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Antenne für drahtlose Nachrichtenübermittlung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Antenne für drahtlose Nachrichtenübermittlurg, und zwar sowohl für Sende-, als auch für Empfangszwecke.
Bisher hat man stets danach gestrebt, derartige Antennen möglichst abstimmfähig zu machen, um einerseits beim Sender möglichst schwach gedämpfte Wellen auszustrahlen und anderseits beim Empfänger nur ganz bestimmte Wellen aufnehmbar zu machen. Selbstverständlich lässt sich die Eigenschwingung der Antenne in einem gewissen Bereich verändern, wodurch man in der Lage ist, nacheinander verschiedene Abstimmungen der Antenne innerhalb eines gewissen Wellenbereiches herbeizuführen.
Im Gegensatz zu dem bisher Bekannten besitzt die in der vorliegenden Erfindung beschriebene Antenne keine ausgeprägte Abstimmung, so dass sie einerseits in der Lage ist, Wellen verschiedener Periodenzahlen gleichzeitig aufzunehmen. Eine solche Antenne bietet zunächst auf der Senderseite den Vorteil, dass man bei einem Wellenwechsel die Antenne gar nicht oder jedenfalls nur ganz roh nachzustimmen braucht. Bisher war bekanntlich die Abstimmung der Antenne eine äusserst scharfe, was wiederum die Anwendung sehr fein regulierbarer Kopplungs-und Abstimmungsvorrichtungen gebot. Weiterhin schloss die bisher benutzte Antenne das gleichzeitige Aussenden mehrerer Wellen verschiedener Länge praktisch vollständig aus. Derartige Anregungen und Versuche wurden zwar unternommen, haben jedoch niemals zum Ziele geführt und zum mindesten keine praktische Anwendung gefunden.
Die Antenne nach vorliegender Erfindung gestattet dagegen ohne weiteres die gleichzeitige Aussendung verschiedener Wellen. Betrachten wir die Empfangsseite, so bestand bisher die Meinung, dass es vorteilhaft sei, auch die Empfangsantenne so schwach gedämpft wie möglich zu machen. Wenn man auch für dieses Bestreben manche Rechtfertigung finden kann. besonders dann, wenn man ideale Versuchsbedingungen'voraussetzt, so zeigt-sich doch bei der praktischen Benutzung der Antenne, dass dieselbe manche ganz erhebliche Nachteile aufweist. Auch regen Störungen durch atmosphärische Entladungen die Antenne stets zu Eigenschwingungen an, was anderseits jedoch unmöglich ist, wenn die Empfangsantenne keine Eigenschwingungen besitzt. Ähnlich wie atmosphärische Störungen wirken übrigens auch Störungen durch fremde Sender.
Eine genaue Überlegung der in diesem Falle auftretenden Vorgänge zeigt, dass die ankommende Störungswelle die Empfangsantenne umso stärker störend beeinflusst, je schwächer gedämpft diese im Verhältnis zur ankommenden Störungswelle ist. Es ist daher günstig, Antennen zu verwenden, welche keine ausgeprägte Eigenschwingung aufweisen.
Je nach dem Verwendungszweck hat die Antenne verschiedene Formen. Die Bedingungen, welche bei der jeweiligen Form den nach dieser Erfindung gewünschten Zustand der Antenne herbeiführen, sind verschieden. In allen Fällen wird man schon durch die Form der Antenne dem erstrebten Ziel sehr nahe kommen können. Handelt es sich z. B. um eine Niedrigantenne, so wird das gegenseitige Verhältnis von Antennenkapazität, Selbstinduktion und Äquivalentantennenwiderstand (Summe von Strahlungs-und Verlustwiderstand) leicht so gewählt werden können, dass eine ausgeprägte Eigenschwingung der Antenne nicht wahrnehmbar ist. Bei Hochantennen wird man in derselben Weise durch starke, weit über das bisher Bekannte hinausgehende Vergrösserung des Verhältnisses von Antennenkapazität und Widerstand zur Antennenselbstinduktion den notwendigen Grad von Aperiodizität herbeiführen können.
Insbesondere eine solche Formgebung der Antenne, dass die Antenne aus einzelnen Teilen besteht, welche freischwingend verschiedene Schwingungszahlen haben würden, wobei die Anzahl dieser Teile in keiner Weise begrenzt ist, führt auf einem neuen Wege zu dem Ziel. Soweit es gelingt, als Dämpfungswiderstand der Antenne den Strahlungswiderstand derselben zu verwerten, ist dies besonders vorteilhaft, und man wird danach streben, diesen in möglichster Weise zu steigern. Weitere Mittel bestehen in der Parallelschaltung von Kapazitäten zum eigentlichen Strahlungsgebilde.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Antenne für drahtlose Nachrichtenübermittlung, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennenform oder das Verhältnis von Kapazität und Widerstand zur Selbstinduktion des Antennenkreises so gewählt ist, dass die Antenne keine ausgeprägte Eigenschwingung aufweist.
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