AT94531B - Flachdruckapparat für Zigarettenhülsenmaschinen. - Google Patents

Flachdruckapparat für Zigarettenhülsenmaschinen.

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AT94531B
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Austria
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cylinder
printing apparatus
roll
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sleeve
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Friedrich Ing Lerner
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Friedrich Ing Lerner
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Description


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    Flachdruckapparat   für   Zigarettenhülsenmaschinen.   



   Im Interesse der leichteren Verpackung und auch der Tabakersparnis werden die von den Hülsenmaschinen gelieferten Zigarettenhülsen ein wenig flachgedrückt, wodurch der   kreisförmige Querschnitt   in einem annähernd elliptischen übergeht. Dieses Flachdrücken ist bisnun in gesonderten Maschinen geschehen, u. zw. derart, dass die von   der Hülsenmaschine   abgelieferten Hülsen einer unabhängigen Flachdruckmaschine zugeführt werden. 



   Die   Erfindung   bezweckt nunmehr die   kobtspieligen Flachdruckmaschinen dadurch entbehrlich   zu machen, dass man an der Hülse'nmaschine selbst ein von einer Welle derselben bewegtes Arbeitselement anbringt, welches das Flachdrücken der Hülsen besorgt. 



   Durch diese direkte Anbringung des flachdrückenden Werkzeuges an der Hülsenmaschine wird aber nicht nur die Installation eines gesonderten Apparates erspart, sondern es wird dadurch auch noch eine die Qualität der Hülsen wesentlich verbessernde Wirkung erzielt, welche im folgenden erläutert werden soll. 



   Bei dem Flachdrücken der Hülse wird, wie dies Fig. 5 der Zeichnung zeigt, der kreiszylindrische
Querschnitt der Hülse 0 in einen   annähernd elliptischen   (punktiert gezeichneten) übergeführt. Erfolgt das   Flachdrücken   in der Weise, dass der zur Naht   x   führende Krümmungsradius R verkleinert wird, wie dies Skizze Fig. 6 zeigt, so erhält die Hülse hiedurch die Tendenz an der Naht zu klaffen, weil sodann die wenn auch geringen, im Papier auftretenden elastischen Kräfte die Tendenz haben, die Nahtlippen voneinander abzuheben ;

   erfolgt jedoch das Flachdrücken in der Weise, dass der zur Nahtlinie x führende Krümmungsradius R vergrössert wird, was im weitestgehenden Masse dann der Fall ist, wenn wie Fig. 7 zeigt, die wirksame Fläche des   flachdrückenden   Stempels u parallel zu der durch die Nahtlinie   x   geführten Tangentenebene liegt, so werden die auf das Klaffen der Naht abzielenden elastischen Kräfte nicht nur nicht vergrössert, sondern fast gänzlich aufgehoben. 



   Um diese relative Lage der Nahtlinie zur flachdrückenden Ebene zu erzielen, ist es also notwendig, dass die Hülsen 0 dem   flachdrückenden   Werkzeuge   u   zwangläufig in der in Fig. 7 schematisch gezeigten Stellung zugeführt werden, in welcher die Tangentialebene der   Hülsennaht x parallel   zur wirksamen Fläche des   flachdrückenden   Werkzeuges   u   liegt. Um dies zu erreichen, muss die Hülse von der Stelle des   Abrollzylindeis,   an welcher sie ihre Abrollbewegung beginnt, bis zum   Flachdrücker   genau vorausbestimmte Bewegungen ausführen. Der Erfindung gemäss wird dieser Bedingung dadurch entsprochen, dass man den Flachdrücker gegen eine bestimmte Stelle des Abrollzylinders wirken lässt.

