AT95771B - Vorrichtung zum Sterilisieren, Weingrünmachen usw. von Fässern. - Google Patents

Vorrichtung zum Sterilisieren, Weingrünmachen usw. von Fässern.

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AT95771B
AT95771B AT95771DA AT95771B AT 95771 B AT95771 B AT 95771B AT 95771D A AT95771D A AT 95771DA AT 95771 B AT95771 B AT 95771B
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barrel
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  Vorrichtung zum Sterilisieren,   Weingi'itmachen usw. von Fässern.   



   Es ist bekannt, zwecks Reinigung von Fässern, Dampf in dieselben einströmen zu lassen, wodurch gleichzeitig auch im Holz verhandene Mikroben abgetötet werden. Auch ist bekannt einem Reinigungverfahren unterzogene Fässer, oder auch neue Fässer, letztere nach Entfernen der im Fassholz befindlichen schädlichen Stoffe, wie Gerbsäure usw. mittels eines Weines geringerer   Qualität zu   behandeln bzw. das Holz mit Wein zu imprägnieren. Der Nachteil der bisherigen Verfahren zum Ausdampfen von Fässern, zum Imprägnieren derselben mit Wein und andern,   ähnlichen   Arbeiten liegt darin, dass einerseits die erforderlichen   Dampferzeugungsanlagen sehr kostspielig   sind, anderseits   viel Arbeitsmateria. l   unnötiger Weise verbraucht wird, indem z.

   B. zum Imprägnieren mit Wein in der Regel einige Liter Wein verwendet werden müssen. 



   Die Erfindung hat eine   Vorrichtung zum   Reinigen von Fässern zum Gegenstand, bei deren Benutzung diese   Übelstände   vermieden werden und die gleichzeitig die Möglichkeit bietet, verschiedene Kiifereiarbeiten vorzunehmen z. B. Fässer auszudämpfen, Fässer   weingrün   machen, Fässer innwendig so zu erhitzen, dass die Bazillen und Mikroben absterben, was früher durch das Ausbrennen der Fässer 
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 bekannterweise einen elektrischen Heizkörper benutzt, besteht in der Hauptsache ans einem das Fass dicht verschliessenden, durchbohrten und mit Sicherheitsventil versehenen Spund und einem sich daran anschliessenden, unterhalb des Spundes gelochten am untein Ende verschliessbaren und vom elektrischen Heizkörper umgebenen Aufnahmerohr für die zu verdampfende Flüssigkeit. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt die Vorrichtung im   Längsschnitt und   Fig. 2 im Grundriss, während Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie   A-A   der Fig. 1 wiedergibt. Fig. 4 lässt die   Vorrichtung im   Gebrauch bei einem Fass erkennen. Fig. 5 zeigt eine   abgeänderte-Ausführungsform   einer Einzelheit der Vorrichtung. 



   Der konische Spund   1   der Vorrichtung nach Fig. 1-3 ist am untern Teil mit einem Gewinde versehen, mittels dessen er in das Spundloch des Fasses eingeschraubt werden kann, und weist oben zwei   Arme 2   auf. In einer zentralen Bohrung 3 des Spundes 1 ist ein Sicherheitsventil 4 angeordnet, welches unter Wirkung der Feder 5 steht und dessen Schaft in der in die Bohrung.) eingeschraubten Scheibe 6 geführt ist. Die Bohrung 3 steht über einem Kanal 7 mit einer am Unterende des Spundes 1 angebrachten Bohrung 8 in Verbindung, in die das Ende des Rohres 9 eingeschraubt ist.

   Dieses ist gegen das obere Ende hin mit   Durchbrechungen   10 versehen, und am untern Ende durch den   Sehraubenpropfen   11 angeschlossen und trägt die Jsolationshülse   7'2. auf welcher   der elektrische Heizkörper 13 angeordnet ist. 
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 des Heizkörperdrahtes sind an die   Kontaktstifte     16   angeschlossen. welche isoliert durch die Bohrungen 17 des Spundes gehen und deren obere Enden ausserhalb des Spundes durch die   glockenförmigen   Gegenmuttern 18 aus Isolierstoff gegen Berührung gesichert und mit den   Stromzuleitungen   19 verbunden sind.

