AT91953B - Fangvorrichtung für Förderkörbe, Aufzüge u. dgl. - Google Patents

Fangvorrichtung für Förderkörbe, Aufzüge u. dgl.

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claws
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Paul Schoenfeld
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Paul Schoenfeld
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Description


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  Fangvonichtung für   Förderkörbe,   Aufzüge u. dgl. 



   Die Erfindung bedeutet eine Lösung der Aufgabe, das Vollsetzen der Zähne von Fangvorrichtungen für   Förderkörbe : Aufzüge   u. dgl. mit den von den Führungsleisten (Spurlatten) abgelösten Spänen zu verhüten. Durch diese Erscheinung wurde bisher meistens ein Unwirksamwerden der Fangvorrichtungen hervorgerufen. Nach der Erfindung werden die von den Führungsleisten abgelösten Späne nach aussen geleitet, u. zw. unmittelbar in der Richtung, in der sie abgeschält werden. Dies wird dadurch möglich, dass die einzelnen Zähne der Fangidauen gitter-oder rostartig angeordnet werden, so dass zwischen ihnen Lücken verbleiben, die bis zu dem hinter den Zähnen vorgesehenen Hohlraum führen. Die so angeordneten Schneidezähne werden durch die Seitenwangen dieses kastenartigen Hohlraumes zusammengehalten. 



  Die sich beim Eingreifen der Fangklauen ablösenden Späne können durch die Zwischenräume zwischen den Zähnen hindurch unmittelbar nach hinten austreten. Man kann ausserdem noch die Zähne schräg stellen, um eine zusätzliche Querverschiebung herbeizuführen, unbedingt nötig erscheint dies jedoch nicht. 
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 mit nacheilender Spitze erfolgen. 



   In der Zeichnung ist eine   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 und 3 zeigen die einzelnen Fangklauen von der Eingriffseite, während Fig. 2 die Fangvorrichtung in ihrer wirksamen Stellung wiedergibt. 



   Die auf den Zapfen k befestigten Fangklauen   I   tragen an ihren Köpfen die Zähne m, die hier nicht auf einem massiven Grundkörper sitzen, sondern die Lücken s zwischen sich lassen. An den Seiten werden die Zähne m durch die Wangen t gefasst, so dass sich ein mittlerer Hohlraum bildet, in den die von den   Zähnen   abgeschnittenen Späne hineingelangen können, um durch ihn hindurch nach aussen zu fallen. 



  Werden ausserdem noch die Zähne, wie in der Zeichnung dargestellt, schräg angeordnet, so kann auch an den Zähnen oberhalb der Wangen t kein Vollsetzen mit Spänen eintreten, da sich hier die Späne entweder in die Lücken s, oder gleich nach aussen verschieben. Man könnte auch die Zähne oberhalb der Wangen t bis auf diese fortschneiden, so dass sie auf ihrer ganzen wirksamen Länge freiliegen. Anstatt die Zähne zwischen zwei Wangen anzuordnen, kann man unter kleineren Verhältnissen auch nur eine Mittelwange vorsehen, von der aus die Zähne frei nach beiden Seiten verlaufen. 



   Wie ersichtlich, ist hiedurch die Aufgabe gelöst, das Vollsetzen der Zähne derartiger Fangklauen zu verhüten, um ihr einwandfreies Arbeiten zu verbürgen. Es findet also die bei einem   Seilbrueh   beabsichtigte begrenzte Verzögerung des Fahrstuhles oder Förderkorbes durch eine völlig geregelte Form-   änderungsarbeit   hier in Gestalt von Spanabhebearbeit statt. Die einzelnen Späne werden von den Zähnen nacheinander abgelöst und wie bei einem richtigen Hobel gleich nach hinten entfernt. Es ist also eine Einrichtung geschaffen, die die Gewähr bietet, dass auch die der Berechnung zugrunde gelegte Spanabhebearbeit ohne rückwärtige Beeinträchtigung wirklich geleistet wird.

