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Verbindungsstückes 31 ist der Hebel 27 an einen Winkelhebel 32 angeschlossen (Fig. 1), der drehbar auf einer vom Hauptgestell der Maschine getragenen Achse 33 lagert. Der Winkelhebel 32 wird mittels einer Rolle 34 durch eine Hubscheibe 35 betätigt, die auf der Welle 36 sitzt. Eine an einer Stütze 38 befestigte Feder 37 (Fig. 1), die an dem Verbindungsstück 31 der Hebel 27 und 32 angreift, übt auf den Hebel einen Zug aus, während die Hubscheibe 35 den Hebel 32 bewegt. An einem Ende des Deckblattzubringers 9 ist ein Hohlzylinder 39 vorgesehen, der mit der Saugkammer des Zubringers in Verbindung steht. Der Boden des Zylinders 39 wird von dem Spitzenformer gebildet, der aus einer mit Bohrungen 41 versehenen runden Scheibe 40 besteht (Fig. 2, 5 und 6).
Die Arbeitsfläche der Scheibe ist entsprechend der Form der Zigarrenspitze ringförmig konkav vertieft. Der Boden 40 des Hohlzylinders 39 trägt einen Stift 42, der drehbar in einer Büchse 43 ruht. Diese bildet ein Stück mit dem Deckel 44 des Zylinders 39.
Oberhalb des Deckels 44 ist auf dem Stift 42 ein Stellring 45 befestigt, der die Abwärtsbewegung des Stiftes 42 und damit des Spitzenformers 40 begrenzt. Am Deckblattzubringer 9 ist eine Flachfeder 46 befestigt, die auf dem oberen Ende des Stiftes 42 aufliegt und den Stellring 45 gegen den Deckel 44 drückt.
Wenn die Teile diese Stellung einnehmen, befindet sich die Arbeitsfläche des Spitzenformers 40 mit der Fläche 10 des Deckblattzubringers 9 in gleicher Ebene, so dass das Deckblatt auf seiner ganzen Länge durch die im Deckblattzubringer 9 herrschende und durch die Bohrungen der Platte 10 und des Spitzenformers 40 dringende Saugwirkung festgehalten wird. Ist das Deckblatt um den Hauptteil der auf den Rollwalzen 7, 8 liegenden Zigarre gewunden und ist nur noch die Deckblattfahne um die Zigarrenspitze zu wickeln, dann hält der Spitzenformer 40 das Deckblatt infolge der Wirkung der im Zubringer 9 und im Zylinder 39 herrschenden Saugwirkung allein fest. Die Teile nehmen dann die in Fig. 5 gezeigt Stellung ein.
Der Spitzenformer 40 tritt jetzt in Tätigkeit, indem durch er Reibung von der umlaufenden Zigarre mitgenommen wird, wobei sich die Deckblattfahne um die Zigarrenspitze wickelt. Das Deckblatt ist bei dieser Vorrichtung während des ganzen Arbeitsvorganges sicher festgehalten und es ist auch keine weitere Spitzenbildungsvorrichtung erforderlich, um das Deckblatt glatt an die Zigarrenspitze zu drücken.
Eine Spannplatte 47 bekannter Ausführung ist zu dem Zweck vorgesehen (Fig. 2), das Deckblatt während des Umwickeln um die Zigarre zu führen. Die Spannplatte verrichtet ihre Aufgabe (vergl. Fig. 1) ehe der Spitzenformer in Wirksamkeit tritt und ehe der Deckblattzubringer gekippt wird.
Um zu verhindern, dass Luft durch die gelochte Platte 10 des Deckblattzubringers 9 eintritt, wenn ein Teil des Deckblattes bereits an die Rollwalzen 7, 8 abgegeben ist, wodurch die Saugwirkung des Deckblattzubringers beeinträchtigt würde, ist der Deckblattzubringer in zwei Saugkammern geteilt, deren Verbindung mit dem Innern der Hohlwelle 13 durch ein Ventil, vorteilhaft ein Klappenventil 48 unterbrochen werden kann (Fig. 3 und 4), das auf den Spitzen 49, 50 drehbar gelagert ist. Sobald das Deckblatt den links vom Klappenventil liegenden Teil des Deckblattzubringers verlassen hat, hebt die durch die Bohrungen der Platte 10 eintretende Luft das Klappenventil 48, bringt es aus der Offen-in die Verschlussstellung (Fig. 3).
Sobald das Deckblatt vollständig vom Zubringer abgegeben ist, kippt die Ventilklappe infolge Wirkung ihres Eigengewichtes wieder in die Offenstellung. Eine Schneidvor- lichtung 52 (Fig. 2) kann zum Einschneiden der Deckblattfahne während des Umwickeln um die Zigarrenspitze zur Anwendung kommen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Deckblattumlegevorrichtung für Zigarrenmaschinen, bei der das Deckblatt, beispielsweise durch Saugwirkung, an der Unterseite des quer zum drehbar in der Wickelvorrichtung gelagerten Zigarrenwickel bewegten Deckblattzubringers festgehalten wird, so dass das Deckblatt um den Zigarrenwickel vom stärkeren Ende zur konischen Spitze gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckblattzubringer gegen Ende der Deckblattabgabebewegung um eine quer zur Achse des Zigarrenwickels liegende Achse gekippt werden kann, um das äussere Ende des Deckblattes oder die Deckblattfahne auf die konische Spitze des Zigarrenwickels aufzubringen.