AT92615B - Kupplung für Kappenisolatorenketten. - Google Patents

Kupplung für Kappenisolatorenketten.

Info

Publication number
AT92615B
AT92615B AT92615DA AT92615B AT 92615 B AT92615 B AT 92615B AT 92615D A AT92615D A AT 92615DA AT 92615 B AT92615 B AT 92615B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cap
clapper
insulator
coupling
porcelain
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Porzellanfabrik Kahla Filiale
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Porzellanfabrik Kahla Filiale filed Critical Porzellanfabrik Kahla Filiale
Application granted granted Critical
Publication of AT92615B publication Critical patent/AT92615B/de

Links

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kopplung fiir Eappenisolatorenketteii.   



   Die Hängeisolatoren mit Kappen werden in der Weise zu Ketten miteinander vereinigt, dass in die Kappe des einen Isolators oder Isolatorgliedes der in dem darüber liegenden Glied befestigte Klöppel eingehängt wird. Zu diesem Zweck ist bei den gebräuchlichen Isolatoren dieser Art der obere Teil der Kappe Z'l einer Art Dom ausgestaltet, dessen Decke eine pfannenartige Lagerung für den einzubringenden   Klöppalknopf   bildet. Dieser wird durch eine seitliche, tiefer wie die Lagerpfannen angeordnete Öffnung 
 EMI1.1 
 lassen des unteren Isolatorgliedes geschieht-und dann durch einen Splint gesichert, der unter dem Klöppelknopf   q'ier durch   den Hohlraum des Domes gesteckt wird.

   Der Klöppel kann dann nicht mehr so weit herabsinken oder die Kappe sich nicht so weit heben, dass der Klöppelknopf aus der seitlichen Ein-   führungsöffnung   heraustreten könnte. 



   Die Anordnung bedingt also, dass   das einzuhängende untere Isolatorglied nach   dem Einhängen 
 EMI1.2 
 das in   elektrischer Beziehung unbedingt   notwendige Mass   zu beschränken, namentlich angesichts   der immer wachsenden Betriebsspannungen, die die   Anwendung einer immer gcöss3r werdenden Zahl   von   Einz l-   gliedern in den Isolatorenketten mit sich bringen. 



   Eine Einrichtung zum Aufbau von Hängeisolatorenketten, bei der diese beiden Vorteile erreicht 
 EMI1.3 
 auf den   Porzellankörper   desselben   aufzusetzende   Kappe, sondern die für den darunter liegenden Isolator bestimmte Kappe unlösbar verbunden ist, während die lösbare Verbindung je zweier Glieder von dem Kopf der Kappe verlegt ist an ihren unteren Rand. Die Kappe erhält nämlich in ihrem obersten Teil, in der Längsachse, ein Loch, das, mit dem für die notwendige   Schrägstellung   erforderlichen Spielraum, nur dem Schaft des Klöppels, nicht aber dem Knopf den Durchgang gestattet.

   Durch dieses Loch wird der Klöppel durchgesteckt und dann erst in dem Porzellanteil verkittet oder sonstwie mit ihm verbunden, so dass an dem so fertig gestellten Porzellanisolator an dem Klöppelknopf eine lose Kappe hängt, und mit dieser Kappe wird dann auf beliebige Art der für sie bestimmte Porzellankörper des darunter liegenden Isolatorgliedes lösbar verbunden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung erläutert. Die für einen   Porzellanisolator   1 bestimmte Kappe 2 ist am oberen Ende mit einem Loch. 3 versehen, durch das mit dem gehörigen Spielraum der Schaft 4 eines Klöppels gesteckt werden kann, während der zugehörige Klöppelknopf 5 nicht mit hindurchgeht. 



  Durch dieses Loch wird der Klöppel gesteckt, bevor die Kappe auf dem zugehörigen Porzellanisolator 1 
 EMI1.4 
 hörigen Porzellanisolator 6 eingekittet. Weiter ist jeder Isolator 1, 6 usw. mit einer jener bekannten Vorrichtungen versehen, durch die lösbar auf ihm eine Kappe befestigt werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese Vorrichtung aus einem aufgekitteten oder sonstwie auf dem Isolatorkopf befestigten Metallring 7 mit einer Anzahl über den Umfang verteilter Nasen 8, die mit Hilfe eines bajonettartigen Verschlusses 9 in den unteren Rand der   Kappe   eingreifen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Jedes Isolatorglied, wie es aus der Fabrik hervorgeht, um später, im allgemeinen auf der Baustelle, mit andern zu einer Kette vereinigt zu werden, besteht demnach nicht, wie bisher, aus dem Porzellankörper, dem daran befestigten Klöppel und der aufgesetzten Kappe, sondern aus dem Porzellankörper mit daran befestigtem Klöppel und der lose auf dessen Kopf hängenden Kappe 2, und der Zusammenbau erfolgt nicht in der Weise, dass der Klöppel eines Isolatorgliedes in die Kappe durch ein Einführungsloeh usw. eingehängt wird, sondern dadurch, dass man in die unlösbare auf dem Klöppelknopf hängende Kappe den Kopf des darunter zu befestigenden Isolatorgliedes einführt und ihn durch den lösbaren Verschluss mit der Kappe verbindet.

   Auf diese Weise wird erreicht, dass der Klöppel nur so lang zu sein braucht, dass über seinem Knopf nur gerade so viel freier Raum bleibt, dass die Wandung der Kappe Platz hat. Es wird deshalb sèhr erheblich an Baulänge und damit an Masthöhe gespart, und jede Sicherung des Klöppels an der Einhängestelle durch Splinte od. dgl. fällt fort. 



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Kette aus den beiden Isolatorgliedern 1 und 6. 