   Ein Auswechselbares, oben offenes und   unten   geschlossenes Glasrohr 20 dient zur Aufnahme von zuverdampfendenStoffenundwirdindasRohr9vonuntenvorEinschraubendesPropfes11eingeschoben. 



   Die Vorrichtung nach   Fif ;. 1-3 kann z.   B. zum Ausdämpfen eines Fasses in der Weise benutzt werden, dass die nach Einbringen des mit   Wasser gefiillten GIasrohres 20 in das   Rohr 9 mit dem Heizkörper voran. wie Fig. 4 zeigt. durch das Spundloch 22 in das Fass 21 geführt und dann mittels der Arme 2 
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 des Rohres 9 in das Fass austritt, wodurch das Fass ausgedämpfet wird. Bei   entsprechender Dauer der   Erhitzung kann der Dampf beliebig, z. B. so weit überhitzt werden, dass die Bakterien und Bazillen ab-   getötet werden.

   Um   den Dampf auf einer geeignet niedern Spannung zu halten, ist das Ventil 4 vorgesehen. das bei zu hoher   Dampfspannung   sich selbsttätig öffnet und dessen Feder 5 mittels der schraubbaren Scheibe 6 eingestellt werden kann. Bei Öffnung des Ventils 4 kann Dampf über die   Bohrung     des Spundes J   und ein Loch der Scheibe 6 nach aussen entweichen. 



   In ähnlicher Weise wird die Vorrichtung zu andern Zwecken benutzt. So wird z. B. beim Wein- 
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 dampfung gebracht. 



   Wie Fig. 5 zeigt : kann der Spund 1 noch eine besondere Bohrung erhalten, welche die Einführung von zu verdampfenden Stoffen m das Rohr 9 gestattet. Gemäss Fig. 5 verzweigt sich der Kanal 7 in zwei seitliche Bohrungen. in deren einer 25'das   Sicherheitsventil, 86   angeordnet und deren andere 25 durch einen 
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 deckels 27 der in das Glasrohr 2C einzuführende Stoff auch nach Befestigung der Vorrichtung an einem Fass in das Glasrohr eingebracht werden. 
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    Ausführungsbeispiele.   1. Behandlung eines Fasses mit   Essis'stieh.   
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 kaltem Wasser gefüllt. Nach Entleerung dieses Wassers wurde das Fass mit Wein gefüllt. Der Befund des Weines war nach 7. 10 und 22 Tagen fehlerfrei. 



   2. Behandlung eines Fasses mit   Grauschimmel.   



   Die Behandlung eines Fasses von   177l Rauminhalt   erfolgte in   gleicher Wei'-e. Das   Fass wurde   nach   der Behandlung als schimmelfrei festgestellt und der Befund des dann eingefüllten Weines war naeh 7. 10 und 24 Tagen fehlerfrei. 
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 von 0'05l Wasser und Einführen der Sterilisiervorrichtung wurde bis auf 171  geheizt, dann der   Strom   unterbrochen und das Fass zweimal mit kaltem Wasser ausgeschwenkt, Nach Wiedererhitzung bis auf   162"   wurde unter   Stromausschaltung 0#1 l   Wein eingeführt und hierauf neuerdings bis auf die Temperatur von   175''weiter erhitzt, bei   der die Behandlung abgebrochen wurde. Der Befund des hierauf eingefüllten Weines war nach 5, 8 und 22 Tagen einwandfrei. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I. Voinchtung zum   Sterilisieren.   Weingrünmachen   usw. von   Fässern unter \nwendung eine <    
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 nungen (10) versehen in einem mittels Sicherheitsventil (4) absperrbaren Kanal (7) mündet. während es in seinem untern Teile von einem elektrischen   Heizkörper (l-') umgeben.   ein zweites, mit den zu verdampfenden Stoffen   beschicktes Rohr (20)   aufnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentanspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Spund (1) noch eine zweite mittels Schraubdeckel (27) verschliessbare Bohrung enthält, die die Einführung von zu verdampfen (len Stoffen in das Rohr (9) auch nach der Befestigung der Vorrichtung am Fass gestattet.
AT95771D 1921-11-17 1922-11-14 Vorrichtung zum Sterilisieren, Weingrünmachen usw. von Fässern. AT95771B (de)

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