AT117224B - Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Stör- und Nebenwellen in drahtlosen Kreisen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Stör- und Nebenwellen in drahtlosen Kreisen.

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AT117224B
AT117224B AT117224DA AT117224B AT 117224 B AT117224 B AT 117224B AT 117224D A AT117224D A AT 117224DA AT 117224 B AT117224 B AT 117224B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur   Beseitigung von Stör- und Nebenwellen   in drahtlosen Kreisen. 



   In dem D. R. Patent Nr. 452.661 ist ein Weg angegeben worden, um in Wechselstromkreisen, besonders in Schwingungskreisen für drahtlose Sender, unerwünschte   Störwellen,   wie solche beispielsweise bei der Frequenzvervielfachung mittels statischer   Frequenztransformatoren   in Form störender Seitenwellen auftreten, zu beseitigen. 



   Es wurden dort Schluckkreise angegeben, welche die Eigenschaft haben, bestimmte, besonders 
 EMI1.1 
 einer bestimmten Grundfrequenz als Nutzwelle dienen soll, die 7. und 11. Harmonische abzusaugen. 



  Dagegen haben sie in ihrer Gesamtheit für die Nutzwelle den Charakter eines Sperrkreises, d. h. eines hohen Widerstandes. In der Fig. 1 ist die Abhängigkeit des Scheinwiderstandes einer solchen Anordnung für alle Frequenzen dargestellt. Der besseren Übersichtlichkeit halber ist nicht die Frequenz selbst als 
 EMI1.2 
 und unendlich kleine Frequenzen wächst der Widerstand R wieder an bis   oo.   



   Diese Anordnung hat tatsächlich im Verhältnis zu andern bekannten Siebkreisen eine besonders gute Saugwirkung in dem angegebenen Sinne. Es ist jedoch dabei noch nichts gesagt über die günstigste 
 EMI1.3 
 überall da   überflüssig,   wo es sich nur darum handelt, eine Hauptwelle nicht durchzulassen und für bestimmte Nebenwellen durch je einen Saugkreis einen Kurzschluss zu schaffen. Man wählte deshalb bisher die Selbstinduktionen und Kapazitäten in der gleichen Grössenanordnung, wie die übrigen Schaltelemente des Senders. Waren noch mehr als zwei Nebenwellen vorhanden, so mussten notwendig noch ebensoviele Sauglreise vorgesehen werden, als Störwellen vorhanden waren. 
 EMI1.4 
 grosser Widerstand für die Nutzwelle und möglichst kleiner Widerstand (Kurzschluss) für die zwei am meisten störenden Nebenwellen, nach wie vor erfüllt bleiben.

   Man kann eine solche Form der Resonanzkurve dadurch erreichen, dass man den Kapazitäten extrem grosse Werte und den Selbstinduktionen 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Abflachung der Resonanzkurve an der Stelle   c   bzw. durch Erhöhung des Widerstandes an den Stellen   Mi, M   wieder aufgehoben wird. 



   Beispielsweise erhalten die Selbstinduktionsspulen 6 und 8 nur je eine einzige Windung, die zur Erzielung möglichst geringer Dämpfung aus mehreren   parallelgeschalteten Hochfrequenz1itzen   von grossem
Querschnitt besteht. Um die   Resonanzbedingungen   zu erfüllen, müssen die Kondensatoren entsprechend grosse Werte, z. B.   3-4mF bei   einer Nutzwelle von   X   = 500 m annehmen, wobei es ebenfalls wichtig ist, dass die Kondensatoren möglichst geringen Verlustwiderstand besitzen. 



   Wie man aus den Kurven Fig. 2 sieht, ist jetzt der Schwingungswiderstand R auch für Frequenzen, die ziemlich weit oberhalb und unterhalb der Nutzfrequenz liegen, ebenfalls sehr gering, während der Wert von R bei wo sehr hoch und sehr schnell ansteigt. Es wird also das ganze Frequenzband einerseits zwischen den. Geraden   I   und 111, anderseits zwischen 11 und IY nahezu vollständig unterdrückt, wobei noch zu berücksichtigen ist, dass mit der Entfernung von   M   normalerweise die Amplituden der   Stör-   frequenzen stetig abnehmen. 



   Fernerhin ist es vorteilhaft, die Saugkreisanordnung an solche Stellen des Nutzschwingungskreises anzuschliessen, an denen für die Nutzwelle die geringste Potentialdifferenz herrscht. Z. B. stellt Fig. 3 diese Art der Schaltung dar. Es ist darin 1 ein Frequenzwandler, der ausser der Nutzwelle noch ein ganzes Spektrum Nebenwellen enthält, von denen gewöhnlich zwei, die ziemlich nahe an der Nutzwelle liegen, besonders stark ausgeprägt sind. Der Kreis 1, 2, 3, 4 ist auf die Nutzwelle abgestimmt. Sind die Kapazitäten 2 und 3 im Verhältnis zu den Selbstinduktionen 1 und 4 richtig gewählt, so herrscht an den Punkten   A   und B der Nutzwelle ein Spannungknoten, d. h. dies sind zwei Punkte geringsten Spannungsunterschiedes für die Nutzwelle, während für alle andern Frequenzen eine mehr oder weniger grosse kapazitive oder induktive Spannung vorhanden ist.

   An diese Punkte A und B wird die Kombination von Sieb-und Sperrkreis 6,7, 8, 9 angeschlossen. Der Widerstand dieser Kombination ist nun für die Nutzwelle sehr hoch, für die beiden   nächstliegenden   Seitenwellen fast 0 und ist für die weiter abliegenden, die an und für sich immer schwächer ausgeprägt sind, je weiter sie von der Nutzfrequenz entfernt sind, auch noch sehr gering, so dass in dem Kreis 6, 7 ein praktisch absolut oberwellenfreier Strom von der Frequenz der Nutzwelle fliesst. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 welle bilden, eine möglichst grosse Kapazität und möglichst kleine, beispielsweise eine aus einer oder zwei Windungen bestehende Selbstinduktion, bei möglichst kleiner   Dämpfung   besitzen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schluckkreise derart an den die Störungsfrequenz führenden Kreis gelegt sind, dass an ihren Enden annähernd die reine Wattspannung der Grundschwmgung herrscht. EMI2.2
AT117224D 1928-01-31 1929-01-04 Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Stör- und Nebenwellen in drahtlosen Kreisen. AT117224B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091439B (de) * 1957-07-25 1960-10-20 Rockwell G M B H Einrichtung zum Anwerfen des Motors ueber ein stufenlos regelbares Keilriemengetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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