AT93900B - Anlaßzündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Anlaßzündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

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AT93900B
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Eugene Henri Tartrais
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Eugene Henri Tartrais
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


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    AnlaJBzündvorrichtung   fii'Verbrennungski'aftmaschinen. 
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 des Hubes. Der Kompressionshahn 20 jedes Zylinders trägt einen Antriebshebel 24. Bei dem dargestellten Amführungsbeispiel einer zweizylindrigen Maschine sind die Hebel 24 der beiden Hähne durch eine 
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 mit dem negativen Pol einer Batterie verbundenen isolierten Klemme 31 in Kontakt gebracht werden kann. 
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 lässt zuerst nur Luft in seinen Zylinder ein. Diese Luft wird beim   Rückgang   des Kolbens in den Zylinder stark komprimiert.

   Wenn der Kolben ungefähr 0.93 seines Hubes ausgeführt hat, oder mit ändern Worten ungefähr 25 Kurbelgrade vor der inneren Totpunktlage steht, nehmen die Ränder 32 und 33 die in Fig. 3 strichpunktiert angegebene Lage ein, wobei die in der so zeitweise zwischen dem Kolben und dem Zylinderende gebildeten Kammer 34 eingeschlossene Luft durch den ringförmigen Raum 5   heftia   in die Verbrennungskammer einströmt und sich wirbelartig in Richtung des Pfeiles 35 dreht. Während dieses Vorganges schleudert der Zerstäuber 8 in Richtung der Pfeile 36 den flüssigen Brennstoff in gleichen Mengen um seine Achse. Dieser Brennstoff, der ohne Luft eingeführt wird (solide Injektion) wird von dem ringförmigen Luftstrahl erfasst und in den Wirbel 35 hineingerissen. Die sehr flüchtigen Teile verdampfen hiebei unmittelbar und mischen sich mit der Luft.

   Die noch flüssigen Teile werden durch die Fliehkraft gegen die Wände der Kammer geschleudert, die, da dieser eine Wasserkühlung fehlt, sehr warm sind. Diese Teile verdampfen dort und d ; e entwickelten Gase treten in den Kreislauf 35 ein. Sodann findet unter der kombinierten'Wirkung der Kompressionshitze und der Hitze der Wände die Zündung statt und es vollzieht sich eine praktisch isoplere Verbrennung. Der Zyklus wird dann in bekannter Weise beendet. 
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 durch d : e folgenden Anordnungen überwunden, die das Anlassen von Hand ohne leichten Brennstoff ermöglichen, u. zw. so bequem, wie man es mit einem Gasolinmotor einer marktgängigen Type erzielen könnte. 



   Wie aus Fig. 3 zu ersehen, ist zunächst der Zünder gegenüber dem Brennstoffstrahl in der Ver- 
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 Verbrennung,   d : e sich   hieraus ergibt, wird indessen genügen, um die Drehungen der Maschine bei Leerlauf zu ermöglichen und nach und nach werden die Verbrennungen infolge der sehr schnellen   Erwärmung   der Wände der Verbrennungskammer zunehmen, die absichtlich dünn gehalten sind. Die ersten Zündungen haben so stattgefunden, jedoch macht es die wachsende Geschwindigkeit, wie schon in der Einleitung gesagt, jetzt nötig,   dass   die Luftwirbel nicht gegen den Zünder treffen.

   Ausserdem wird es inzwischen nötig, dass das'Brennstoffgemisch wenigstens den Zünder etwas bestreicht, um die umgebende Luft zu 
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 in der Tat parallel zu dem Einlass der Kammer 42 und die Gase um dem Faden   11   werden nur durch einige Luftbewegungen oder Wirbel erneuert, die in dem Einlass erzeugt werden. Durch die Erfahrung kann der beste Grad der vertieften Lagerung des Fadens in der Kammer 42 leicht bestimmt werden. 
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 schmelzen würde, wie immer auch die verwendete Legierung sein möge. Um zu vermeiden, dass man die   Unterbrechung des Stromes vergisst,   kuppelt man den Antrieb des Kompressionshahnes mit jenem des   Zündungsunterbrechers,   wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Man unterbricht also die Zündung zu derselben Zeit, wo man den Kompressionshahn schliesst.

   Es dürfte wenig wahrscheinlich sein, dass man das Schliessen des Komprossionshahnes vergessen kann, weil die Maschine unter diesen Verhältnissen nicht benutzbar ist. Im übrigen kann man,'wie bei dem dargestellten Beispiel gezeigt ist, ein durch eine Feder bewirktes Verschliessen, sowie ein Öffnen einrichten, dass z. B. durch ein Seil mit einem Ring bewirkt werden kann, welch letzteren man in der Hand hält. Wenn indessen ein Machinist den Gedanken haben sollte, den 
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 es die der Hitze ausgesetzte Kerze ebenfalls. Genaue Temperaturmessungen. sind nicht gemacht worden.   jedoch ist es wahrscheinlich, dass die, am weitesten innen befindlichen Teile 10000 C gemäss der Wärme der ihnen benachbarten Teile erreichen oder-überschreiten.