   (Es sei übrigens erwähnt, dass sich nach den praktischen Ergebnissen die Schrägstellung der Zähne als unnötig, ja als ungünstig erwiesen hat.)
Nachdem mit diesen so ausgebildeten Fangklauen eine Vorrichtung geschaffen ist, die die zur Herbeiführung einer bestimmten Verzögerung erforderliche Spanabhebearbeit m der nötigen   Verlässlich-   keit leistet, war es auch noch, erforderlich, nunmehr die Wirksamkeit der so vervollkommneten Fangklauen auch in anderer Hinsicht zu sichern. Es sind deshalb noch eine Anzahl Weiterbildungen   erforderlieh   gewesen, die in Fig. 4 bis 7 dargestellt sind.

   Die Fig. 4 und 5 zeigen die Fangklauen in ihrer Anbringung 

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 klauen, besonders ihre kinematische Abhängigkeit von der sogenannten Königsstange, d. h. dem zentral am Förderkorb gelagerten Gliede, an dem das Förderseil angreift. 



   Die zu einer begrenzten Verzögerung erforderliche Spanabhebearbeit würde verschieden gross ausfallen, je nachdem die Führungsleisten oder sogenannten Spurlatten verhältnismässig neu oder entsprechend abgenutzt sind. Bei den üblichen, am Förderkorb festen Anschlägen der bisherigen Fangklauen würden diese im ersten Falle vielleicht zu tief, im zweiten Falle vielleicht zu wenig in das Holz der Führungen eingreifen. Die damit bedingte störende Rückwirkung auf die Wirkung der   Fangvorriehtung-   wird nach der Erfindung dadurch vermieden, dass die Eingriffstiefe der Fangklauen selbsttätig von dem   Masse der Abnutzung der Führungsbäume   oder Spurlatten abhängig gemacht wird.

   Indem nämlich die   Fangklauen   mit ballenartigen Verlängerungen a versehen werden, können sie sich gegen die Spurlatten b 
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 kommen wie bei abgenutzen. Es kann also das gleiche Mass des Eingriffes bei neuen wie bei abgenutzten Spurlatten   herbeigeführt   werden.

   Um dem veränderlichen Gewichte des Förderkorbes bei Menschen-   förderung   und   Produktenfördel1lng   nachzukommen, kann man auch noch diese Gleitballen a verstellbar 
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 bei   Menschenförderung.   Mit dieser Einrichtung kann gleich noch eine Weiterbildung verbunden werden, die auf die Tatsache Rücksicht nimmt, dass die Führungsbäume oder Spurlatten an den verschiedenen Stockwerken eines Bergwerke, den   sogenannten"Sohlen", Unterbrechungen   erfahren müssen, um die nötige   Zugänglichkeit   zu   den Forderkörben zu schaffen.   Hier wäre es nun möglich, dass ein völliges Zusammenklappen der Fangklauen 1 eintreten könnte, womit sie sich auf die wiederbeginnenden Fiihrungsbäume oder Spurlatten stumpf aufsetzen wurden.

   Um dies zu vermeiden, sind ausser den Ballen a noch besondere   feste Anschläge e vorgesehen, die   das völlige Zusammenklappen verhindern, indem sie an den 
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 und dem   Führungsschuh     cl   ein Spielraum, da ja die Eingriffstiefe der   Fangklauen t durch   die an den Fiihrungsbäumen oder Spurlatten b gleitenden Ballen a bestimmt werden soll. 



   Die Anordnung des Führungsschuhs   cl   an der bezeichneten Stelle hat ebenfalls eine besondere Bedeutung : Bisher hatte man regelmässig die   Führnngsschuhe     cl   oberhalb der Fangklauen angeordnet, wo nach Wirkung der Fangvorrichtungen die Spurlatten oder Führungen schon weggearbeitet waren. 



  Indem aber hier die Führungsschuhe   cl   unterhalb der Fangklauen   l   angeordnet werden, behalten sie dauernd ihre volle Wirksamkeit, da sie ja immer noch den unverletzten Teil der Führungen b umfassen ; gleichzeitig bilden sie, wie schon erwähnt, damit den natürlichen Anschlag für die Nasen   c der Fangklanen L  
Die oben beschriebene Einrichtung gestattet nun auch, die Drehachsen der Fangklauen   I   so weit auseinanderzurücken, dass bei der Wirkung der Fangldauen ein genügend grosser   Hehelarm   verbleibt. um das Wiederaufspringen der Fangklauen unter allen Umständen zu verhindern.

