AT94205B - Füllbleistift. - Google Patents

Füllbleistift.

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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


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  Füllbleistift. 



   Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Bleistiften, die eine Anzahl von Minen in einem Magazin enthalten, aus welchem sie eine nach der andern durch die Schwerkraft in ein Führungsrohr fallen, das mit einem von einer Schraube betätigten Vorschubstift in Verbindung steht, der dazu dient, die Mine vorzustossen oder zurückzuziehen. 



   Fig. 1 zeigt den Füllbleistift mit zurückgezogenem, Fig. 2 mit teilweise vorgeschobenem, Fig. 3 (in vergrössertem Massstabe) mit zur Gänze vorgeschobenem Vorschubstift ; Fig. 4 und 5 sind Querschnitte nach Linie   4-4   und 5-5 der Fig. 1, Fig. 6 ist ein Schnitt einer andern Ausführungsform des Führungsrohres, in welcher eine Feder an der Aussenseite des Rohres befestigt ist, Fig. 7 ist eine Ansicht der Schubstange, Fig. 8 zeigt eine andele Ausführungsform für den drehbaren Knopf und die Gewindehülse für die   Betätigung des Vorschubstiftes,   Fig. 9 ist ein Schnitt einer andern Ausführungs form, Fig. 10 zeigt von unten eine andere Ausführungsform des Vorschubstiftes in Verbindung mit einem Gewindestopfen und einer Scheibe, Fig.

   11 zeigt eine Seitenansicht, Schnitt und eine Endansicht einer andern Ausführungsform des Vorschubstiftes. Der Füllbleistift besteht aus einem röhrenförmigen Gehäuse   1,   mit zugespitzten Ende, 2 das Gehäuse hat eine in der   Längsrichtung   verlaufende und nach innen ragende Rippe3, welche in Eingriff mit einem Einschnitt des Kopfes 5 des Führungsrohres 4 und ferner mit einem Einschnitt 7'der Scheibe 7 steht, durch welche der Vorschubstift 14 hindurchgeht. 



  Die Rippe dient dazu, diese Teile in der richtigen Lage zueinander zu halten. 



   Das   Führungsrohr     4   für die Aufnahme der Mine wird gegen Drehen durch die Rippe 3 und gegen Herausfallen durch das zugespitzte Ende 2 des Gehäuses gesichert und ferner in der Ausführungsform, nach Fig. 9, durch eine zusätzliche Rippe 30 in seiner Lage gehalten. Das Rohr 4 trägt an seinem inneren Ende einen   trichterförmig   geformten Kopf 5 ; dieser bildet den Boden des Magazins ; die geneigte Fläche   5'   dient dazu, die Mine a im Gehäuse in das Rohr 4 einzuführen. 



   Um die Mine a in dem Fiihrungsrohr 4 festzuhalten, ist ein Teil der Röhre 4 eingeschnitten und nach innen gebogen, wodurch ein nachgiebiger Finger 6 entsteht, der gegen die Mine anliegt (Fig. 2 und 3). 



   Wenn der Vorschubstift 14 sich in der vordersten Stellung befindet, dient der Finger ferner dazu, die Mine festzuhalten, so dass sie nicht bei Rückziehen der Schubstange mitgenommen wird, was dadurch erreicht wird, dass der Finger sich gegen   das Ende der Mine stützt und   diese aus der Bohrung   20 herausdrängt.   



   Die Mittel für die Bewegung der Mine bestehen aus dem   Vorschubstift. M,   der Scheibe 7 mit dem Einschnitt 7' (Fig. 4,5), die im Gehäuse 1 gleitet und durch die Rippe 3 und den Einschnitt 7'gegen Drehen gesichert wird. Eine Röhre   8,   mit Innengewinde 8'besitzt am inneren Ende einen nach aussen ragenden Flansch 9 (Fig. 3), der mit der Scheibe 7 durch einen ringförmigen Flansch 10 (Fig. 3) drehbar verbunden 
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 wird in das Rohr 8 eingeschraubt und dann werden die Enden des Rohres bei    < S   eingebogen, um eine dauernde Befestigung zwischen Rohr und Knopf herzustellen. 



   In Fig. 9 ist eine abgeänderte Ausführungsform gezeigt, wo ein drehbarer Kopf an dem Gewinderohr 8 befestigt ist. Die Kappe 31 stellt einen Halter für den Gummi 32 dar. Damit die Kappe sich drehen kann, ist dieselbe von einer andern Kappe 33 umschlossen, in welcher sie lose sitzt. Der Deckel 34 sitzt fest über der Kappe 31 und soll das Aussehen des Bleistiftes verbessern und den Gummi abdecken. Die Teile 33 und   34   können verschiedenes Aussehen haben je nach der Preislage des Bleistiftes, um den Bleistift ein gutes Aussehen zu geben. 



   Der Stift 14 hat einen rechteckigen Querschnitt, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, doch kann er auch einen andern Querschnitt haben, wie z. B. in Fig. 10 und 11 dargestellt ist. Das äussere Ende des Vorschubstiftes hat ein Loch 16 (Fig. 5 und 7), um ihn mit dem Gewindestopfen 18 durch einen Stift 17 drehbar zu verbinden. 