   Man sieht, dass es bei diesen Verhältnissen   

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 an besonderen Anordnungen fehlt, um den mechanischen Widerstand, die Unoxydierbarkeit, die Abdichtung und die elektrische Isolierung zu sichern. 



   Diese Isolierung wird   glücklicherweise   dadurch erleichtert, dass sehr niedrige Spannungen (einige Volt) benutzt werden. Was die metallischen Materialien betrifft, so kann die Metallurgie solche bereits herstellen   (Nickelchromlegierungen,   Stellit u. dgl.). Bezüglich der Isolierungen scheinen solche nicht 
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 wird in folgender Weise begegnet : Aus Fig. 1 ist zu ersehen, dass der   Isolierring     14,   der wie ein mechanischer Teil bearbeitet und berichtigt wird, in den Boden einer Ausnehmung des   Hauptkörpers-M   eingefügt ist. Der zentrale Leiter, der wie der Körper 10 aus einer Speziallegierung besteht, ist selbst in dem Ring 14 mit dem nur für seine Ausdehnung erforderlichen Spiel (nicht dargestellt) angeordnet. 



  Sein Kopf 37, der sich vollkommen auf das Ende des Ringes 14 stützt, dringt selbst tief genug in die Ausnehmung ein, derart, dass zwischen diesen beiden Metallteilen, dem Körper und dem isolierten mittleren 
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 elektrische Isolierung ersichtlich werden. Hinsichtlich der mechanischen Wirkung ist der Vorteil ohne weiteres ersichtlich. Wenn der Ring 14 zerbricht, sind die Teile, die in die Maschine fallen können, ausserordentlich klein, also harmlos, jedoch tritt dies nicht ein. Wenn der Ring aus gewissen Materialien, z. B. 



    Speckstein   besteht, kann ein Zerbrechen vorkommen, jedoch ist dies selten und es ergeben sich dann immer grosse Stücke, welche man sämtlich beim Auseinandernehmen wieder findet. Die Kerze ist oder 
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 Wirkungsweise dieser Maschine derart, dass dort keine Ablagerung von Kohle stattfinden kann, wenn der Betriebsgang eingetreten ist, u. zw. infolge der hohen Temperatur. Bei Beginn, wenn die Maschine kalt ist, lagert sich sicherlich etwas Kohle ab und das Spiel 38 muss momentan verstopft sein ; es wird dann aber wieder selbsttätig infolge der hohen Temperatur freigemacht. Während der Zeit ihres Verweilens scheint dieser neu gebildeten Kohle die erforderliche Kohäsion zu fehlen, um einen genügenden Leitungskörper zu bilden, der eine bemerkenswerte Ableitung verursachen könnte. Die Wirkung wird also nicht gestört. 



   Die Verbindung und die Isolierung des mittleren Leiters der Zündkerze werden in besonderer Weise gesichert. Wenn die Kerze der Hitze ausgesetzt ist, so wird der mittlere Leiter in seiner ganzen Länge merklich heisser als der Körper 10, der durch die atmosphärische Luft auf seinem ganzen äusseren Teil gekühlt wird, welch letzterer, wie aus Fig. 3 zu ersehen, dünn ist. Man kann also weder Kitt noch eine Verbindung durch Festziehen mittels eines einfachen Gewindes am Ende verwenden. Bei der dargestellten Konstruktion durchsetzt der Leiter den Körper unter Zwischenschaltung der plastischen Isolierhülse 15 (Asbest), die etwas gepresst ist, um ein freies Gleiten zu ermöglichen. Ausserdem stützt 
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 zwischen dem Körper und dem Kopf des Leiters gut abgestützt festgehalten wird..

   Wenn dieser Ring sich verschieben könnte, würde seine Zerstörung unvermeidlich sein.   Die schwachgeme. sste Hülse j   sichert nicht die Abdichtung. Diese wird durch die Scheibe 17, die gleichzeitig. elektrisch isoliert sowie ausserdem durch die   Stopfbüchse   16 erreicht. Die   Grundfläche   der   Stopfbüchse   16 ist derart bemessen, dass der Gesamtdruck auf sie, der durch den inneren Druck der Maschine und infolgedessen durch die diesen ausgleichende Feder 18 möglich wird, einer Zugbelastung von jeder Sicherheit in dem Teil 13a (hinsichtlich der Temperatur am stärksten beansprucht) des mittleren Leiters und einer Druckbelastung ebenfalls von jeder Sicherheit des Ringes 14 entspricht.

   Die Feder 18 ist infolge der Länge der Zündkerze genügend weit von der Wärmequelle entfernt, und wird ausserdem durch die Luft genügend gekühlt, um nicht weich zu werden. Die Stromzuführungsklemme wird   zweckmässig   besser von einer Schlitzklemme oder einem Stecker 19 als von einer Schraubenanordnung gebildet, da man bei dieser letzteren den Leiter 13 unbeabsichtigt mitdrehen kann, was den Faden zerstören würde. 