   Bisher hatte man die   Fangklauen !   so nahe an die Führungen b   herangerückt,   dass die Fangklauen verhältnismässig steil   standes :   
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 gung besonderer Sperrungen notwendig machte. Die aus den Fig. 4 und. 5 erkennbare Anordnung lässt jedoch diese Nebenerscheinung in anderer Weise vermeiden. 



   Die Wirksamkeit der beschriebenen Fangklauen ist nun aber auch einer anderen Beeinträchtigung   ausgesetzt, die behoben werden muss ; bekanntlich wird die Einrückbewegung der Fangklauen von der sogenannten Königsstange e abhängig gemacht, die unter Wirkung einer kräftigen Feder f entsteht.   



  Solange bei unverletztem Seil g unter dem Gewicht des Förderkorbes die   Feder r zusammengepresst   ist, sind die   Fangklauen ausgerückt. Mit   Bruch des Seiles g dehnt sieh die Feder f aus, wobei die mit der Königsstange e in kinematischer Verbindung stehenden Fangklauen   l   zum Eingriff gebracht werden. 



  Nun zeigte sich bei der bisherigen Anordnung insofern eine eigentümliche Erscheinung, als die vier Fangklauen unter sich unregelmässig zum Eingriff gelangten, so z. B. nur die an den beiden Stirnseiten des 
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 planmässigen Durchbildung zugrunde liegende Gesetzmässigkeit zerstört. 



   Diese Erscheinung ist nun darauf   zurückzuführen,   dass das kinematische Gebilde aus Königsstange. Fangklauen und Verbindungsgestänge schon einen in sich geschlossenen Mechanismus darstellt, d. h. einen solchen, der bei Bewegung eines Gliedes allen anderen Gliedern eine bestimmte Bewegung vorschreibt. Wenn nun zwar der Förderkorb so genau in den Spurlatten geführt wäre, dass die Spurlatte genau in der Mitte zwischen den zwei Fangklauen laufen würde, so würden beim Arbeiten der   Fangvonich-   tung alle Klauen in der wünschenswerten Weise gleichzeitig zum Eingreifen kommen.

   Nachdem diese genaue Führung aber in Wirklichkeit nicht vorhanden ist, so wird tatsächlich immer eine Klaue zuerst zum Eingriff gelangen, wobei die   übrigen   Klauen noch nicht an die Spurlatte völlig heranbewegt sind ; dadurch, dass eine der Klauen jetzt an der Spurlatte anliegt und im wesentlichen ihre Bewegung gegen die Spurlatte zu beendet ist, können infolge der gegenseitigen Abhängigkeit der Klauen auch die übrigen sich nicht mehr weiter auf die Spurlatte zu bewegen ; es kommt ein einseitiger Eingriff zustande, der ein Versagen der ganzen Fangvorrichtung zur Folge haben kann.

   Um diese, die grundsätzlich exakt 

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 erfolgende Arbeit der Fangklauen gegebenenfalls zunichte machende Erscheinung ebenfalls zu beseitigen, wird der geschlossene Mechanismus in Einzelgetriebe aufgelöst, indem alle Fangklauen oder doch wenigstens immer das an jeder Stirnseite eines Korbes sitzende Paar solcher eine besondere   Einruckfeder   erhalten, während der Königsstange nur die Aufgabe der Auslösung einer Verriegelung zufällt, die die Fangklauen in ihrer auseinandergespreizten Stellung sichert. Es wird also der Eingriff der Fangklauen beider Seiten gewährleistet, ohne dass ihre kinematische Abhängigkeit störend einwirken könnte. 



   Die besondere Einrichtung für diesen Zweck besteht in folgendem : Auf den Zapfen k der Fangklauen   i !   sitzen die Hebel   h,   die durch eine Klaue   i   zusammengefasst werden, die wieder unter dem Druck einer Feder n steht. Von der Königsstange e aus werden die Winkelhebel   0,     0   mitgenommen, die mittels Schubstangen pp die Riegel qq bedienen, die durch die Stirnwand des Förderkorbes hindurchgreifen und sich vor die Fangklauen   I legen.   Mit Bruch des Seiles g und Ausdehnung der Feder 'wird die Königsstange zurückgezogen und damit die Riegel q entfernt, so dass durch die Federn   n   die Fangklauen ! zum Eingriff gebracht werden.

