DE413129C - Schreibstift - Google Patents

Schreibstift

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DE413129C
DE413129C DEF54467D DEF0054467D DE413129C DE 413129 C DE413129 C DE 413129C DE F54467 D DEF54467 D DE F54467D DE F0054467 D DEF0054467 D DE F0054467D DE 413129 C DE413129 C DE 413129C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/08Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws
    • B43K21/14Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws with writing-cores automatically replaced from magazines

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Schreibstift. Die Erfindung hat zum Gegenstand einen Schreibstift, dessen Teile in die richtige Lage initBezug aufeinandergebrachtwerden können, ohne daß es notwendig wäre, irgendwo eine Verlötung anzubringen. Auch zeichnet sich der Schreibstift dadurch aus, daß nach seiner Zusammenstellung die Teile stets in gebrauchfertigem Zustande verbleiben, und daß die einzelnen Minen aus einem Vorratsbehälter nacheinander zugeführt werden.
  • In einem äußeren Gehäuse ist eine Hülse zur Aufnahme der Minen und zu ihrer Führung angeordnet. Um diese Hülse ist ein Vorratsbehälter gelegt, der Ersatzminen aufnimmt. Aus diesem Behälter werden die Minen, eine nach der anderen, in Gebrauchsstellung geschoben, dadurch, daß der Behälter mit Hilfe der Schreibstiftspitze gedreht wird. Die Spitze des Schreibstiftes steht nun mit dem Behälter in derartiger Verbindung, daß bei der teilweisen Lösung dieser Spitze durch Drehung und bei der nachfolgenden Wiederanbringung desselben Teiles eine Mine aus dem Behälter nach der Hülse geführt wird. Es ist ferner durch Schraubenbewegung verschiebbar eine Stoßstange angeordnet, welche die Mine durch die Spitze des Schreibstiftes hindurch schiebt, und diese Stoßstange wird dadurch in Bewegung gesetzt, daß entgegen der Spitze des Stiftes ein verdrehbar er Kopf angeordnet ist. Die Beanspruchung der Schraube in Längsrichtung, die sonst durch Verschiebung dieser Stoßstange, namentlich an den Enden ihrer Bewegung, eintreten könnte, wird in neuartiger Weise vermieden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt: Abb. i ist ein Längsschnitt durch einen solchen Schreibstift mit einer Mine in Gebrauchsstellung; Abb. 2 ist ein ähnlicher Schnitt und zeigt die Teile in jenem Augenblick, in welchem eine Mine aus dem Vorratsbehälter in die Führung übertritt Abb. 3, q. und 5 sind Schnitte nach 3-3, 4-4 und 5-5 der Abb. i ; Abb. 6 ist eine Teilansicht einer mit einem Gewindeschlitz versehenen Hülse oder Schraube: Abb.7 und 8 sind Schnitte nach 7-7 und 8-8 (ier Abb. 2 Abb. 9 zeigt schaubildlich einen Teil der Minenführung und die Anordnung derselben zur Einbringung des Minenschiebers; Abb. io ist ein Aufriß der Buchse, in welche die Spitze des Schreibstiftes eingesetzt ist; Abb. i i ist eine andere Buchse, an welche sich der Vorratsbehälter ansetzt; Abb. 12 zeigt eine dritte Buchse im Inneren des Schreibstiftes; Abb. 13 ist teilweise Aufriß und teilweise Schnitt durch eine Führungsröhre, und Abb. 14 zeigt den Vorratsbehälter für den Schreibstift.
  • An dem Gehäuse i ist bei 2 eine Buchse angesetzt, die bei 3, Abb. 12, eine Umfangsnut aufweist. Der Boden dieser Nut ist bei .a. geraubt, und wenn also die Wand des röhrenförmigen Gehäuses i in diese Nut eingedrückt wird, wie dies in Abb. i bei 26 angedeutet, so wird dadurch diese Buchse fest im Inneren des Gehäuses gegen Verdrehung und Längsverschiebung festgehalten.
