AT96681B - Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen.

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AT96681B
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H C Dr Phil Alexander Classen
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H C Dr Phil Alexander Classen
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  Verfahren zur Erzeugung glänzender   Metallüberzüge auf Metallen.   



   Durch das österr. Patent   Nr. 92345   ist ein Verfahren zur Erzeugung   glänzender Metallüberzüge   auf Metallen, z. B. von Zink auf Eisen, auf galvanischem Wege geschützt, welches darin besteht, dass dem elektrolytischen Bade neben Kolloiden oder Stoffen, welche solche zu bilden   vermögen, noch Körper   zugesetzt werden, welche unter   den gegebenen Bedingungen eine Wasserstoffbildung   an der Kathode verhindern. 



   'Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass man ganz besondere Erfolge   erzielt, wenn man an   Stelle der getrennten Anwendung von Kolloiden einerseits und wasserstoffbindenden Stoffen anderseits dem elektrolytischen Bade solche Stoffe zusetzt, welche zugleich kolloidalen Charakter und die Eigenschaft haben, wasserstoffbindend zu wirken. Derartige Kolloide kann man, wie gefunden wurde, auf verschiedenen Wegen erhalten. Löst man beispielsweise Gelatine in warmem Wasser in einer Menge auf. dass die Lösung beim Erkalten zu einer festen Gallerte erstarrt, und überschichtet man diese Masse mit Wasserstoffsuperoxyd (Perhydrol), so geht die Gallerte allmählich in flüssigen, filtrierbaren Zustand über, unter Bildung einer Lösung, welche auch bei langem Stehen Sauerstoff nicht abgibt.

   Die Wirkung des Perhydrols auf die Gallerte kann durch Katalysatoren unterstützt werden ; als solche   kommen   unter andern Salze, z. B. Sulfate des Aluminiums, in Frage. 



   Durch Hinzufügen eines'derartigen, Wasserstoff bindenden Kolloids, welches anscheinend das Wasserstoffsuperoxyd chemisch gebunden oder in sehr fester Anlagerung enthält, zu einem galvanischen Bade kann man bisher unerreichbare technische Erfolge erzielen. Bei der elektrolytischen Verzinkung von Eisen erhält man z. B. weisse, glänzende, silberähnliche Überzüge von ganz besonderer Dichte und hohem Glanz ; beim Nachpolieren nimmt das Metall auffallend   schönen   Hochglanz an. 



   Auch andere organische oder anorganische Kolloide, z. B. Gummi, Eiweiss,   Stärke,   Dextrin, Albumin usw., können in ähnlicher Weise in wasserstoffbindende Produkte übergeführt werden. 



   Hiezu kann man an Stelle von Wasserstoffsuperoxyd auch andere sauerstoffhaltige Körper an- wenden, insbesondere solche, welche genetisch mit Wasserstoffsuperoxyd   zusammenhängen, wie z.   B. Persulfate, Perborate, Perkarbonate, Persilikate, Perphosphate, Pyroperphosphate,   Überschwefelsäure,   Sulfomonopersäure usw. Diese Verbindungen werden zweckmässig unter solchen Bedingungen zur Einwirkung auf die Kolloide gebracht, bei welchen sie Wasserstoffsuperoxyd abgeben. So kann man z. B. aus Lösungen von Perboraten, Persulfaten usw. durch Zusatz von Schwefelsäure od. dgl. das Wasserstoffsuperoxyd freimachen und an das Kolloid binden. 



   Zur Ausübung des Verfahrens verfährt man z. B. derart, dass man einem Bade für die Verzinkung von Eisen, welches in 100 1 z. B. 10 kg Zinksulfat,   2'5   kg Ammoniumsulfat und 120   em Schwefelsäure     (1. 80 Bé)   enthält, geringe Mengen des z. B. aus Gelatine und Wasserstoffsuperoxyd hergestellten Produkts zusetzt und dann die Verzinkung in üblicher Weise ausführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung glänzender   Metallüberzüge   auf Metallen, z. B. von Zink auf Eisen 
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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem elektrolytischen Bade wasserstoffbindende Produkte zugesetzt werden, die durch Aufeinanderwirken von Kolloiden oder Kolloidbildnern und Oxydationsmitteln oder solche bildenden Stoffen, insbesondere Wasserstoffsuperoxyd oder solches enthaltenden oder liefernden Stoffen in An- oder Abwesenheit von Katalysatoren entstanden sind.
    3. Verfahren nach Patentansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch den Zusatz von Produkten, die durch Einwirkung von Wasserstoffsuperoxyd oder solches liefernden Stoffen auf Gelatine, z. B. durch Überschichten der Gelatine mit Wasserstoffsuperoxyd in An-oder Abwesenheit von Katalysatoren entstanden sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT96681D 1920-11-13 1922-11-06 Verfahren zur Erzeugung glänzender Metallüberzüge auf Metallen. AT96681B (de)

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