   Da die Hülsen stets in derselben relativen Stellung der Naht auf den Abrollzylinder auffahren, so ist sodann zur Erzielung des gewünschten Effektes nur erforderlich, dass die Hülsen während ihres Auffahren auf den Abrollzylinder keine Lageveränderung erfahren, dass die Abrollbewegung sich ohne Erschütterung vollziehe und dass der Weg, welchen die Hülsen von der Auffahrtsstellung auf den Zylinder bis zum Flachdrücker rollend zurücklegen, derart gewählt werde, dass die Naht unter   Berücksichtigung   ihrer Anfangslage vor den Flachdrücker in der gewünschten Stellung anlange. 



   Das flachdrückende Werkzeug wird also, unmittelbar gegen den Abrollzylinder wirkend, in der Weise angebracht, dass die Hülsen zwischen diesem und dem   Flachdrüeker   gedrückt werden ; der Antrieb des   flachdrückenden   Werkzeuges erfolgt in der Weise, dass die Betätigung desselben zwischen zwei Schaltbewegungen des Abrollzylinders liegt. 

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   Ausserdem müssen aber auch noch nachfolgende Bedingungen erfüllt werden : a) Die Hülse darf bei ihrem Auffahren auf den Abrollzylinder keinerlei Erschütterungen erleiden, welche eine Verdrehung herbeiführen könnten, b) die ruckweisen Verdrehungen des Abrollzylinders, müssen sich ohne Erschütterung vollziehen.
Hieraus ergeben sich zur Erreichung des Endeffektes für den Abrollzylinder noch zwei besondere Konstruktionsbedingungen. Bei den bekannten Hülsenmaschinen hat die Achse des Abrollzylinders eine unveränderliche Höhenlage, welche derart gewählt ist, dass die Hülsen grössten Durchmessers auf den Abrollzylinder tangierend auffahren.

   Wird die   Hülsenmaschine   auf Hülsen kleineren Durchmessers eingestellt, so fährt die Hülse sodann etwas oberhalb des Abrollzylinders auf letzterem auf und macht bei ihrem Ablegen auf denselben eine kleine Fallbewegung, wodurch ihre Lage vollkommen unkontrolliert geändert wird. 



   Um diese Fallbewegung zu verhüten, wird der Abrollzylinder derart konstruiert, dass dessen Höhenlage veränderlich bzw. bei Herstellung von Hülsen verschiedenen Durchmessers fallweise derart eingestellt werden kann, dass der Hülsenstrang stets tangential auf den Abrollzylinder auffährt. 



    Um die zweite Fehlerquelle auszuschalten, welche in den bei den ruckweisen Verdrehungen des Abrollzylinders auftretenden Erschütterungen liegt, wird der Abrollzylinder mit einer Bremse ausgestattet, welche die ihm durch das ruckweise arbeitende Schaltorgan übertragene Bewegung dämpft. 



  In Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein mit dem Flachdruckapparate ausgestatteter Abrollzylinder   in partiell nach   A-A   der Fig. 2 geschnittener Seitenansicht und partiell geschnittener Draufsicht gezeigt. 



  Fig. 3 zeigt einen partiellen Horizontalschnitt nach B-B der Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Variante. Fig. 5,   6.   7 sind schematische Darstellungen. 
 EMI2.1 
 



   Bei jedmaligem Aufschieben einer neuen Hülse wird der Abrollzylinder um eine Zahndistanz des mit ihm starr verbundenen   Schaltrades h vorgeschaltet und   erteilt dabei allen zwischen ihm und dem Deckel gestapelten Hülsen 0 eine seiner Verdrehung entsprechende Rollbewegung, während gleichzeitig wieder eine neue Hülse in die Anfangsstellung gelangt. Bei jedmaliger Schaltung des Abrollzylinders gelangt die tiefststehende Hülse 0 vor dem Stempel u, welche sich in der zurückgezogenen Stellung befindet, wenn der Hülsenstoss seine ruckweise Walzbewegung nach abwärts vollzieht. Während des darauf folgenden Stillstandes des Abrollzylinders m führt der Flachdruckstempel u seine Bewegung aus, drückt die vor ihm liegende Hülse 0 flach, zieht sich wieder in seine Ruhestellung zurück und lässt die flachgedrückte Hülse nach abwärts fallen.