  • In der Buchse .2 ist eine Mittelbohrung 5 (Abb. 12,) vorhanden, in welche die Führung 8 für die Minen fest eingepaßt ist. Die Einpassung kann erfolgen, indem die Buchse auf diese Führung aufgeschrumpft wird. Die Mittelbohrung erweitert sich an dem einen Ende bei 6 und bildet an diesem Ende ein Fußlager für die Zufuhrschraube 18; das andere Ende ist dagegen bei 7 erweitert, um ein Lager für den Vorratsbehälter 32 zu bilden.
  • Die Führung 8 erstreckt sich, wie aus Abb. r und 13 hervorgeht, durch die ganze Länge des Gehäuses und ragt ziemlich tief in die Spitze 35 hinein. Jener Teil 9 der Hülse 8, der die Mittelbohrung 5 der Buchse 2 durchsetzt, ist nicht in Längsrichtung geschlitzt, während der übrige Teil der Führung fast auf der ganzen Länge mit einem Längsschlitz versehen ist. Der Vorderteil ii dieser Führung 8, der sich an den ungeschlitzten Teil 9 ansetzt, dient zur Aufnahme einer Mine, und dieser Teil ist ungefähr ebenso lang wie der Vorratsbehälter 32. Die Fortsetzung des geschlitzten Teiles wird wieder von einem ungeschlitzten Teil io gebildet, und dieser ungeschlitzte Teil erstreckt sich nach Abb. i und 2 durch eine konische Scheibe .I3, die in die Spitze eingepaßt ist.
  • Der rückwärtige Teil der Führung besitzt bei 12 einen Längsschlitz. In diesem Längsschlitz ist die Nase 17 der Stoßstange 16 in Längsrichtung verschiebbar. Nahe dem rückwärtigen Ende des Schlitzes 12 ist aus der Wand dieser Führungshülse 8 ein Stück ausgeschnitten, wie in Abb. 9 und 13- bei 13 angedeutet, und wenn also die Führung 8 in der bei 14 angedeuteten Zone erhitzt wird und abgebogen wird, so kann die Stoßstange 16 eingeschoben werden. (Abb. 9.) Die Teile der Führung 8 werden dann wieder geradegebogen und sind nach ihrer Abkühlung ebenso stark wie vorher.
  • Die Vorschubschraube 1:8 ist hier als Hohlkörper ausgebildet und ragt mit einem Ende in die Bohrung 6 der Buchse 2 hinein. An den beiden Enden des Schraubengewindes sind die herausragenden Anschläge i9 angeordnet (Abb. 6), um die Seiten der Nase 17 zu erfassen und dadurch Längsbeanspruchung an der Schraube zu verhindern, die bei Ankunft dieser Nase an dem einen oder anderen Ende auftreten würden. Auf diese Schraube 18 ist bei 2o ein Kopf aufgesetzt (Abb. i), vorzugsweise durch Aufschrumpfen, so daß bei Drehung des Kopfes auch der Schraube Drehung übermittelt wird. An eine--Schulter 21 des Kopfes setzt sich eine mit Gewinde -ersehene Verjüngung 22 an, über welche die Haube 24 geschraubt werden kann. Auch der Kopf ist hohl ausgebildet, und kann zur Aufnahme eines Radiergummis 25 dienen, der dann gewöhnlich durch die Haube 24 abgedeckt wird.
  • Die Führungshülse 8 hat an dem einen Ende bei 15 Schlitze (Abb. 13), und nach der Zusammenstellung der Teile wird sie zu den Seiten der Schlitze angestaucht oder umgebogen, wie aus Abb. i hervorgeht. Dadurch wird eine Entfernung des Kopfes 2o nach oben hin unmöglich, und dadurch wird ferner auch die Schraube 18 gegen Längsverschiebung in Stellung gehalten, während ihre Drehung innerhalb des Gehäuses i noch möglich ist.