  Zum Isolatorglied 1 gehört der Klöppel 4 und die in diesem unlösbar eingehängte Kappe 10, deren Bajonettverschluss 9 lösbar mit der Drahtklemme-H verbunden ist. Zum oberen Glied 6 gehört wieder der daran befestigte Klöppel 4 und die über dessen Kopf 5 gehängte Kappe 2, die durch den Bajonettverschluss 9 mit dem Kopf des Isolatorgliedes 1 lösbar verbunden ist, auf das Glied 6 aber ist wiederum mittels des Bajonettverschlusses 9, die Kappe 12 aufgesetzt, die an der Masttraverse hängt. 



  Die Verbindung zwischen Kappe und dem dazugehörigen Isolatorteil kann, wie schon bemerkt, durch eine beliebige jener lösbaren Verbindungsarten geschehen, bei denen durch Rillung, durch Keile, durch Einfuhrung von Kugeln oder Segmenten eines Ringes mit rundem oder eckigem Querschnitt oder auf ähnliche Weise eine lösbare Verbindung hergestellt werden. Gegenüber den bisher bekannten Verbindungen dieser Art besteht aber der Vorteil, dass die beiden verbundenen Teile aus Metall bestehen und daher mit ganz genau passenden Abmessungen hergestellt werden können.

   Es fällt also der Nachteil weg, der bei der Verbindung von Porzellanteilen mit Kappen (oder Klöppeln) mittels jener Verbindungen dadurch entsteht, dass man die endgültigen Abmessungen der Porzellankörper infolge der Schwindung mcht ganz genau in der Hand hat und daher häufig eine schlechte Auflagerung der Halteteile und damit ein übermässiger Flächendruck entsteht. 



  Für die Befestigung des Klöppels in dem zugehörigen Porzellankörper ist bei dem Ausführungsbeispiel Verkittung angenommen. Indessen bildet diese Art der Verbindung keinen wesentlichen Teil der Erfindung, auch der Klöppel könnte auf beliebige andere Art, auch lösbar, in dem Schaftloch befestigt werden. Zweckmässig wird es aber natürlich sein, den Klöppel schon in der Fabrik in den Porzellanteil einzusetzen, damit man auf der Baustelle nur mit den untereinander gleichen vollständigen Isolatorgliedern Zll rechnen hat, nicht aber noch mit losen Klöppeln. 



  Die Kupplung ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, nicht nur zur Verbindung zwischen den eigentlichen Isolatorgliedern unter sich brauchbar, sondern auch zur Kupplung dieser mit der Leitungsklemme (11) und der Masttraverse, oder allgemein zur Befestigung von Hänge-und Abspannklemmen. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kupplung für Kappenisolatorenketten, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Klöppel (4) jedes Isolatorgliedes (1, 6) die Kappe (2, 10) für den darunter befindlichen Isolator unverrückbar verbunden und das der Kappe zugehörige Isolatorglied mit dieser lösbar verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (2, 10) am oberen Ende ein Loch hat, durch das mit dem gehörigen Spielraum nur der Schaft (4) nicht aber der Knopf (5) des Klöppels hindurchgeht, und dass der Klöppel in das Loch eingeführt ist, bevor er am zugehörigen Isolator (1, 6) befestigt wird.
AT92615D 1921-09-29 1921-12-14 Kupplung für Kappenisolatorenketten. AT92615B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE92615X 1921-09-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT92615B true AT92615B (de) 1923-05-11

Family

ID=5644264

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92615D AT92615B (de) 1921-09-29 1921-12-14 Kupplung für Kappenisolatorenketten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT92615B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT92615B (de) Kupplung für Kappenisolatorenketten.
DE2523816C3 (de) In eine öffnung einsetz· und dort verriegelbarer Lasthebeanker
DE871231C (de) Spannhuelse
CH417982A (de) Wasserwaage
AT240583B (de) Einrichtung zur Verankerung von Abspannseilen u. dgl. im Erdreich
DE900714C (de) Kittlose Befestigung von Armaturen in keramischen Isolatoren
AT262820B (de) Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette
DE367104C (de) Vorrichtung zum Aufhaengen von Gegenstaenden an Decken
AT141086B (de) Zweiteiliger Stecker für Steckkontakte.
DE470079C (de) Geruestkettenhalter
DE3435085C2 (de) Befestigungsvorrichtung für ein zahntechnisches Geschiebe
DE1035722B (de) In Tragboecken der Kopfarmatur eines Stuetzenisolators angeordnete Tragmulde einer Leitungsklemme fuer elektrische Freileitungen
DE410554C (de) Einrichtung zum Abspannen von Freileitungen an Kappenisolatorenketten
AT87068B (de) Verbinder für Hänge-Isolatorketten.
AT233036B (de) Konverter mit vom Tragkörper lösbarem Gefäß
DE2006088A1 (de) Verbindung zwischen einer Ausbaukappe und einem Stempelkopf fur Grubenstempel
DE1241584B (de) Zweiteilige Tragklammer zur Aufhaengung von Fahrbahnschienen fuer Haengekrane und Einschienenlaufkatzen an Haengestangen
DE352267C (de) Rohrschelle
DE465931C (de) Einrichtung zum Befestigen des Bolzens an Haenge- oder Abspannisolatoren
AT144406B (de) Gummistollen für Hufeisen.
AT128597B (de) Einrichtung zur raschen Verbindung oder Lösung von Eisenbahnschienen.
DE943363C (de) Einrichtung zum Einsetzen von Steckbuchsen in elektrische Kupplungskoerper od. dgl.
AT22364B (de) Handgriffisolierung für Kannen, Suppenschalen u. dgl.
DE635400C (de) Verbindung von Isolatoren der Kappen-Bolzenbauart in Haenge- oder Abspannketten
CH184159A (de) Vorrichtung zur Herstellung von Betonmauern.