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Zerlegbares Gestell für Maschinen oder Werkzeuge.
Die Ausfuhr vieler landwirtschaftlicher Maschinen, z. B. der Häckselmaschinen, scheitert vielfach daran, dass die in der Regel aus Gusseisen hergestellten Maschinengestelle bei den mehrfachen Umladungen vom Schiff auf die Eisenbahn und von dieser in Fuhrwerke leicht beschädigt werden und dass ferner die Maschinen häufig sehr viel Platz einnehmen.
Diese Übelständen sollen nach der Erfindung dadurch vermieden werden, dass das Maschinengestell aus einem zwei Füsse bildenden, zweckmässig schmiedeeisernen Bügel, einer Gegenstütze, vorzugsweise aus Holz und einem zweckmässig hölzernen Bodenrahmen (bzw. Kreuz) besteht, die lose zusammengesetzt und durch eine oder mehrere eiserne Zugstangen in einfacher Weise gegeneinander verspannt werden können, so dass dann die Teile ein festes und widerstandsfähiges Gestell bilden, das aber anderseits mit wenigen Handgriffen in seine einzelnen Teile zerlegt werden kann. Ein derartiges Gestell ist auch für viele andere Maschinen, z. B. Bohrmaschinen, sowie für verschiedene Werkzeuge, z. B. Einspannvonich- tungen, verwendbar.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsformen eines derartigen Gestells in Seitenansicht. Hinteransieht und wagrechtem Schnitt dargestellt.
Bei der in Fig. 1-3 veranschaulichten Ausführungsform ist der Hauptrahmen einer Häckselmaschine, der aus den durch ein Querstüok miteinander verbundenen Seitenwandungen besteht, in denen die Wellen der Maschine gelagert sind, auf einem aus Winkeleisen gebogenen trapezförmigen Bügel 3 befestigt. Dieser ruht mit seinen unteren Enden auf zwei Bohlen 69, die an ihren hinteren Enden miteinander verbunden und dort mit einer Unterlage 70 versehen sind. Die vorderen Enden der Bohlen ruhen auf einem Querbrett 71 und werden von einem andern Querbrett 72 überdeckt, das an der Hinterkante mit Einschnitten versehen ist, in die sich die Enden des Bügels 3 legen.
Nach hinten wird der Bügel 3 durch die hölzerne Strebe 67 abgestützt, die sich mit ihrem oberen Ende in den Winkel der beiden Schenkel des Winkeleisens hineinlegt, während ihr unteres Ende in einem Einschnitt eines auf den Bohlen 69 befestigten Klotzes 73 eingreift. Um nun alle diese Teile fest gegeneinander zu verspannen, so dass sie einen festen zusammenhängenden Rahmen bilden, sind zwei Spannstangen 74 vorgesehen, die an ihren unteren Enden mit Ösen versehen sind, mit denen sie um eine kurze, an den Bolzen 69 befestigte Stange 75 greifen. Ihre oberen, mit Schraubengewinde versehenen Enden treten durch an dem Maschinenrahmen angebrachte Augen hindurch, gegen die sich die Muttern legen. Durch Anziehen dieser Muttern werden dann alle Teile des Gestells fest gegeneinander verspannt.
Nach Lösen der Muttern kann das Gestell mit wenigen Handgriffen in seine einzelnen Teile zerlegt weiden, so dass die Maschine für den Transport nur sehr wenig Platz einnimmt.
Das in Fig. 4-6 dargestellte Gestell ist nach der Richtung hin vereinfacht, dass an Stelle eines dreieckigen Fussrahmens ein T-förmiger getreten ist. Mit dem vorderen Querbrett 72 ist das Längsbrett 76 verblattet und verschraubt. An den Enden des Querbrettes 72 sind kurze Fussstücke 77 befestigt. Die beiden Spannstangen 74 sind durch einen Spannbügel 78 ersetzt, der in Richtung der Drucklinie der Hinterstütze 67 mittels einer Krampe an dem Längsbrett 76 befestigt ist.
Das in Fig. 7-9 dargestellte Gestell ist noch weiter vereinfacht, indem nur eine einzige Spannstange 79 zur Verwendung kommt, die mit ihrem unteren Ende ungefähr in der Mitte des Längsbrettes 76 angreift und mit ihrem oberen Ende durch eine Öffnung des oberen Quersteges des Bügels 3 hindurchtritt, wobei eine geeignete Unteilage für die Mutter vorgesehen ist. Hier ist zum Auseinandernehmen des Gestells nur das Lösen einer einzigen Mutter erforderlich. Die Spannstange 7. 9 kann auch noch etwas weiter nach vorn gerückt werden, so dass sie vor dem oberen Quersteg vorbeigeht und an dem Quer- stüek 2 des gusseisernen Hauptrahmens angreift.
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