AT92345B - Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen.

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  Verfahren zur Erzeugung   glänzender     lletalliiberzlige   auf Metallen. 



   Es sind bereits Verfahren zur Erzeugung von   Metallüberzügen   auf metallischen Unterlagen bekannt. bei welchen dem elektrolytischen Bade Kolloide zugesetzt werden. Eine Nachprüfung der verschiedenen mit organischen oder anorganischen Kolloiden arbeitenden Verfahren hat ergeben, dass keines derselben völlig befriedigende Ergebnisse erzielt. Ein Hauptnachteil derselben besteht, wie festgestellt wurde. darin, dass im Dauerbetriebe gleichmässig dichte und glänzende   Überzüge   nicht erhalten werden und dass häufig Flecken und schwammige Stellen in Erscheinung treten. 



   Es wurde nun gefunden, dass diese Nachteile vermieden und ausgezeichnete Ergebnisse erzielt werden, wenn man den Bädern neben Kolloiden oder Kolloid bildenden Stoffen noch Körper zusetzt, welche befähigt sind, den durch die Elektrolyse freiwerdenden Wasserstoff zu binden. Für diesen Zweck haben sich insbesondere solche sauerstoffhaltigen Körper als geeignet erwiesen, welche genetisch mit   Wasserstoffsuperoxyd zusammenhängen.   



   Unter anderen kommen z. B. folgende leicht reduzierbare Körper in Betracht. 



   Salzartige Verbindungen des Wasserstoffsuperoxyds mit Alkalien, Ammonium oder Erdalkalien,   ferner Übersäuren, z.   B.   Überschwefelsäure   oder Sulfomonopersäure und   übersaure   Salze, z. B. Per- karbonate, Perborate, Persilikate,   Ortho-und Pyroperphosphate. Auch organische Abkömmlinge   des
Wasserstoffsuperoxyds, z. B. seine Verbindung mit Harnstoff können mit Erfolg Verwendung finden. 



   Schliesslich kann auch unter gegebenen Bedingungen Wasserstoffsuperoxyd als solches angewendet werden. 



   Durch die vereinigte Wirkung von Kolloiden und Wasserstoff bindenden Mitteln ist man in der
Lage, dichte guthaftende und sehr widerstandsfähige ÜberzÜge zu erzielen, welche ohne Weiteres so   glänzend sind, dass   sie einer   Nachpolitur   nicht bedürfen. Bei der Vielzahl der in Betracht kommenden
Kolloide und Wasserstoff bindenden Mitteln ist man in der Lage, durch geeignete Wahl und Zusammenstellung der Komponenten die gewünschten Wirkungen nach verschiedenen Riehtungen hin, insbesondere mit Bezug auf   Grad-und Farbentönung   des Glanzes zu beeinflussen. 



   Die Erfindung sei in Anwendung. auf die elektrolytische Verzinkung, für welche sie sich ausgezeichnet eignet, beispielsweise erläutert :
Zu einem Bade für die Verzinkung von Eisen, welches in   100 l enthält : 10'0 leg Zinksulfat, 2'5 kg   Ammoniumsulfat und 120   crn3 Schwefelsäure (1'80 Bé)   gibt man   100-120 g Alaun   oder passende Mengen von Stärke oder deren Abbauprodukten (Dextrin, Dextrose   etc.)   oder von Eiweiss oder dessen Abbauprodukten oder von Gelatine oder deren   Abbauprodukten (Glycokoll, Semiglutin, Gelatose, Hemicollin)   oder von Albumosen, Aluminaten usw. und ausserdem etwa 120 g Kaliumpersulfat oder passende Mengen eines anderen Wasserstoff bindenden Mittels. Mit diesem Bade wird die Verzinkung in üblicher Weise. z. B. bei etwa 3 Volt Spannung und etwa 5 Amp.

   Stromstärke pro   dm2   durchgeführt. Der erhaltene Zinkiiberzug zeichnet sich durch grosse Dichte, spiegelnden Hochglanz und grosse Haltbarkeit aus. 



   Nicht alle reduzierbaren Sauerstoffverbindungen sind für die erfolgreiche   Durchführung   des Verfahrens geeignet. So hat sich z.   B. Dberchlorsäure   und Perchlorat als ungeeignet erwiesen. Ebenso konnten mit Bädern, welche Kolloide und Salpetersäure als Elektrolytflüssigkeit enthielten, die   gewünsch-   ten Erfolge nicht erzielt werden. Es muss daher von Fall zu Fall durch Ausprobieren ermittelt werden, welche sauerstoffabgehende Verbindungen befähigt sind, im Zusammenwirken mit den Kolloiden so leicht reduzierbar zu sein, dass sie unerwünschte Wasserstoffbildung an der Kathode verhindern. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung glänzender Metalltiberzüge auf Metallen, z. B. von Zink auf Eisen in elektrolytischen Bädern, die organische oder anorganische Kolloide bzw. Kolloide bildende Stoffe enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem solche sauerstoffhältige Verbindungen zugesetzt werden, welche unter den gegebenen Bedingungen leicht reduzierbar sind und die Wasserstoffbildung an der Kathode ausreichend zu verhindern vermögen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT92345D 1920-11-13 1921-06-30 Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen. AT92345B (de)

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