   Die damit ähnlich wie bei dem sogenannten Ausklink-oder Auslösesteuerungen für Dampfmaschinen geschaffene Unabhängigkeit gestattet den exakten Eingriff der Fangklauen beider Seiten. Um nun bei Wiederanheben des Förderkorbes und Zusammendrücken der Feder f ein Zerknicken der Stangen p bzw. der Riegel q gegen die   zusammengeschlagenen     Fangklauen ! zu verhüten,   ist eine Ausgleichsmöglichkeit geschaffen, indem sich die Riegel   q mit Verlängerungen l'auf   die Schubstangen p auflegen, so dass wohl ein Durchknicken nach unten ausgeschlossen, dagegen ein Ausweichen nach oben möglich ist.

   Die Verbringung der sämtlichen Teile in die Verriegelungsstellung wird dadurch ermöglicht, dass die zum Eingriff gelangten Fangklauen durch eine Schraubeneinrichtung od. dgl. auseinander bewegt werden, womit dann die Riegel q in die in Fig. 4 ersichtliche Lage hervortreten können. 



   Eine weitere Benachteiligung der einwandfreien Wirkung solcher Fangklauen besteht in dem schweren Gang der gesamten Getriebeteile ; in dem rohen Schachtbetrieb, bei mangelnder Beaufsichtigung und Nachprüfung kann es leicht vorkommen, dass die einzelnen Teile zusammenrosten und sich nur schwer oder gar nicht bewegen. Um dies zu vermeiden, ist nicht nur die Verwendung geeigneter Schmierung und Lagerung hier nach   Möglichkeit   vorgesehen, sondern es werden auch noch die am meisten gefährdeten Teile besonders gesichert.

   So wird die Führung der Königsstange e als eine an beiden Seiten durch kurze Futterstücke v geschlossene Kammer u ausgebildet, die von Stauffergefässen   ? aus   mit Schmierstoff gefüllt erhalten wird, so dass nicht nur ein Verrosten von innen heraus verhütet wird, sondern auch reichlich Schmierstoff zur Verfügung steht, der zugleich das Eindringen von Staub verhindert. In ganz ähnlicher Weise wird mit den Federn   n   verfahren, indem diese als Kegelstumpffedern ausgebildet und ebenfalls durch Staufferbüchsen y mit Fett angefüllt erhalten werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fangvorrichtung für Förderkörbe, Aufzüge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die beim Eingreifen der Fangklauen abgelösten Späne der Führungen (Spurlatten) unmittelbar nach aussen abgeleitet werden, indem der Klauenkörper zwischen den einzelnen Schneidezähnen zu diesem Zwecke Durchbrechungen aufweist, so dass einem Vollsetzen der Zähne und damit dem Unwirksamwerden der Fangklauen vorgebeugt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Fangklauen einen durch zwei Seitenwangen (t) gebildeten offenen Kasten darstellt, der an der Vorderseite durch den aus den Zähnen gebildeten Rost überdeckt wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangklauen mit an ihnen vorgesehenen Gleitballen (a) an dem noch unverletzten Teil der Spurlatten anschleifen, um praktisch das gleiche Mass der Eingriffstiefe für die Fangklauen sowohl bei neuen, wie an bereits zum Teil abgenutzten Führungen (Spurlatten) zu verbürgen.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschuhe des Förderkorbes derart unter den Fangklauen angeordnet sind, dass sie beim Eingriff der Fangklauen auf dem noch unverletzten Teil der Führungen gleiten und so ihre Wirksamkeit behalten.
    5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Seilbruch die Königsstange mit Hilfe von am Förderkorbe gelagerten Winkelhebeln und Schubstangen die Verriegelung der Fangklauen aufhebt, wobei zwecks Vermeidung eines gewaltsamen Ausknicken bei Wiederanhängen der Förderkorbes die Verbindung mit den Riegeln eine derartige ist, dass diese nach oben ausweichen können.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl ein die Königsstange umgebender Hohlraum als auch die Kegelstumpffedem für die Einrückung der Fangklauen ständig mit Schmierfett gefüllt erhalten werden, um ein Rosten von innen heraus zu verhüten, einen ausgiebigen Vorrat an Schmierstoff zu sichern und Staubzutritt zu verhindern.
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