AT149109B - Gleitwegbake. - Google Patents

Gleitwegbake.

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AT149109B
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Lorenz C Ag
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  Gleitwegbake. 



   Das Hauptpatent betrifft eine Gleitwegbake, deren wesentliche Merkmale darin bestehen, dass an dem Punkt, an dem das Landen beginnen muss, eine zusätzliche Kennung gegeben und das Landen bewirkt wird gemäss   der Intensitätsanzeige,   die   der Empfänger im Augenblick des Eintreffens   der zusätzlichen Kennung angibt. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass der Empfänger nicht zu Beginn des Fluges auf eine bestimmte Empfindlichkeit eingestellt werden muss, sondern dass es ganz gleichgültig ist, welche Empfindlichkeit er besitzt. Er muss nur so konstant sein, dass die Empfindlichkeit während des Landens, d. h. vom Ansetzen zur Landung bis zum Aufsetzen auf den Boden, sich nicht ändert. 



   Um den Aufwand an Apparaturen möglichst zu verkleinern, wird man vorzugsweise die Kennung möglichst mit derselben oder nahezu derselben drahtlosen Welle geben, mit der auch der Gleitweg gekennzeichnet wird. Gleitweg und Kennung werden voneinander unterschieden durch Anwenden verschiedener Kenntöne. 



   Die im folgenden erläuterte Erfindung schlägt vor, hiebei für Gleitweg und Kennung mit verschiedenen Polarisationen zu arbeiten, wodurch sich vor allem sendeseitig eine wesentliche Vereinfachung der Gesamtanordnung ergibt. 



   Beim Gleitweg wird mit vertikaler Polarisation gearbeitet, um mit einer einfachen Antennenanordnung, z. B. einem Dipol, der von einem Hochfrequenzerzeuger dauernd gespeist wird, und zwei abwechselnd getasteten Reflektordipolen, eine einwandfreie Gleitwegführung zu erzielen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn ein dauernd gespeister Dipol und Reflektordipole in einer solchen Höhe über dem Erdboden aufgestellt sind, dass sich ohne die Anwendung zusätzlicher Einrichtungen eine für den Gleitweg brauchbare Ausbreitungskurve ergibt. Wird der Erfindung gemäss für die Kennung ein horizontal liegender Dipol verwendet, der sich in der Flugrichtung erstreckt, so wird sich, da ein Dipol in seiner Längsrichtung keine Strahlung hat, eine Strahlung ausbilden, die senkrecht zur Flug- 
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   Die senderseitige Verwendung verschiedener Polarisationen ergibt dann empfangsseitig die Notwendigkeit, mit Empfangsantennen zu arbeiten, die im wesentlichen in gleicher Weise polarisiert sind. Die empfangsseitig verwendeten Antennen, in der Praxis meist Dipole, werden gemäss der weiteren Erfindung vorzugsweise mit getrennten Audionstufen verbunden. 



   Um auch empfangsseitig zu einer möglichsten Vereinfachung der Gesamtanordnung zu kommen, könnte man daran denken, Gleitweg und Kennung mit derselben Wellenlänge zu geben und beide durch verschiedene Töne zu unterscheiden. Man könnte auch daran denken, die Trägerfrequenzen für Gleitweg und Kennung ein geringes voneinander abweichen zu lassen. Dies würde den Vorteil ergeben, dass die Konstanz der Sender nicht so gross zu sein braucht wie bei gleicher Wellenlänge. Dann müssten aber empfängerseitig ein Eingangsresonanzkreis oder Empfängerkreise verwendet werden, die so breit   sind, dass sie die beiden Trägerfrequenzen noch mit optimalem und gleichem Wirkungsgrad durchlassen. Anderseits müssen aber auch die Überlagerungstöne der Sender noch wesentlich über den Kenn-   tönen liegen.

   Dieses Verfahren würde den geringsten empfangsseitigen Aufwand erfordern, wenn die Sendeenergie und damit die Empfangsfeldstärke sehr gross ist. In der Praxis versucht man aber aus verschiedenen Gründen, senderseitig mit möglichst einfachen Mitteln auszukommen, und dann kann es geschehen, dass die angegebene Methode nicht mehr genügt. Für diesen Fall wird gemäss der weiteren 
 EMI1.2 
 dass man jede der Trägerwellen mit scharf abgestimmten Kreisen unter Verwendung von Rückkopplung oder Beseitigen der Dämpfung empfangen kann, was bei breiter Resonanzkurve   natürlich   nicht ohne weiteres möglich ist. Hinter dem Audion kann dann die Niederfrequenz zusammengeführt werden, so dass auch hier der Aufwand empfangsseitig nicht besonders gross ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gleitwegbake mit drahtlos gegebener zusätzlicher Kennung gemäss Patent Nr. 147610, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleichen oder   ähnlichen   Wellenlängen für Gleitweg und Kennung beide Strahlungen verschieden voneinander polarisiert werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Gleitwegbake nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Gleitweg mit vertikaler, für die Kennung mit horizontaler Polarisation gearbeitet wird.
    3. Gleitwegbake nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass getrennte Audionstufen und ein gemeinsamer Niederfrequenzverstärker vorgesehen sind. EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT149109D 1933-05-10 1935-02-14 Gleitwegbake. AT149109B (de)

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DE147610X 1933-05-10
DE149109X 1934-03-01

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