DE668790C - Kupplung, insbesondere fuer Doppelfenster - Google Patents

Kupplung, insbesondere fuer Doppelfenster

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Publication number
DE668790C
DE668790C DEG95355D DEG0095355D DE668790C DE 668790 C DE668790 C DE 668790C DE G95355 D DEG95355 D DE G95355D DE G0095355 D DEG0095355 D DE G0095355D DE 668790 C DE668790 C DE 668790C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
bolt
sleeve
spring
angle lever
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Expired
Application number
DEG95355D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Pregitzer
Alfred Renz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gretsch Unitas GmbH
Original Assignee
Gretsch Unitas GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Gretsch Unitas GmbH filed Critical Gretsch Unitas GmbH
Priority to DEG95355D priority Critical patent/DE668790C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE668790C publication Critical patent/DE668790C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C7/00Fastening devices specially adapted for two wings
    • E05C7/02Fastening devices specially adapted for two wings for wings which lie one behind the other when closed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Kupplung, insbesondere für Doppelfenster Die Erfindung betrifft eine Gelenkkupplung, insbesondere für Doppelfenster, mit einem zwecks Entkupplung des Gelenks in Richtung seiner Achse gegen die Wirkung einer Feder zurückziehbaren Gelenkbolzen.
  • In erster Linie ist die Kupplung zur Verwendung für sog. Kastenfenster gedacht, die urn waagerechte Gelenkachsen ins Rauminnere niederklappbar sind und die Gelenkbolzenkupplung am äußeren Oberlichtlügel auf-«reisen, so daß nach dem Einklappen der beiden Flügel und dein Lösen der Kupplung beide Flügel zwecks bequemen Putzens der Scheibenaußenseite vom Rauminnern her über die normale Öffnungsstellung hinaus ins Rauminnere niedergeklappt werden können.
  • Bei solchen Kastenfensterkupplungen mit in einer Schutzhülse gelagerter Kupplungsfeder hat man am einen Ende des Gelenkbolzens, das aus seiner Führungshülse nach außen vorsteht, eine Griffscheibe befestigt, mittels deren der Gelenkbolzen zum Zweck der Entkupplung gegen die Wirkung der Feder zurückgezogen werden kann. - Diese Vorrichtung ist zwar einfach, aber unbequem zu bedienen.
  • Andererseits hat man den Gelenkbolzen zum Zweck .des Entkuppelns gegen die Feder zurückdrückbar statt zurückziehbar ausgebildet, wozu der Bolzen reit einem schwächeren Teil versehen ist, der bei dem Zurückdrücken in den Bereich des hakenförmig ausgebildeten zweiten Kupplungsgliedes gelangt, das nun quer zum Bolzen ausgeschwenkt werden kann. Auch diese Bauart läßt betreffs der Bequemlichkeit der Bedienung zu wünschen übrig und hat auch noch den Nachteil; daß die Feder bei ihr frei liegt, so daß bei Anstreicharbeiten Farbe an sie gelangen und sie dadurch unwirksam gemacht werden kann.
  • Beide bekannten Anordnungen erfordere zum Zweck des Zurückziehens oder Zurück drückens der Feder ziemlich erhebliche. Kraftaufwand, zumal der zurückgezogene oder zurückgedrückte Bolzen in dieser Lage gegen die Wirkung der Feder mit der Hand festgehalten werden müß, um das Ausschwenken des anderen Kupplungsgliedes zu ermöglichen; anschließend gehen die Feder und der Bolzen in ihre Anfangslage zurück und müssen erneut zurückgezogen und zurückgedrückt werden, wenn die Fensterflügel wieder miteinander gekuppelt werden.
  • Diesen Mängeln wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß an den Bolzen ein Winkelhebel aasgelenkt ist, dessen einer Arm sich beim Umlegen am Bolzenlager abstützt und dadurch den Bolzen zurückzieht und in der zurückgezogenen Stellung sichert.