   Setzt nunmehr wieder eine Vorrückbewegung des Abrollzylinders m ein, so wird eine neue Hülse 0 zwischen diesen und den   Flachdrucker     u   gewälzt und so fort. 



   Wenn die Hülsenmaschine auf Hülsen eines bestimmten Durchmessers eingestellt wird, wird auch gleichzeitig der den Erfindungsgegenstand bildende   Flaehdruckapparat   bzw. der mit demselben arbeitende Abrollzylinder eingestellt. Zu diesem Zwecke wird nach Lüften der Feststellschraube 8 die Achse r des Zylinders m durch Verdrehung um den exzentrischen Zapfen à derart eingestellt, dass die horizontale Tangentenebene des Zylinders mit der unteren horizontalen Tangentenebene des Hülsen-, 

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 stranges   zusammenfällt.   Hierauf werden die beiden   Klemmschrauben-M, welche   den Deckel festhalten gelüftet und letzterer konzentrisch zum Zylinder derart eingestellt, dass der   Flachdrücker   u von der Scheitellinie der Walze m so weit absteht,

   dass die über letztere ruckweise abrollenden Hülsen vor dem Flachdrucker in derartige Stellung gelangen, dass die Tangentialebene der Naht parallel zur Arbeitsfläche des Stempels liegt. 



   Nach dieser Einstellung werden die Hülsen während des weiteren Betriebes stets in der gleichen Lage vor den Flachdrucker gelangen, weil die Lage, in welcher sie auf den Zylinder auffahren, dank der Höheneinstellung desselben keine Veränderung erfährt und die ruckweisen Vorschaltungen des Zylinders und des auf ihr abrollenden Hülsenstempels in Folge der Anordnung der Bremsen sich ohne Erschütterung vollziehen. 



   In Fig. 4 ist eine Variante des Abwerfers gezeigt, bei welchen die Hülsen, anstatt durch den mechanisch wirkenden Abstreifer durch die Wirkung eines periodisch auftretenden Luftstromes in Rollbewegung versetzt werden. Zu diesem Zwecke wirkt eine Nockenscheibe 17 phasenmässig gegen die Stange M eines im Zylinder p   geführten   Kolbens q, welcher durch mehrere Düsen. 19, einen Luftstrom gegen die auf den Zylinder m abgelegte Hülse 0 bläst. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flachdruckapparat für Zigarettenhülsenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das flachdrückende Werkzeug (u) unmittelbar an der Zigarettenhülsenmaschine angeordnet ist, in Phase mit derselben arbeitet und die Hülsen demselben in derartiger Stellung zugeführt werden, dass die Tangentialebene der Nahtlinie der Hülse nahezu parallel zur   flachdrückenden   Ebene liegt.

Claims (1)

  1. 2. Flachdruckapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das flachdrückende Werkzeug (u) gegen den Abrollzylinder (111) wirkt.
    3. Flachdruckapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des flachdrückenden Werkzeuges am Abrolldeckel (a) des Zylinders (m) befestigt ist.
    4. Bei Flachdruckapparaten nach Anspruch 1, die Anordnung, dass die Höhenlage des Abrollzylinders , gegen welchen das flachdrückende Werkzeug wirkt, verstellbar ist.
    5. Bei Flachdruckapparaten nach Anspruch 1, die Anordnung, dass der Abrollzylinder mit einer Bremse (c) versehen ist.
    6. Bei Flaehdruckapparaten nach Anspruch 1, die Anordnung, dass die Hülsen durch einen gegen letztere periodisch wirkenden Luftstrom abgeworfen werden.
AT94531D 1920-12-31 1920-12-31 Flachdruckapparat für Zigarettenhülsenmaschinen. AT94531B (de)

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