  • Die Buchse 27 (Abb. i i) dient dazu, den Vorratsbehälter in :Stellung zu sichern. Die Buchse hat eine Umfangsnut 28, deren Boden bei 29 gerauht ist. In Arbeitsstellung befindet sich die Buchse fast nahe dem Ende des Gehäuseteiles i, während der Kopf 2o an dem anderen Ende angeordnet ist. Die Buchse wird dann mit Bezug auf das Gehäuse dadurch in Stellung gesichert, daß das Gehäuse bei .42 in die Nut 28 eingedrückt wird. Eine Veränderung der Lage der Buchse mit Bezug auf das Gehäuse, wird dadurch ausgeschlossen. Die Bohrung, die sich durch diese Buchse 27 erstreckt, trägt bei 30 Innengewinde, und dient an dem glatten Teil 31 zur Aufnahme des Vorratsbehälters 32. Dieser Vorratsbehälter ist ebenfalls im wesentlichen eine zylindrische Röhre, die auf ihrer ganzen Länge in dem Mantel eine Längsnut 33 besitzt. Diese Nut dient als Führungsfinger für die Minen, wie namentlich aus Abb. 5 hervorgeht. Außerdem hat auch diese Röhre 32 eine Ringwulst 34, die sich nach Einbringung der Röhre in Arbeitsstellung gegen die eine Endfläche der Buchse 27 legt, wobei das Ende des Vorratsbehälters in die Versenkung 7 der Buchse 2 hineinragt.
  • Das andere Ende dieses Vorratsbehälters 32 ragt in die Spitze 35 des Scheibenstiftes. Das weitere Ende dieser Spitze nimmt bei 36 eine Buchse 38 auf, und das verjüngte Ende hat die kleine Bohrung 37, durch welche die Mine austritt. Die Buchse 38 für diese Spitze trägt bei 39 Außengewinde zur abnehmbaren Verbindung mit der Buchse 27, die fest in das Gehäuse eingesetzt ist. Die Buchse 38 hat ferner ebenfalls eine Umfangsnut d.o mit gerauhtem Boden, und die Wand des Spitzenteiles 35 wird in diese Nut eingeschnürt, wie bei .I5 gezeigt, um so eine Verschiebung und Verdrehung der Spitze mit Bezug auf die Buchse zu verhindern.
  • An der Spitze 35 wird ferner eine Scheibe 43 durch Reibung in Stellung gehalten. Diese Scheibe hat eine Bohrung, welche bei 44 eine gebrochene Kante besitzt, um den Durchgang der Führungshülse 8 zu erleichtern, wenn die Teile zusammengestellt werden.
  • An der Außenfläche des Gehäuses ist bei 46 eine Anzeigevorrichtung angebracht, die dem Benutzer gestattet, das Gehäuse in einer Stellung zu halten, in welcher der Teil i i der Minenführung 8 nach oben hin gerichtet ist. Dieser Anzeigemechanismus kann beliebig ausgebildet sein, und ist hier als Klammer dargestellt, durch welche Bleistifte dieser Art gegen Herausfallen aus der Tasche gesichert werden.
  • Soll der Vorratsbehälter 32 mit Minen gefüllt werden, so wird die Spitze 35 mit ihrer Buchse 38 erst abgeschraubt, die Minen werden dann in den Behälter eingesetzt, und zwar wie aus Abb. 5 hervorgeht, in solcher Weise, daß sie die Führung 8 in ihrer Gesamtheit umgeben. Ist der Vorratsbehälter leer, so wird die Schraube 18 unter Vermittlung des Kopfes 2o gedreht, die Minen werden dann in den Behälter eingesetzt, und zwar wie aus Abb. 5 hervorgeht, in solcher Weise, daß sie die Führung 8 in ihrer Gesamtheit umgeben. Ist der Vorratsbehälter leer, so wird die Schraube 18 unter Vermittlung des Kopfes 2o gedreht, bis die Nase 17 an der Schraubenstange ganz in ihre rückwärtige Lage gebracht worden ist. (Abb.2). Um eine Mine durch die Spitzen durchzustoßen und in Arbeitsstellung zu bringen, wird die Schraube 18, unter Vermittlung des Kopfes 20, in Richtung des Uhrzeigers gedreht und dadurch wird bei Festhaltung des Gehäuses i die Schieberstange beliebig weit nach vorn gestoßen.
