AT95827B - Einrichtung zum unmittelbaren Antrieb von langsam laufenden Wellen durch einen Elektromotor. - Google Patents
Einrichtung zum unmittelbaren Antrieb von langsam laufenden Wellen durch einen Elektromotor.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezweckt, Wellen mit geringer Umdrehungszah] unter Vermeidung von Über- tragungsmecha. nismen durch einen Elektromotor anzutreiben, und ist insbesondere zum Antriebe des Plattenträger von Sprechmaschinen bestimmt. Derartige Maschinen erfordern einen gleichmässigen Gang. dessen Geschwindigkeit unabhängig ist von der Spannung des zum Anschluss der Maschine benutzten elektrischen Netzes, von den Schwankungen der Lufttemperatur, der Erwärmung der Motorwicklungen und dem elektrischen Verhalten des Eisens des Motors. Dabei soll die Umdrehungszahl der Welle innerhalb weiter Grenzen genau einstellbar sein und schliesslich sollen Geräusche und Nebenbewegungen der Schallplatte vermieden werden. Unter Berücksichtigung dieser Forderungen wird die anzutreibende Welle in bekannter Weise ohne jeden Zwischenmechanismus vom Anker des Elektromotors aus gedreht, welcher gemäss der Erfindung einen so grossen inneren Widerstand besitzt, dass der Hauptteil der zugeführten Spannung durch den Widerstand aufgezehrt wird und die elektromotorische Kraft des Ankers nur einen geringen Bruchteil (etwa einige Hundertstel) der Klemmenspannung beträgt. Hiedurch wird bezweckt, dass das Drehmoment des Motors möglichst unabhängig von der Drehzahl des Ankers bleibt, wodurch wieder ermöglicht wird, dass man einen sehr empfindlichen Zentrifugalbremsregler bekannter Art verwenden kann, vermittels dessen die gewünschte Umdrehungszahl der angetriebenen Welle (bei Sprechmaschinen etwa 85-90 Umdrehungen in der Minute) eingestellt und genau innegehalten werden kann. Auch durch Spannungschwankungen im Netz wird die Umdrehungszahl nicht geändert. Dem eingangs genannten Zweck dient auch ein weiteres Merkmal der Erfindung, welches darin besteht, dass das Magnetfeld des Elektromotors in solcher Weise übersättigt wird, dass die Kraftliniendichte pro cl2 mindestens etwa 20000 Gauss beträgt. Hiedurch wird erreicht, dass selbst starke Änderungen in der Spannung des speisenden Stromes keine erheblichen Feldänderungen erzeugen und anderseits die Hysteresis des Feldes verschwindet, welche die Ursache für sekundäre Störungen bildet. Die Übersättigung des Magnetfeldes kann entweder im Stator oder im Rotor oder in beiden genannten Teilen des Elektromotors erfolgen. Bisher pflegte man den gekennzeichneten grossen inneren Widerstand der Ankerwicklung und die hohe Übersättigung zu vermeiden, um den Wirkungsgrad hoch zu halten und die Betriebskosten zu vermindern. Für die Zwecke der Erfindung werden jedoch diese Nachteile in Kauf genommen, weil durch die unmittelbare Verbindung der anzutreibenden Welle mit dem Anker des Elektromotors, welche durch die vermittels des hohen inneren Widerstandes und der hohen Übersättigung erreichte geringe Drehzahl möglich gemacht wird, die mit dem Übertragungsmechanismus verbundenen Reibungsverluste fortfallen, so dass die Stromkosten bei geeigneter Bemessung der Wicklungsstärke sehr niedrig werden. Bei Wech3elstrombetrieb kann der innere Ohmsche Widerstand der Ankerwicklung zum Teil ersetzt werden durch grosse Reaktanz der Wicklungen. Dadurch wird auch der Einfluss der Aussentemperatur nach Möglichkeit ausgeschaltet, der im übrigen durch den Zentrifugalbremsregler auskorrigiert wird. Das Eigengewicht des langsam laufenden Elektromotors wird gemäss der Erfindung dadurch beträchtlich vermindert, dass die Tragteile von Stator oder Rotor oder beiden aus leichten unmagnetischen Metallen oder Metallegierungen, z. B. aus Aluminium, hergestellt werden. Dadurch wird ferner erreicht. dass die Sättigung des Magnetfeldes früher eintritt und infojgedessen Wieklungsdraht erspart werden kann. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 legung des Feldes braucht nicht gross zu sein. um die erstrebte Wirkung zu erzeugen. Bei mehr als zweipoligen Motoren wird man die wirksamen Polaehsen in abwechselnd grösseren oder kleineren Abständen voneinander anordnen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. EMI2.3 schiedene Periodenzahlen angeben. Die Anordnung ist so getroffen, dass dann, wenn unter die der Periodenzahl des angegebenen Netzes EMI2.4 PATENT-ANSPRÜCHE : @ 1. Einrichtung zum unmittelbaren Antrieb von langsam laufenden Wellen durch einen Elektromotor. insbesondere für Sprechmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor einen'0 grossteil inneren Widerstand besitzt, dass der Hauptteil der Spannung durch den Widerstand aufgezehrt wird und die elektromotorische Kraft des Ankers nur einen geringen Bruchteil (einige Hundertstel) der zugeführte) ! Spannung beträgt.
Claims (1)
- @ 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator oder der Rotor des Elektro- motors oder beide derart magnetisch übersättigt sind, dass die Kraftliniendiehte mindestens etwa 20000 Gauss beträgt. EMI2.5 verläuft.4. Elektromotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole mit unsymmetrischen Schuhen versehen oder so angeordnet sind, dass durch deren Lage die Exzentrizität des Statorfeldes er- reicht wird.5. Elektromotor nach Anspruch 1 und ä, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile von Stator oder Rotor oder beiden aus Leichtmetall oder Leichtmetallegierungen hergestellt sind. <Desc/Clms Page number 3>6. Elektromotor nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator eine Stuten- wicklung und einen Schalter dafür besitzt, der durch Einstellen eines der Voltzahl eines gegebenen Netzes entsprechenden Vermerks gegen einen der Periodenzahl dieses Netzes entsprechenden Vermerk (11) die Stufenwicklung für das bestimmte Netz reguliert.7. Elektromotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die Voltzahlvermerke tragende Teil aus einer Scheibe besteht, die mit einem Kontaktarm verbunden ist und unter einer Kapsel drehbar angeordnet ist, durch deren mit den Periodenzahlen bezeichnete Durchbrechungen (11) die Voltzahlen der Scheibe ersichtlich sind. wenn der Schalter die für das betreffende Netz richtige Stellung hat.8. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator übereinanderliegende Wicklungen aus Draht von verschieden grossem Durchmesser besitzt, wobei die Wicklungen aus dünnerem Draht dem Kern näher liegen als die Wicklungen aus dickerem Draht. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT95827T | 1922-06-06 |
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| AT95827B true AT95827B (de) | 1924-01-25 |
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