AT118059B - Anordnung zum elektromotorischen Antrieb von Sprechmaschinen od. dgl. - Google Patents

Anordnung zum elektromotorischen Antrieb von Sprechmaschinen od. dgl.

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AT118059B
AT118059B AT118059DA AT118059B AT 118059 B AT118059 B AT 118059B AT 118059D A AT118059D A AT 118059DA AT 118059 B AT118059 B AT 118059B
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Karl Von Dreger
Albert F Horn
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Karl Von Dreger
Albert F Horn
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  Anordnung zum elektromotorischen Antrieb von Sprechmaschinen od. dgl. 



   Für den Antrieb der zum Tragen der Schallplatten dienenden Teller von Sprechmaschinen benutzt man bereits Elektromotoren, u.   zw.   sowohl solche der üblichen, auch für andere Antriebe verwendeten Bauart als auch solche einer Sonderbauart. Bei den Motoren der üblichen Bauart wird entweder durch Vergrösserung der Abmessungen des Ankers und des magnetischen Feldes die Drehzahl der Motorwelle unmittelbar oder ohne Vergrösserung der genannten Abmessungen durch Einschaltung von Zwischengetrieben mittelbar auf die Betriebsdrehzahl der Schallplatte herabgesetzt. Im ersteren Falle spricht man von Langsamläufer, im zweiten von Schnelläufern. Bei letzteren ist die hohe Tourenzahl dadurch bedingt, dass das Erregerfeld im Verhältnis zum Ankerfeld klein ist.

   Die Elektromotoren der Sonderbauart weichen von der vorbeschriebenen üblichen Bauart in verschiedenen Punkten ab, z. B. dadurch, dass der innere Leitungswiderstand so hoch ist, dass die elektromotorische Kraft des Ankers nur einen geringen Bruchteil der Klemmenspannung beträgt, und ferner dadurch, dass das Feld als solches übersättigt ist. 



   Zum Unterschiede von diesen bekannten Antriebsanordnungen ist nach der Erfindung ein Prinzip benutzt worden, das bis jetzt noch nicht für den Antrieb von Sprechmaschinentellern gebraucht worden ist. Es beruht darauf, dass ein Motor mit einem Erregerfeld, das   im Verhältnis   zum Ankerfeld klein ist, also ein Schnelläufer, der eine hohe Leerlaufdrehzahl bei kleiner Leistung hat, durch die im Betriebe abzugebende Leistung auf eine niedrige Betriebsdrehzahl gebracht wird. 



   Ein Motor dieser Art kann mit Vorteil für den Antrieb von Schallplatten in Verbindung mit dem bekannten Fliehkraftregler benutzt werden. Durch die im Betriebe auftretenden kleinen Schwankungen, die zu einer weiteren Bremsung Veranlassung geben, wird der Fliehkraftregler fast nicht belastet, sondern nur zum Regeln   der gleichmässigen   Tourenzahl benutzt. 



   Ausserdem ist es notwendig, den Drahtquersehnitt so gross zu wählen, dass bei der in Anwendung kommenden geringen Umdrehungszahl eine unzulässige   Erwärmung   nicht auftritt. Man gelangt durch diese Bauart zu einer leichten, räumlich kleinen und in der Herstellung billigen Motorbauart und zur Ersparung des sonst notwendigen, unkompendiösen Zwischengetriebes. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Motors dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 den Grundriss des Motors, Fig. 2 den Grundriss einer in einem Kasten eingesetzten Spreehmaschine mit   Reguliervorrichtul1g,   Fig. 3 eine   Ausführungsform   einer   Reguliervorriehtung.   



   Der Anker a dreht sich in einem Erregerfeld b, das nur eine geringe Zahl von Kraftlinien umfasst. 



  Die Folge davon ist bei Verminderung der Belastung eine Erhöhung der Drehzahl der Motorwelle c. 



  Um die Drehzahl der Motorwelle auf der Betriebsdrehzahl der Schallplatte und gegenüber kleinen Schwankungen konstant zu halten, ist auf der Motorwelle in an sich bekannter Weise ein Schneckenrad d 
 EMI1.1 
 dessen verschiebbare Muffe   i   eine Scheibe k trägt, die bei kleinen Schwankungen, sofern die Betriebsdrehzahl von etwa 80 Umdrehungen pro Minute   übersehritten   wird, mittels einer Bremsbacke   l   gebremst wird. Die Bremsbacke steht unter Federkraft, die regelbar ist. 



   Der Motor erhält auf diese Weise einen sehr kleinen Durchmesser ; er beträgt höchstens die Hälfte des Durchmessers der normalen   Schaltplatte m   (25   cm.),   so dass der Schalltrichter n zum grössten Teil noch unterhalb der Schallplatte Platz findet. Der Kasten o braucht daher nicht breiter zu sein als der Durchmesser der Schalplatte.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Anordnung zum elektromotorischen Antrieb von Sprechmaschinen od. dgl. mit einem Motor von kleiner Leistung und niedriger Betriebsdrehzahl, die durch einen Fliehkraftregler auf gleicher Höhe erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Motor ein solcher mit einem im Verhältnis zum Ankerfeld geringen Erregerfeld angeordnet wird, der eine hohe Leerlaufgeschwindigkeit besitzt, wobei der Querschnitt des Drahtes für die Stator-und Rotorwicklungen so hoch bemessen wird, dass die infolge der bedeutenden Abbremsung des Motors auf die niedrige Betriebszahl auftretende Joulesche Wärme in keinem Teil des Motors eine unzulässig hohe Erhitzung bewilkt. EMI2.1
AT118059D 1927-11-18 1928-04-05 Anordnung zum elektromotorischen Antrieb von Sprechmaschinen od. dgl. AT118059B (de)

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