  • Ist nun die Mine verbraucht, und soll eine zweite Mine benutzt werden, so wird wieder die Stange zurückgedreht, bis sie die in Abb. 2 gezeigte Lage einnimmt. Man hält nun das Gehäuse so, daß der Zeiger 4.6 nach oben gerichtet ist, wie auch in Abb. 2 gezeigt, und nun kann die Spitze 35 etwas gelöst werden. Es ist nur notwendig, eine oder zwei vollständige Umdrehungen dieser Spitze auszuführen, und wenn dies geschehen ist, so fällt aus dem Vorratsbehälter 32 eine neue Mine in die Führung 8 ein. (Abb. 8). Daraufhin wird die Spitze 35 wieder zurückgeschraubt und man kann nun die Mine, die sich in der Führung 8 befindet, wieder durch die Spitze und durch deren Bohrung 37 nach vorn stoßen, wie in Abb. i dargestellt. Dieser Vorgang der Übertragung einer Mine aus dem Vorratsbehälter 32 1n die Führung 8 kann wiederholt werden, wenn immer eine Mine vollständig verbraucht ist und so lange noch eine Mine in diesem Vorratsbehälter vorhanden ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. ;Schreibstift, in welchem der Vorschub der Mine durch Verdrehung einer Minenführung mit Bezug auf eine Schraube unter Vermittlung des Treibstiftes erfolgt, und in welchen ein Vorratsbehälter für Minen und letztere durch einen Schlitz in die Minenführung eintreten läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (18) und der Vorratsbehälter (32) für die Minen in einer im Gehäuse (i) festgehaltenen Buchse (-2) gelagert sind, wobei diese Buchse gleichzeitig zur Führung des Treibstiftkanals (8) dient, der durch die Buchse (2) geführt ist und in der abnehmbaren Spitze mündet.
  2. 2. Schreibstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (32) mit einer Längsnut (33) versehen ist, in welche ein Zahn (.I1) einer mit der Spitze fest verbundenen Buchse 38 eingreift, um bei der Einbringung der Spitze in Arbeitsstellung stets die richtige Lage des Vorratsbehälters mit Bezug auf die Minenführung (8) zu verbürgen.
  3. 3. Schreibstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem -Vorratsbehälter (32) angeordnete Wulst (3d.) sich gegen eine am Gehäuse (i) festgelegte Buchse (27) abstützt, um eine Verschiebung des Vorratsbehälters nach der einen Richtung zu verhindern, wobei diese Buchse (27) gleichzeitig zur Aufnahme der mit der Spitze fest verbundenen Buchse (38) dient. :1 ..
  4. Schreibstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Minenführung (8) an ihrem oberen Teil mit einem Längsschlitz (12) versehen ist, in welchem sich die Nase (17) des Treibers (i6) führt, während in dem unteren Teil an der entgegengesetzten Seite der Führung ein Schlitz (i i) den Übertritt einer Mine aus dem zwischen der Führung und dem Vorratsbehälter (32) verbleibenden Ringraum gestattet.
  5. 5. Schreibstift nach Anspruch i und.4, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Führungsschlitzes (12) in der Minenführung (8) eine Erweiterung des Schlitzes angeordnet ist, um, nachdem die Minenführung an einer bestimmten Stelle (1q.) erhitzt und zeitweilig umgebogen ist, die Einführung des Treibers (16) mit der bereits an ihm angebrachten Führungsnase (17) möglich zu machen.
DEF54467D 1923-07-23 1923-07-28 Schreibstift Expired DE413129C (de)

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DE413129C true DE413129C (de) 1925-05-06

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DEF54467D Expired DE413129C (de) 1923-07-23 1923-07-28 Schreibstift

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GB (1) GB218123A (de)

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GB218123A (en) 1924-07-03

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