicht.
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komplizierten Kulissensteuerungen zu vermeiden. Es ist nur nötig. an Stelle dieser Steuerungen in die normale Gegenkurbel ein derartiges Verstellexzenter anzuschrauben und von diesem Stellexzenter aus die Steuerungsorgane anzutreiben.
Um auch die Verstellung der Stellexzenter vom Führerstand aus einfach und sicher zu gestalten. können, wie die Fig. 4 in schematischer Weise zeigt, die auf jeder Seite der Lokomotive angeordneten Stenerstangen in ihren Enden ebenfalls mit den gleichen Schrägkeilverzahnungeu m versehen sein. dip dann durch eine Querstange n gemeinsam verstellt werden, wobei auch hier darauf geachtet ist. dass die Zahnwinkel in der Verstellrichtung kleiner als 45 sind.
Die Einstellung der Verstellexzenter kann aber auch in einfachster Form gemäss Fig-. ;) mit einem Doppelhebel o durchgeführt werden, wobei in den Stellgliedern ebenfalls nur Fläehendriicke auftretell.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umsteuerung für Lokomotivdampfrnaschinen mit Gegenkurbel und Verstellexzenter. das mittels verzahnter Stellglieder auf verschiedene Exzentrizitäten eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellexzenter auf einer in der Gegenkurbel eingesetzten Büchse (b) und die Stellglieder (e.
f) auf einem besonderen zentral an der Büchse (b) sitzenden Zapfen (e) gelagert sind und dass als unmittel- bare Fortsetzung der Lagerbüchse (b) an dieser ein Gehäuse (h) angeschlossen ist, das einerseits auf dem freien Ende des Zapfens (e) und anderseits auf einem unmittelbar neben dem Stellexzenter liegenden Flansch der Büchse (b) aufliegt und somit eine zentrische Lage aller Stellglieder bei freier Beweglichkeit sichert.