   Das Magazin liegt zwischen dem Kopf 5 des Rohres   4   und der Scheibe 7. Die Minen a gleiten durch ihre Schwere in das Führungsrohr 4 und werden mittels des Schubstiftes 14 hindurchgedrückt. Sein freies Ende hat eine Spitze 19 mit einer Bohrung 20 und einer seitlichen Nut 21. Nahe der Spitze 19 ist die Stange bei 22, 23 seitlich ausgebogen ; wenn dieser seitliche abgebogene Teil durch die Öffnung der Scheibe hindurchgezogen wird, wird die Stange seitlich bewegt und bei dem Vorwärtshub der Stange 
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   Der Knopf 11 samt Rohr 8, Scheibe 7 und Stift 14 können zusammen aus dem Gehäuse 1 entfernt werden, und um das Magazin mit Minen zu füllen. Beim Wiedereinsetzen muss der Einschnitt   7'der   Scheibe 7 mit der Rippe oder Leiste 3 übereinstimmen, wodurch die Teile wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht werden. Durch Drehen des Knopfes 11 wird der vom Gewindestopfen 18 getragene   Vorschubstift. Mnach obenbewegt,   bis er durch den ausgebogenen Teil nach der Seite verschoben wird und die Spitze 19, die in Fig.   1 gezeigte Stellung einnimmt, wobei sich der Vorschubstift 14 um   den Stift 17 dreht. 

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   Nachdem der Vorschubstift zurückgezogen worden ist, gleitet eine Mine in das Führungsrohr und durch die entgegengesetzte Drehung des Knopfes 11 wird der Stift wieder in die Mittellage zurückgebracht und die Bohrung 20 am Ende der Spitze 19 greift über das Ende der Mine und drückt sie durch das Rohr 4. Die Feder 6 verhindert eine zufällige Verschiebung der Mine ; bei der vordersten Stellung des Vorschubstiftes 14 dringt die Feder in die Nut 21 ein und verhindert die Mitführung der abgerauchten Mine beim Zurückziehen des Stiftes. 



   Andere Ausführungsformen des Stiftes 14 zeigt Fig. 7,10 und 11. Der Stift 14 hat (Fig. 7) einen rechteckigen Querschnitt an seinem oberen Ende, sowie an der Ausbiegung   22',   23'. Die Spitze   191 zist   jedoch rund. Die Abbiegungen 22', 23'sind jedoch bedeutend schäfer, als bei der Ausführungsform nach Fig. 2, so dass eine schnellere seitliche Bewegung stattfindet. 



   Fig. 10 zeigt   einen Vorschubstift 14a mit kreisförmigem Querschnitt   und zwei Schlitzen 36 und   37,   die an gegenüberliegenden Seiten eingefräst sind. Die entsprechende Öffnung in der Platte   7 a   besitzt Vorsprünge 40, 41 ; diese verhindern die Drehung des Stiftes und arbeiten mit den Flächen   38,   39, die in den Schlitzen 36,37 ineinanderlaufen, zusammen. Ein solcher Vorschubstift besitzt den Vorteil, dass er keine Ausbiegungen od. dgl. hat, so dass er weiter in das Führungsrohr vorgeschoben und. der Bleistift infolgedessen kürzer gehalten werden kann. 



   Fig. 11 zeigt eine andere Ausführungsform des Stiftes 14b mit Vorsprung 42. Ein Querschnitt 
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   Eine andere Ausführungsform des Führungsrohres 4'zeigt Fig. 6. Es hat einen Längsschlitz 24 in der Seitenwand, durch welchen Schlitz das freie Ende einer Feder 25 hindurchgeht. Die Feder ist an der äusseren Wand am Kopf   5a   oder anderweitig befestigt. 



   In Fig. 8 ist eine andere Ausführungsform für das Drehen der Gewinderöhre 8 gezeigt. Im Gehäuse 1 
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 und die Stange 14 in axialer Richtung in bezug auf das Gehäuse 1 verschoben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fiillbleistift mit Magazin und Führungsrohr für die Minen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorschubstift   (14),   der für die   Vorwärts-und Rüekwärtsbewegung   der Mine dient, bei der Rückwärtsbewegung seitlich verschoben wird, um den Eintritt einer Mine in das Führungsrohr zu gestatten.

Claims (1)

  1. 2. Füllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der V orschu bstift (14) bei (22 ; 23) seitlich ausgebogen ist, einen vieleckigen Querschnitt hat und in einer entsprechenden Öffnung (15) einer Scheibe (7) geführt wird, die gegen Drehung im Gehäuse gesichert ist, wobei der Vorschubstift seitlich ausgeschwungen wird, wenn der ausgebogene Teil (22, 23) durch die Öffnung (15) hindurchgeht.
    3. Füllbleistift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschubstift (14) an seinem äusseren Ende eine Bohrung (20) besitzt, welche zum Festhalten der Mine dient, um letztere bei der Hinund Herbewegung der Schubstange mitzunehmen.
    4. Füllbleistift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die abgenutzte Mine in der vordersten Stellung des Vorschubstiftes im Führungsrohr (4) gegen Zurückziehen festgehalten wird.
    5. Füllbleistift nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (6, 25) in der vordersten Stellung des Vorschubstiftes hinter das rückwärtige Ende der Mine zu liegen kommt, und bei der Rückwärtsbewegung des Vorschubstiftes die Mine aus der Bohrung (20) herausdrängt.
AT94205D 1922-03-17 1922-03-17 Füllbleistift. AT94205B (de)

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