AT93647B - Verschluß für Eisenbahngüterwagen od. dgl. - Google Patents

Verschluß für Eisenbahngüterwagen od. dgl.

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AT93647B
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Austria
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Karl Niessner
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Karl Niessner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verschluss   für   Eisellbahngüterwagell   od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsverschluss für   Eisenbahngüterwagen,   der auch bei gewöhnlichen Drehtüren, sowie bei Koffern vorteilhaft verwendet werden kann. Das Hauptmerkmal der Erfindung ist in der besonderen Ausbildung einer zum Öffnen des Verschlusses dienenden Einrichtung zu erblicken. Diese besteht   d'mn,   dass ein besonders ausgebildeter   Steckschlüssel   beim Anstecken eine Kupplung in Wirkungsstellung bringt und hiedurch mit einem auf die Sperre des Verschlusses einwirkenden Zwischenteil gekuppelt wird, worauf erst das Auslösen der Spene durch den   Schlüssel   erfolgen kann.

   Durch d'ese Einrichtung wird eine grosse Sperrsicherheit gewährleistet, da das Einrücken der erwähnten Kupplung in   d : e Kupplungsstellung   eine ganz bestimmte, sehr präzise   Ausbildung des Steckschlüssels   erfordert. Die Ausbildung des Verschlusses ist ferner   erfindungsgemäss   so getroffen, dass die Sperre einen von Hand aus stellbaren Drehriegel feststellt, der in   der Wirkungsstellung   die   Sehliessöffnung,   in welche der an der Türe angebrachte   Verschlusshaken   od. dgl. eingreift, abdeckt, und in Offenstellung mit einem Ausschnitt sich über derselben befindet, wobei der Verschlusshaken ungehindert ausgehoben werden kann. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand als   Güterwagenversehluss   verwendet, beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt : Fig. 1 den Verschluss im Sperrzustand im   Längsschnitt,   Fig. 2 eine Vorderansicht hiezu, Fig. 3 den Verschluss geöffnet im   Längsschnitt,   Fig. 4 den besonders ausgebildeten Schlüsseldorn von oben und von der Seite gesehen und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie   a-b   der Fig. 2. 



   Der Verschluss ist, wie schon eingangs erwähnt, für die Schiebetüren an Güterwagen als auch für Koffer und allenfalls auch für Wohnungs-oder Magazintüren u. dgl. verwendbar. Das an der Tür angebrachte   Verschlussstück   besteht vorliegendenfalls aus einem rechtwinkeligen Haken, welcher am obere Ende T-förmig verbreitert ist.

   Beim Schliessen wird dieser Verschlusshaken 1 in eine entsprechende Ausnehmung 2 der an der Waggonwand 3 fest angebrachten   winkelförmigen     Grundplatte   des Verschlusses   eingeführt.   Bei diesem Vorgang befindet sich eine an der Grundplatte 4 drehbar angeordnete Scheibe 5 
 EMI1.1 
 mittels der an ihr vorgesehenen Handhabe 7 um   900 verdreht.   Hiebei wird die   Schliessöffnung   2 durch den vollen Teil der einen Drehriegel bildenden Scheibe 5 abgedeckt, so dass der Verschlusshaken nicht mehr ausgehoben werden kann. Die Ausnehmung 6 befindet sich in der Sperrstellung des Drehriegels 5 unter einer Kappe 8 und ist dadurch von aussen unsichtbar. Sobald der Drehriegel J die Schliessstellung erreicht hat, wird er durch einen Schnapper selbsttätig festgestellt.

   Der Schnapper besteht aus einem Bolzen 9 und einer Blattfeder   10,   welche das Bestreben hat, den Bolzen in eine Bohrung 11 des Drehriegels 5 hineinzubewegen. Das Ausheben des Bolzens 9 aus der Bohrung 11 des Drehriegels erfolgt durch einen Steckschlüssel. Dieser besteht aus einer Hülse 12, welche an einem Heft 13 axial drehbar befestigt ist und innen zwei diametrale Warzen 14 besitzt. Hinter diesen Warzen ist die Hülsenbohrung bis zu einem Absatz 15 konisch erweitert. An der Platte 4 ist ein   Schlüsseldorn 16   angeordnet, der unter Freilassung eines der   Schlüsselhülse   12 angepassten Ringkanales 17 in einen Fortsatz 18 der Kappe 8 hineinragt.

   Der Schlüsseldorn 16 ist durch eine Fussplatte 19 mit der Kappe 8 verschraubt und in Kreuzform durchbrochen, so 
 EMI1.2 
 Kupplung 22 untergebracht, welche aus zwei durch ein Gelenk zangenartig miteinander verbundenen Backen besteht, die durch eine Zugfeder 23 so beeinflusst sind, dass ihre längeren Schenkel auseinanderstehen. Der Gelenkbolzen 24 dieser Kupplung ragt mit seinen beiden Enden in die kürzeren Öffnungen 21 hinein, welche den Zweck haben, den Vorschub dieser Kupplungszange zu begrenzen. Beim Anstecken des Steckschlüssels gleiten die Schlüsselwarzen 14 in diametralen Rillen 25 des Dornes, welche durch eine 

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 Krümmung 26 in die längeren Öffnungen 20 einmünden.