  • Mittels des Winkelhebels läßt sich das Entkuppeln mit kurzem Griff und geringem Kraftaufwand durchführen, auch bleibt der Bolzen von selbst in der Freigabestellung stehen, so daß es beim späteren Wiederherstellen der Kupplung nur nötig ist, den Winkelhebel wieder nach rückwärts umzulegen. Zugleich kann die Feder, wie bei der einen bekannten Ausführungsform mit zurückziehbarem Bolzen, in einer Hülse gelagert und damit gegen Farbe; Nässe oder Schmutz geschützt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Anwendung an einem Kastenfenster mit um ihre unteren Kanten ins Rauminnere umlegbaren Oberlichtflügeln. Es zeigen Fig: r die in Schließstellung miteinander gekuppelten Oberlichtflügel, wobei die Lage des Kupplungsgestänges nach erfolgter Entkupplung strichpunktiert eingezeichnet ist, Fig. a und 3 die Gelenkbolzenkupplüng für sich in Küpplungs- und Freigabestellung, Fig. q. und 5 eine abgeänderte Ausführungsform der Gelenkbolzenkupplung in Kupplungs= und Freigabestellung; Fig.6 das am inneren Flügel gelagerte Gelenkende des Kupplungsgestänges in Seitenansicht, Fig. 7 eine Vorrichtung zum Abhängen des entkuppelten Gelenkarmes in schaubildlicher Darstellung, Fig. 8 endlich eine schaubildliche Sonderansicht des Winkelhebels: Mit a ist der innere; mit b der äußere Oberlichtflügel bezeichnet. Das zur Verbindung beider Flügel vorgesehene Kupplungsgestänge besteht in an sich bekannter Weise aus einer Schraube c mit Stellmutter d, einer diese umfassenden, durchbrochenen Hülse e und einer Sicherungsmutter f, wobei durch Verstellen der Muttern die Länge des Kupplungsgestän-,;ges entsprechend den jeweiligen Abständen Etter beiden Flügel eingestellt werden kann: Die'. augenförmig ausgebildeten Enden g, lt des Kupplungsgestänges e, c sind mittels eines '-.-Bolzens i und eines Nietes k an zwei Lagertappen m, n zweier an den oberen Rahmen-Schenkeln der beiden Flügel befestigten Gelenkblöcken o, p angeschlossen. Das Auge g greift über den Gelenkbolzen i, der außer in den Lappen in in einer am einen dieser Lappen befestigten Hülse q geführt ist, die zugleich die Kupplungsfeder r umschließt. An zwei Ansatzzapfen s des Bolzens, die durch Längsschlitze t (Fig. 2 und 3) der Bolzenhülse q hindurchgehen, ist ein gabelförmig gestalteter Winkelhebel zc; as', v aasgelenkt, dessen längerer, als Handhabe dienender Doppelarm u, u' bei eingerücktem Kupplungsbolzen (Fig. 2) längs der Hülse q verläuft, wobei die Feder r den Gelenkbolzen i in der Kupplungsstellung hält: Wird dagegen der Winkelhebel im Sinne des Pfeiles in Fig. 2 niedergedrückt, so stützt er sich mit dein freien Ende seines kürzeren Doppelarmes v gegen den einen Lappen m des Bolzenlagers derart ab, daß die Feder r; wähdie Gelenkzapfen s in den Schlitzen t nach außen gleiten, zusammengedrückt und der Bolzen i zurückgezogen wird, wodurch das Ausschwenken des anderen Kupplungsteils bzw. Kupplungsgestängeendes g ermöglicht ist: In der Entkupplungsstellung ist durch die Abstützung des kurzen Winkelhebelarmes am Bolzenlager zugleich der Bolzen in der Entkupplungsstellung festgehalten, während umgekehrt in der Kupplungsstellung .der Winkelhebel mit seinem Anschlagstück gis' an der Büchse q anliegt.
  • Das Entkuppeln kann auf diese Weise mit einem Griff und geringem Kraftaufwand bequem und rasch durchgeführt werden, nachdem zuvor die beiden Flügel in ihre normale Öffnungsstellung gebracht worden sind. Ebenso kann umgekehrt nach dem Putzen der Flügel und Einklappen der Kupplung in den Bock o die Verbindung durch Zuriickschwenken des Winkelhebels schnell und bequem wieder hergestellt werden. Die Feder liegt vor Farbe; Nässe o. dgl. geschützt in der Hülse.
