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Selbstentlader.
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstentlader nach Patent Nr. 95354 und bezweckt, die Anordnung so zu treffen, dass der Boden bei der Entladebewegung nach einer Seite stets nur ein und dieselbe Bewegung ausführen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, ebenso wie im Stammpatent, an einem Selbstentladewagen mit feststehenden Stirnwänden veransehar lieht, u. zw. zeigt Fig. l in schaubildlicher Darstellung einen Q'erschnitt durch den in ladefertigem Zustande befindlichen Wagen und Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt des Wagens nach einer Entladung nach der einen Seite hin.
Es bezeichnen genau wie im Stammpatent A das Untergestell des Wagens, Al die feststehenden Stirnwände, C den Boden, bl die zur Stützung des Bodens dienenden Kurbelarme, und D die einseitig drehbar am Boden befestigten Lenkstangen, die den Boden mit den Kurbelarmen bl verbinden. Die Abänderung gegenüber dem im Stammpatent beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht darin, dass auf jeder Seite der mittleren Längsebene des Wagens weitere Lenkstangen, G, angeordnet sind, die mit ihrem einen Ende am Boden C gelenkig befestigt und an ihrem anderen Ende mit Langlöchern an Zapfen a4 geführt sind, die an den Stirnwänden Al befestigt sind.
Die Achsen der Zapfen a4 fallen bei der Lade- stelllng des Bodens (Fig. 1) mit den Achsen der Gelenke zusammen, die die Kurbelarme bl mit den Lenkstangen D verbinden.
Wird der Wagen nach der einen Seite, z. B. nach rechts hin, entladen (Fig. 2), so führt der Boden C, wie im Stammpatent erläutert, eine Drehung in den Gelenken aus, die die links von der mittleren Längsebene liegenden, in Ruhe bleibenden Kurbelarme bl mit den zugehörigen, am Boden C angelenkten, Lenkstangen D verbinden. Die links von der mittleren Längsebene liegenden Lenkstangen C führen hiebei eine Drehbewegung um die zugehörigen Zapfen a4 aus, deren Achse mit der Drehachse des Bodens zusammen- fällt.
Auf der linken Seite bleibt daher die Stellung der LenkstangenGgegenüber dem Boden Cunverändert, während die auf der rechten Seite liegenden Lenkstangen G sich in den Langlöchern gl gegenüber den zugehörigen Zapfen a4 verschieben und gleichzeitig auch ihre Lage gegenüber dem Boden 0 verändern.
Bei der in dem Stammpatent getroffenen Anordnung kann der Fall eintreten, dass sich der Boden C nicht, wie beabsichtigt, in den die Lenkstangen D mit dem Kurbelarm bl verbindenden Gelenken sondern in den den Boden 0 mit den Lenkstangen D verbindenden Gelenken dreht. Bei der vorliegenden Anordnung kann dagegen dieser unerwünschte Fall nicht eintreten, da der Boden 0 durch die Lenkstangen a daran verhindert wird, sich in den die Lenkstangen D mit dem Boden verbindenden Gelenken zu drehen, so dass nur die Möglichkeit einer Drehung in den die Kurbelarme bl mit den Lenkstangen D verbindenden Gelenken vorhanden ist.
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