<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Windschutzscheiben für Rücksitze, insbesondere von Motorfahrzeugen, sind schon in vielfachen Ausfühnungsformen bekannt geworden, ebenso Gestelle für derartige Windschutzscheiben, die eine grösstmöglichste Ausnützung derselben in bezug auf die Emstellungsmöglichkeiten gewährleisten sollen.
Wenn dies bisher schon erzielt werden konnte, so war dies nur auf Grund komplizierter und schwierig anzubringender Gestellausbildungen möglich, was die Herstellungskosten wesentlich verteuerte und sich dann widerspiegelt, dass eine allgemeine praktische Einführung derartiger Windschutzscheiben bisher nicht zu verzeichnen ist.
Die Erfindung betrifft nun ein Gestell für Windschutzscheiben, insbesondere zum-Schutz der Rücksitze von Motorwagen, welche sich ganz besonders durch die überaus einfache aber gut durchgebildete Konstruktion von allen bekannten Ausführungen auszeichnet, wobei das Hauptmerkmal darin liegt, dass bei der bedeutend einfacheren Konstruktion in Verbindung mit neuen Momenten die Verstellungsmöglichkeit nicht nur die gleiche bleibt, sondern wesentlich vielseitiger ist und dabei die Anordnung schneller und sicherer bewirkt werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein derartiges Gestell für Windschutzscheiben gemäss der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Hälfte des Gestelles in Ansicht und teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht mit in die horizontale Lage umgeklappter Windschutzscheibe.
Fig. 3 ist eine Draufsicht zu Fig. 1.
Der mit a bezeichnete Hauptrahmen ist in je einem Gleitstück b drehbar gelagert. Auf der Achse des Hauptrahmens a sind die beiden Flügel c und d in der horizontalen Ebene drehbar angeordnet und können an ihren Innenkanten in zusammengelegtem Zustand durch die Schliessvorrichtung dl zusammengehalten werden.
Das Gleitstück b, auf beiden Seiten vorgesehen, ist auf der Gleitstange e verschiebbar angeordnet und kann, weil es geschlitzt ist, durch die Feststellschraube t in jeder Lage festgestellt werden. Gleich-
EMI1.2
befestigt ist, seinen Drehpunkt, wobei die Gegenmuttern n die Gleitstange selbst in jeder Lage feststellen.
An dem umgebogenen kurzen Ende e1 der Gleitstange e ist nach innen zu ein nockenartige Zapien i vorgesehen, der eine Aussparung k besitzt, welche in ihrer Form mit dem Ende des unter Federwirkung stehenden federnden Schnappstiftes 1 korrespondiert. Letzterer macht die Bewegungen des Gleitstückes, nachdem er in einer Längsbewegung desselben eingesetzt ist, zwangläufig mit.
Die Seitenflügel c und d werden in bekannter Weise in der Gebrauchsstellung geöffnet und in der gewünschten Stellung durch die Mutter m arretiert. Die Ausladelänge des Gestelles bleibt in dieser Stellung die gleiche wie in Ruhestellung. Soll die Ausladelänge des Gestelles aber nach hinten zu grösser werden, so werden in einfachster Weise die beiden Gleitstangen e nach der Person zu auseinandergespreizt und dadurch wird bewirkt, dass die Gleitstücke b nach Lösen der Feststellsehrallbe f sieh mitsamt der Windschutzscheibe parallel zueinander von der eigentlichen Grundachse entfernen und auf diese Weise das Einstellen der Windschutzscheibe für Rückensitze zum Konzentrieren auf einen Punkt sehr erleichtert wird.
Beim Zurückschieben der Windschutzscheiben in die normale Lage schnappt der Stift e in die Aussparung k des Zaptens i ein, so dass augenblicklich ein Arretieren der Windschutzscheibe stattfindet
<Desc/Clms Page number 2>
Dies ist insbesondere auch dann von Wert, wenn die Windschutzscheibe aus der vertikalen in die horizontale Lage gebracht wird und als Auflage für eine Karte od. dgl. dienen 1. Auch dann findet beim Hochklappen der Windschutzscheibe ein Einschnappen des Stiftes e satatt, so dass die Windschutzscheibe nicht von selbst wieder zurückfallen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gestell tür Windschutzscheiben, insbesondere für die Rücksitze von Motorwagen, dadurch gekennzeichnet, dass sein Hauptrahmen (a) samt den Seitenflügeln (c und d) auf je einem Gleitstück (b) verdrehbar gelagert ist und letztere auf je einer von zwei auseinanderspreizbaren Gleitstangen (e) verschiebbar angeordnet sind.