   Der Faden ist einerseits an dem Körper und anderseits an dem Leiter mittels Stöpsel oder Steckkontakte 12 aus einer gleichzeitig hitzebeständigen und genügend unoxydierbaren Legierung befestigt, welch letztere in der Hitze einen genügenden mechanischen Widerstand aufweist und praktisch dieselbe Ausdehung wie der Körper und die Leiterstange hat. Die Köpfe der Stöpsel sind mit je einem kleinen Loch quer durchsetzt, in welche Löcher man die Enden des Fadens einfügt und durch geringen Druck fasst. Man kann weiters zur Sicherung eines besseren elektrischen Kontaktes bei 40 kleinere Lötstellen vorsehen, aber nicht bei   41,   da die Schmelzgefahr für den Draht in diesem Fall dazu zwingt, ein leichter schmelzbares Lot anzuwenden. 



   Fig. 5 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführungsform der Kerzenklemme. Der zentrale Leiter 13 ist hier an seinem Ende mit einem Schlitz 48 versehen, um den Kontakt mit dem in Form einer Kappe oder Glocke ausgeführten Teil 42 zu sichern, welch letzterer mit Löchern 43 zur Kühlung der Feder 18 versehen und an dem Körper 10 durch den Schraubring 44 befestigt ist. Die Isolierung dieser Glocke wird durch Scheiben 17 und 45 gesichert. Das Ganze wird durch die Mutter 46 vervollständigt, mittels welcher man den Draht 47 festziehen kann, ohne eine Drehung des mittleren Leiters 13 befürchten zu müssen,   dessen freie Ausdehnung und Abdichtung durch dieselben'Organe wie vorher gewährleistet werden.   

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   Es ist bereits oben gesagt worden, dass der Zündstrom mittels eines Unterbrechers hergestellt wird und man hat gesehen, dass dieser Unterbrecher gleichzeitig mit den Kompressionshähnen betätigt wird. Dies setzt die Verwendung von Elementen oder eines Akkumulators voraus, was die einfachste Lösung ist. Bei gewissen Anwendungen kann aber die Verwendung einer kleinen durch die Kraftmaschine getriebenen Dynamo günstig sein.

   In einem solchen Falle wird die Antriebsstange für die Hähne, anstatt einen Unterbrecher zu betätigen, zweckmässig irgendein Kupplungssystem antreiben, mit dem die Dynamo zu versehen wäre, derart, dass sie nicht unnötig zu laufen braucht, um so mehr, als sie eine grosse Übersetzung haben muss, um die Speisung der Zünder bei einer sehr geringen Geschwindigkeit der Maschine zu 
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 einer Geschwindigkeitsregulierung mittels eines Reibungssystems zu versehen, dessen Nachteil ebenfalls bekannt ist, wobei aber in diesem Fall die Erwärmung und die Abnutzung nicht mehr vorhanden sind. Die Erfindung ist   nuturgemäss   nicht auf die Einzelheiten der dargestellten und beschriebenen Konstruktion beschränkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anlasszündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit selbsttätiger Betriebszündung, bei welcher die Verbrennungskammer Ringgestalt besitzt, der Brennstoffzerstäuber die Flüssigkeit in Form einer zur Zylinderachse senkrechten Fläche einspritzt und der   Anlasszünder   in einer in der Wand der Verbrennungskammer vorgesehenen Ausnehmung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse dieser Ausnehmung zur Zylinderachse senkrecht ist und sich in der Höhe des Brennstoffzerstäuberventils befindet, derart, dass der Glühfaden des Zünders unmittelbar vom Brennstoffstrahl getroffen werden kann, obwohl er vor dem Laufwirbel geschützt ist.

Claims (1)

  1. 2. Anlasszündvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Zünder unter Zwischenschaltung einer Isolierhülle eine zentrale Leitstange aufweist, die mit einem Bund endigt, der sich elastisch auf einen Ring aus Isoliermaterial stützt, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Bund (37) mit einem geringen seitlichen Spiel in die am Ende der Leithülse (10) gebildete Aussparung eingreift, welche den Isolierring ganz aufnimmt, wogegen die Feder, welche die elastische Stützung dieses Bundes sichert, auf eine die zentrale Stange umschliessende Stopfbüchse (16) drückt, die mittels einer Isolierscheibe auf dem Ende der Leithülse (10) aufruht.
    3. Anlasszündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Glüh- fadens mittels Stöpsel (12), in welche die Fadenenden eingefügt sind, an dem Bund (37) bzw. an der Hülse (10) befestigt sind.
    4. Anlasszündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein durchbrochener, glockenförmiger Teil (42) die Stopfbüchse (16) schützt, mit dem oberen Teil (48) der Mittelstange (13) in Berührung steht, an seinem unteren Rand mittels einer Schraubhülse (44) unter Zwischenschaltung von Isoliermitteln festgehalten ist und zum Befestigen des Stromzuleitungsdrahtes (47) dient.
    5. Anlasszündvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des oder der Kompressionshähne mit demjenigen des Zünderstromunterbrechers gekuppelt ist, derart, dass der Strom selbsttätig unterbrochen wird, wenn man den oder die Kompressionshähne schliesst.
AT93900D 1920-12-22 1921-12-08 Anlaßzündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. AT93900B (de)

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