DE366369C - Umsteuerung fuer Lokomotivdampfmaschinen mit Gegenkurbel und Verstellexzenter - Google Patents

Umsteuerung fuer Lokomotivdampfmaschinen mit Gegenkurbel und Verstellexzenter

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DE366369C
DE366369C DEL52811D DEL0052811D DE366369C DE 366369 C DE366369 C DE 366369C DE L52811 D DEL52811 D DE L52811D DE L0052811 D DEL0052811 D DE L0052811D DE 366369 C DE366369 C DE 366369C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/02Reversing-gear by displacing eccentric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Umsteuerung für Lokomotivdampfmaschinen mit Gegenkurbel und Verstellexzenter. Gegenstand der Erfindung ist die besondere' Ausbildung einer Umsteuerung für Lokomotivdampfmaschinen mit Gegenkurbel und Verstellexzenter. Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß das Verstellexzenter auf einer in der Gegenkurbel eingesetzten Büchse und die Stellglieder auf einem besonderen an der Büchse sitzenden Zapfen gelagert sind, wobei als unmittelbare Fortsetzung der Lagerbüchse an dieser ein Gehäuse angeschlossen ist, das einerseits auf dem freien Ende des Zapfens und anderseits auf einem unmittelbar neben dem Steilexzenter liegenden Flansch der Büchse aufliegt. Durch diese Ausbildung wird gegenüber den bisherigen Bauarten eine von jedem einseitigen Drucke und von jeder Klemmung befreite Verstellung des Exzenters erreicht und gleichzeitig dafür gesorgt, daß infolge des drehbar gelagerten Gehäuses das Steuerungsgestänge - und. die Stellglieder bei Schwingungen der Lokomotivachsen sich so einstellen können, daß die Dampfverteilung unbeeinflußt bleibt. Um die leichte Einstellung des Steuergestänges und der Stellglieder einfach zu gestalten, sind der Erfindung gemäß die Schrägkeilverzahnungen beider Stellglieder auf derselben Zylinderfläche- geschnitten. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Umsteuerung in Richtung der Exzenterachse; Abb. 2 und 3 zeigen schematische Darstellungen der Stellglieder, Abb. q. und 5 zwei Ausführungsformen des Stellzeuges der Umsteuerung.
  • Auf einer Gegenkurbel a ist gleichachsig mit der Kurbelwelle eine Büchse b befestigt, die in der Achsrichtung einen Zapfen c trägt. Das Verstellexzenter d ist auf dieser Büchse zwischen zwei Flanschen b' gelagert und in bekannter Weise so ausgebildet, daß es parallel zu sich verschoben werden kann, wodurch die Exzentrizität entsprechend geändert wird. Die Verstellung des Exzenters erfolgt durch ein auf dem Zapfen c verschiebbar gelagertes Stellglied e, das mittels einer Verzahnung e' in eine am Exzenter d sitzende Verzahnung d' eingreift. In einer Ringnut des Stellgliedes e ist ein zweites Stellglied f gelagert, das mit einer Verzahnung f' versehen ist, in die die Zähne g' einer Steuerstange g eingreifen. Die Zähne dieser Stellglieder und des Exzenters sind als Schrägkeilverzahnungen in der aus Abb.2 ersichtlichen Weise ausgebildet und so geschnitten, daß die Zahnwinkel in der Verstellrichtung kleiner als 45 Grad sind, und die Zahnflanken in jeder Stellung Flächenberührung haben, so daß kein toter Gang vorhanden ist. Gemäß Abb. i und 2 sind die Schrägkeilverzahnungen auf je einem besonderen büchsenartigen Stellglied e, f geschnitten, die in einer Achse liegen und drehbar ineinander gelagert sind. Beide Büchsen e und f können aber auch entsprechend der schematischen Darstellung nach Abb. 3 aus einem Stück bestehen.
  • Das Gehäuse h, in dem das Ende der Stellstange g und zum Teil die Stellglieder e und f gelagert sind, ist an dem freien Ende des Zapfens c und auf einem unmittelbar neben dem Exzenter liegenden Flansch b" des Exzentergleitkörpers b mit j e einem Kugellager i und 1? gelagert. Dadurch wird eine genaue zentrische Lage des Gehäuses h und der Büchse b gesichert und erreicht, daß beim Verstellen der Stellglieder Eckungen irgendwelcher Art nicht auftreten können und demzufolge die Stellglieder sich frei und reibungslos hin und her schieben lassen. Die leichte Einstellung des Exzenters wird noch dadurch begünstigt, daß es nicht auf den Stellgliedern, sondern auf einer besonderen Büchse e ruht.
  • Weiterhin ermöglicht das vierdrehbare Gehäuse h zusammen mit den gegeneinander vierdrehbaren Stellgliederne, f, daß die Steuerstange kleinere L agenänderungen, beispielsweise hervorgerufen durch die Schwingungen der Lokomotive, ausführen kann, ohne daß der Antrieb und die Dampfverteilung nachteilig beeinflußt wird. Es wird dadurch auch die höchste Betriebssicherheit erreicht.
  • Die einfache und gedrängte Bauart der Umsteuerung gestattet auch, die bisher verwendeten komplizierten Kulissensteuerungen zu vermeiden. Es ist nur nötig, an Stelle dieser Steuerungen in die normale Gegenkurbel ein derartiges Verstellexzenter anzuschrauben und von diesem Stellexzenter aus die Steuerungsorgane anzutreiben.
  • Um auch die Verstellung der Stellexzenter vom Führerstand aus einfach und sicher zu gestalten, können, wie die Abb. q. in schematischer Weise zeigt, die auf jeder Seite der Lokomotive angeordneten Steuerstangen in ihren Enden ebenfalls mit den gleichen Schrägkeilverzahnungen m versehen sein, die dann durch eine Querstangen gemeinsam verstellt werden, wobei auch hier darauf geachtet ist, daß die Zahnwinkel in der Verstellrichtung kleiner als 45 Grad sind.
  • Die Einstellung der Verstellexzenter kann aber auch in einfachster Form gemäß Abb. 5 mit einem Doppelhebel o durchgeführt werden, wobei in den Stellgliedern ebenfalls nur Flächendrücke auftreten.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcIiE: i. Umsteuerung für Lokomotivdampfmaschinen mit Gegenkurbel und Verstellexzenter, das mittels verzahnter Stellglieder auf verschiedene Exzentrizität eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellexzenter auf einer in der Gegenkurbel eingesetzten Büchse (b) und die Stellglieder (e, f) auf einem besonderen zentral an der Büchse (b) sitzenden Zapfen (c) gelagert sind und daß als unmittelbare Fortsetzung der Lagerbüchse (b) an dieser ein Gehäuse (h) angeschlossen ist, das einerseits auf dem freien Ende des Zapfens (c) und anderseits auf einem unmittelbar neben dem Stellexzenter (d) liegenden Flansch der Büchse (b) aufliegt und somit eine zentrische Lage aller Stellglieder bei freier Beweglichkeit sichert.
  2. 2. Umsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,- daß die Schrägkeilv erzahnungen beider Stellglieder (e, f ) auf derselben Zylinderfläche geschnitten sind.
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