   In diesen Öffnungen angelangt, drücken die Warzen 14 die in ihrer Bewegungsbahn befindlichen längeren Schenkel der Kupplungszange 22 zusammen, wobei die   kürzeren   Schenkel derselben in die Abstufung 15 der Schlüsselhülse 12 hineinbewegt werden. 



  Hiedurch ist einerseits der Schlüssel mit der Kupplungszange in der Steckrichtung starr verbunden, anderseits umgreifen d'e längeren Zangenschenkel das abgesetzte Ende eines Bolzens 27, der in einer Öffnung 28 der   Fussplatte 19 geführt   ist und mit seinem inneren Ende gegen die Blattfeder 6 wirkt. Es wild daher beim weiteren Hineindrücken des   Steckschlüssels   der Bolzen 27 mit hineingeschoben, die Feder 6 zur Seite gedrückt und der Sperrbolzen 9 ausgehoben, worauf der Drehriegel 5   verd@eht   und der   Verschlusshaken   1 ausgehoben werden kann.

   Das Schliessen des Verschlusses erfolgt nach Einführen des 
 EMI2.1 
 dargestellten Stellungin die nach Fig. 2.   In dieser Stellung gelangt die Boh@ung 11 gegenüber dem Schnapp-   bolzen 9, worauf dieser durch die Wirkung der Feder 6 in die Bohrung n einfällt und die Sperrscheibe sichert. 



   Der Drehbolzen 29 des Riegels 5 dient gleichzeitig zur Sicherung des Verschlusses gegen Abnehmen, 
 EMI2.2 
 gezogen wird. 



   Der Verschlusshaken 1 ist vorliegendenfalls vermittels einer Kette 11 an der Türe angebracht ; kann aber auch starr an derselben befestigt sein. 
 EMI2.3 
 stellung mit einem Auge 32 zwischen zwei Augen 33 der Kappe eingreift und durch eine durch diese drei Augen hindurchgezogene Plombe 34 gesichert werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verschluss Jür Eisenbahngüterwagen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Öffnen des 
 EMI2.4 
 bringt und hiedurch mit einem auf die Sperre   (9)   des Verschlusses einwirkenden Zwischenstück (27) gekuppelt wird, worauf erst die Auslösung der   Sperle   durch den Schlüssel erfolgen kann.

Claims (1)

  1. 2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (22) aus zwei zangen- artig miteinander verbundenen Schenkel besteht, die im Offenzustand mit ihren vorderen Schenkelarmen in die Bahn zweier an dem Steckschlüssel angeordneter Warzen (14) hineinragen, so dass sie beim Anstecken des Schlüssels duich die Walzen in die Schliessstellung geblacht weiden, wobei die vorderen Schenkelarme mit einem auf einen Schnapper (9) einwirkenden Druckbolzen (27) gekuppelt werden, während die hinteren Schenkelarme sich mit dem Schlüssel (12) kuppeln.
    3. Verschluss nach Anspruch 1 und 2, d@durch gekennzeichnet, dass die Kupplungszange in dem Schlüsseldo@n (16) untergebracht ist, wobei die vordeien Kupplungsschenkel in Öffnungen (20) des Domes hineinragen, welche die Bahn für die Steckschlüsselwarzen (14) bilden.
    4. Verschluss nach Anspruch 1 bis 3, daduich gekennzeichnet, dass an dem Schlüssel dorn (16) Führungsillen (25) für die Sehlüsselwaizen (14) vorgesehen sind, die in Kurven (26) in die Führungs- öffnungen (20) für die Kupplungsschenkel (22) einmünden, so dass der Steckschlüssel, bevor die Warzen (14) in die Öffnungen (20) gelangen, eine entspiechende Drehung vollführen muss, wodurch das Anfertigen eines Nachschlüssels, da die Kurven von aussen unsichtbar sind, erschwert wird.
    5. Verschluss nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnapper (9, 20) einen von Hand aus verstellbaren Drehriegel (5) in der Verschlussstellung feststellt, welcher in dieser Stellung die Schliessöffnung (2) für den an der Tür angeordneten Verschlusshaken (1) überdeckt, so dass dieser nicht ausgehoben werden kann.
    6. Verschluss nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehriegel (5) in der Schliessstellung sich mit einer zum Freilegen der Schliessöffnung (2) bestimmten Ausnehmung (6) unter der Kappe (8) befindet, so dass diese Ausnehmung für Unberufene unsichtbar ist.
    7. Verschluss nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe mit einer dem Schlüssel angepassten Bohrurg (17) den Schlüsseldorn (16) umschliesst, wobei die Sehlüsseleinführungs- öffnung durch einen durch eine Plombe gegen widerrechtliches Öffnen zu sichernden Deckel (31) abschliessbar ist.
AT93647D 1922-07-03 1922-07-03 Verschluß für Eisenbahngüterwagen od. dgl. AT93647B (de)

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