  • Bei der Ausführung nach Fig. q. und 5 sitzen die Gelenkzapfen s des Bolzens i an dem durch die Hülse q nach außen vorstehenden Bolzenende, wodurch sich besondere Zapfenführungsschlitze in der Hülse erübrigen. Das Verbringen des Bolzens in die Freigabestet-Jung erfolgt beim Ausschwenken des Hebelarmes u im Sinne des in Fig. q. eingezeichneten Pfeiles dadurch, daß das andere Hebelende v sich dabei gegen das Außenende der Hülse q abstützt. Das mit dem tolzen i zusammenwirkende Kupplungsgliedende g weist an beiden Flachseiten eine halbringförmige Verbreiterung w auf, die sich beim Einführen des Gliedes g in die Kupplungslage an die entsprechend abgerundeten Lagerlappen nz anlegt und dadurch das Gliedende zum Bolzen zentriert, so daß letzterer sich beim anschließenden Umlegen des gesperrten Winkelhebels sicher in die Bohrung des Gliedes einführt.
  • Am. anderen Ende des Kupplungsgestänges e, c ist eine Sicherung angeordnet, um zu verhüten, daß das Gestänge nach seinem Abkuppeln vom Bolzen i beim Fallen nach unten so weit nach vorn schwingen kann, daß es in die Scheibe des Vorderflügels a schlägt. Zu diesem Zweck könnte an der Schraube c ein Vorsprung o. dgl. angeordnet werden, der an einem Vorsprung des einen der Lagerlappen n zum Anschlag kommt. Statt dessen ist zwischen den Lagerlappenn und dem Gliedendeh, gleich diesem an dem Niet -k gelagert, ein U-förmiges Fangglied x angeordnet, das mit einem Ansatzlappen y in eine Aussparung des einen der beiden Gelenkbocklappenn eingreift, wobei das Gestänge c, e beim Niederfallen am :Mittelsteg des U-förmigen Gliedes zum Anschlag kommt und dieses, durch den Lappen y gehalten, das Weiterschwingen des Gestänges gegen den Innenflügel a verhindert. Bei dieser Anordnung kann der Lagerbock p, ia, abgesehen von der in ihm anzubringenden Rast ." einheitlich- mit dem anderen Lagerbock o, m in genau gleicher Weise ausgebildet werden. Um das Glied x unterbringen zu können, ist das Auge lt schwächer bemessen als das Auge g ; dabei dienen .die beiden Schenkel des Fanggliedes x gleichzeitig als Beilagescheiben.
  • Die Gelenkbolzenkupplung der Erfindung kann außer bei Kastenfenstern vielfache anderweitige Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATI:NTTANSPRÜCHR: z. Kupplung, insbesondere für Doppelfenster, mit einem zwecks Entkuppelns des Gelenkes in Richtung seiner Achse gegen die Wirkung einer Feder zurückziehbaren Gelenkbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gelenkbolzen (i) ein Winkelhebel (zi, v) an.gelenkt ist, dessen einer Schenkel durch einfaches Umlegen zur Abstützung am Bodzenlager (m oder q) kommt und dadurch den Bolzen zurückzieht und in der zurückgezogenen Stellung sichert. a. Kupplung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkzapfen (s) des Winkelhebels in Längsschlitzen (t) einer den Bolzen in bekannter Weise umschließenden Hülse (q) geführt sind.
DEG95355D 1937-05-04 1937-05-04 Kupplung, insbesondere fuer Doppelfenster Expired DE668790C (de)

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DE (1) DE668790C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2440223A (en) * 1945-02-12 1948-04-20 Martin Joseph Storm sash and casement window connector
FR2464360A1 (fr) * 1979-08-30 1981-03-06 Bfg Glassgroup Ensemble vitre du type ouvrant

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2440223A (en) * 1945-02-12 1948-04-20 Martin Joseph Storm sash and casement window connector
FR2464360A1 (fr) * 1979-08-30 1981-03-06 Bfg Glassgroup Ensemble vitre du type ouvrant

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