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Verstellbarer Handwagen.
Gegenstand der Erficdmg ist ein verstellbarer Handwagen, dessen Wesen darin besteht, dass die mit abnehmbaren Zwischenstücken versehenen Seitenteile über das Kopfe ; d i der Wagenrungen umlegbar mittels in etwa drei Viertel Höhe an den Seitenteilen angeordneten Scharnieren befestigt sind,
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bretter der Handwagen in beliebige Form wie Kastenwagen, Plateauwagen, Wagen mit hohen Seitenwänden, Verkaufsstand und auch als Langwagen in einfacher und bequemer Weise umgestelit werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht und zeigt : Fig. 1-4 den Wagen in den verschiedenen Zusammenstellungen jeweils in zwei Ansichten.
Der Wagen besteht gemäss Fig. 1 aus einem an und für sich bekannten Untergestell, auf dessen Achsschemeln 1, 2 die Wagenrungen 8 befestigt sind. Um die Rungen. 3 sind hiebei Verstärkungsschienen 4
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E, den mit den Achsschemeln 1, 2 mittels Schrauben ss und Achsbändern 7 verbunden sind. Zwischen de R'mgen'3 ist der aus einem Rahmen 8, sowie zwei love in diesen eingelegten und an ihrer einen Längsseite mit Zapfen 9 versehenen Miítelstücken 10 gebildete Boden lose auf den Schemeln 1, 2 aufliegend
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Die je mit einem abnehmbaren Zwischenstück 12 versehenen Seitenteile 13 besitzen der Entfernung der Rungen entsprechende Quersohienen M, die in etwa drei Viertel Höhe der Seitenteile 13 als Scharniere 15 ausgebildet sind. Hiebei sind die Seitenteile M als Scharniere M sowie Lageraugen 5 der Rungen 3 hin- durchgeführte Schrauben 16 über das Kopfende der Rungen umlegbar mit diesen verbunden. Zum Festhalten der Zwischenstücke 12 urd dabei Anpressen und Sichern der Seitenteile M an den Rungen. 3
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der Schienen 14 sowie der Rungen 3 hindurchgreifen, wobei das Festziehen mittels Flügelmuttern 18 erfolgt.
Die von aussen gegen die Seitenteile 13 anliegenden und dabei mittels Führungsleisten 19 diese seitlich übergreifenden Schüttbretter 20 werden an ihrem unteren Ende mittels Führungsklammern 21 des Bod3nrahmens 8 gehalten und dienen hiebei an den Seitenteilen 13 angeordnete und durch ent-
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eines Vorsteckers 23 fest mit den Seitenteilen 13 zu verbinden. Die an der Innenseite der Schüttbretter 20 angeordneten Verstärkungsleisten 24 übergreifen bei eingesetzten Sehüttbrettem 20 die Enden der losen Mittelstücke 10 des Bodens, so dass diese im Bodenrahmen fest gehalten werden.
In einfacher Weise kann der in seiner Grundform gemäss Fig. 1 einen Kastenwagen darstellende Wagen in einen Wagen mit hohen Seitenwänden (Fig. 2) einen P1ateauwagen (Fig. 3) oder einen Verkaufsstand umgestellt werden.
Zur Umstellung als Wagen mit hohen Seitenwänden (Fig. 2) werden nach Entfernen der Schüttbretter 20 sowie der Zwischenstücke 12 der Seitenteile 13 nach aussen hochgeklappt, wobei die sich mit ihrem einen Erde gegen die Aussenseite der Rungen anlegen. Durch Einsetzen der Schüttbretter 20 werden die Seitenteile, die mit ihren Zapfen 22 durch entsprechende Löcher der Schüttbretter hindurchgreifen in ihrer Lage gehalten und gesichert. Die Zwischenstücke 12 werden nun mittels ihrer Schrauben 17 und der Flügelmuttem 18 an den Rungen 3 befestigt.
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Zur Umstellung als Plateauwagen (Fig. 3) werden die Seitenteile 13 mit den Zwischenstücken 12 zusammen in die horizontale Lage umgelegt und nunmehr die mit entsprechenden Durehstecklöchem für die Schrauben 17 der Zwischenstücke 12 versehenen Schüttbretter 20 mit ihrer Unterkante nach aussen gerichtet, mittels der Flügelmuttern 18 gegen die Unterseite des Seitenwändeplateau geschraubt.
Das Plateau legt hiebei in den Drehpunkten der Seitenteile fest auf den Rungen auf. In bequemer Weise können nun die Bodenmittelstücke. 10 mittels ihrer Zapfen 9 in Löcher 25 zu beiden Seiten der Seitenteile als Seitenborde angebracht werden.
Um den Wagen als Verkaufsstand (Fig. 4) umzustellen, werden die Schüttbretter 20 lediglich
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wo gegen der andere Seitenteil 13 völlig hochgeklappt wird. An Stelle des Zwischenstückes. 12 des hochgestellten Seitenteiles wird das eine Bodenmittelstück 10 nun als Aufstellbord mittels seiner in die
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ander völlig verschiedene Gebrauchsform umzustellen. Der besondere Vorteil beruht hiebei in der scharnierartigen Verbindung der Seitenteile in etwa drei Viertel ihrer Höhe an dem Kopfende der Rungen, so dass die Seitenteile beim Umlegen bzw. Hochklappen über die Rungen hinweg schwenken.
Ausserdem ermöglicht die eigenartige Zusammenstellung des Bodens, sowie der Seitenteile und Schüttbretter die Umstellung ohne besondere Hilfsmittel, so dass für jede neue Gebrauchsform lediglich die bei der Grundform unbedingt erforderlichen Teile in Anwendung gelangen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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stücken (12) versehenen Seitenteile (13) in etwa drei Viertel ihrer Höhe scharnierartig am Kopfende der Wagenrungen befestigt ui d die Schüttbretter (20) sowie der Boden (8, 10) derartig ausgebildet sir. d, dass lediglich durch Zusammenstellen der Seitenteile (13) und deren Zwischenstücke (12) sowie d r Sehüttbretter (20) ur d d3r Bodenteile (8, 10) ohse basondere Hilfsmittel der Wagen in verschiedene
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und als Verkaufsstand dienen kann.