AT95770B - Verfahren für die Nachbehandlung von aus Viskoselösungen hergestellten Gebilden. - Google Patents
Verfahren für die Nachbehandlung von aus Viskoselösungen hergestellten Gebilden.Info
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Description
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bereits darauf hin, dlss bei g-rosser Feinheit der Einzelfädelhen ein Garn erhalten wird, das ganz den Charakter der echten Seide besitzt. Die Zähflüssigkeit und das langsame Koagulation-vermögen der neuartigen Spinnmasse nach diesem Verfahren gestatten natürlich ein viel weiteres Ausziehen der gesponnenen Fädchen im offenen Spinnbade, als wie bei Benutzung der üblichen gereiften Viskose. Ver-
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die unterste Grenze bildeten.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass frisch gesponnene Glrne, die aus derartig feinen Einzellädchen
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in gründlicher tagelang fortgesetzter Auswaschung der Stränge oder Garnsehichten vermittel'Wasser- bäder, um auf diese Weise die Fäden von der noch anhängenden sauren Fällbadlüssigkeit und den in ihr eingesehlossenen Zersetzungsprodukten des Schwefelkohlenstoffes zu befreien. Hienach werden die Fäden vermittels Schwefelalkalien entschwefelt und zum zweiten Male ausgewaschen.
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Heisse Wasserbäder beschlennigen zwar den Vorgang, führen aber infolge Gasbildung leicht zur Verletzung der sehr feinen Fädchen.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Durchlässigkeit der Fadensubstanz eine
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lischen überführt wird. Der im Faden eingesehlossene Schwefelkohlenstoff entweicht in diesem Falle fast augenblicklich aus seinem Innern, ohne ihn im geringsten zu verletzen oder zu deformiere)). Die gesamte Nachbehandlung der Garne gestaltet sieh in diesem Falle ausserordentlich einfach, da die Enr-
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Beispiel : Die frisch gesponnenen sauren Stränge, oder Garnschiehten werden ohne Vorwaschung, in einen
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Zeit behandelt. Da gleichzeitig mit der Verdrängung des Schwefelkohlenstoffes aus dem Innern des Fadens die Entsäuerung und Entschwefelung stattfindet, ist hienach nur ein einmaliges Auswaschen erforderlich.
PATENT-ANSPR ÜCHE :
1. Verfahren für die Nachbehandlung von aus Viskoselösungen hergestellten Gebilden, dadurch gekennzeichnet, dass die frisehgesponnenen sauren Fäden u. dgl. zwecks leichten Ausscheilens des in ihnen enthaltenen Schwefelkohlenstoffs ohne vorheriges Auswasehen in den alkalischen Zustand überführt werden.
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Claims (1)
- 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebilde zwecks gleichzeitiger Entsäuerung und Entschwefelung in einem alkalischen Bade behandelt werden, welees entschwefelnde Salze enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| DE95770X | 1921-10-27 |
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