AT91805B - Feil- oder Raspelscheibe. - Google Patents

Feil- oder Raspelscheibe.

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AT91805B
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Ingenieur Ludwig Bartmann
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    Feil-oder Raspelscheibe.   



   Die unter den Namen Raspelscheiben oder Feilscheiben bekannten scheibenförmigen Schneidwerkzeuge besitzen, sowohl hinsichtlich der Herstellung als auch der Verwendung, erhebliche Nachteile. Die wichtigsten dieser Nachteile sind : erhebliche Materialverschwendung, Verziehen der   Arbeitsfläche   beim Hauen der Zähne und beim Härten,   Unmöglichkeit,   die Arbeitsfläche genau auszurichten. 



   Das den Gegenstand der Erfindung bildende Werkzeug ist frei von den genannten Nachteilen und kennzeichnet sich dadurch, dass ein Metallband hochkantig in ringförmig oder spiralig verlaufenden Schichten zu einem   scheibenförmigen   Körper gewickelt ist, u. zw. entweder ein Band mit glatten Schleifkanten unter Verwendung von Zwischenlagen oder ein Band mit Feilhieb, Sägezähnen oder seitlichem Anschliff an den Schleifkanten des Bandes, wobei auch in letzterem Falle Zwischenlagen Verwendung finden können. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Schnitt nach der Linie   I-I   der Fig. 2, letztere eine Aufsicht auf ein gebrauchsfertiges Werkzeug und Fig. 3 einen Schnitt ähnlich der Fig. 1, wobei zwischen den Schichten des bandförmigen Materials Zwischenlagen vorgesehen sind. 



   In einem Gehäuse a wird bandartiges Material b in mehreren ringförmig oder spiralig verlaufenden Schichten eingelegt oder aufgewickelt, und in geeigneter Weise zusammengehalten. Die einzelnen Schichten des bandartigen Materials können entweder direkt aneinanderliegen, oder, wie Fig. 3 zeigt, durch Zwischenlagen 1 aus geeignetem Material in einem gewissen Abstand voneinander gehalten werden. Zum Festhalten der Schichten in dem Gehäuse a kann jede geeignete Klemmvorrichtung benutzt werden. Gemäss der Zeichnung besteht dieselbe aus einem hohlen Spannkonus e mit einem zylindrischen, ebenfalls hohlen Hals   er,   der durch Muttern d angezogen werden kann, und dabei auf die   Spannbacken P.   wirkt, die ihrerseits die Schichten des Bandes oder der Bänder b gegen den Rand des Gehäuses a drücken.

   Die Reibung der einzelnen Schichten untereinander lässt sich durch Einlage von Papierstreifen od. dgl. erhöhen. Auch kann man die einzelnen Schichten lochen oder durch Behandlung mit dem Sandstrahlgebläse anrauhen, was namentlich dann in Betracht kommt, wenn man ohne Zwischenlagen arbeitet. 



   Das bandförmige, z. B. aus Stahl hergestellte Material der Schichten besitzt an seinen Hochkanten beliebig profilierte, den jeweils vorliegenden Arbeitsverhältnissen angepasste Zähne, die durch Feilen, Stanzen, Fräsen, Schleifen, aber auch durch Hieb erzeugt werden können. In gewissen Fällen ist es auch zweckmässig, Metallbänder zu verwenden, deren Hochkanten lediglich durch seitlichen Anschliff scharf und schneidfähig gemacht sind. Die Zwischenlagen können auch als   Distanzierstücke   zwischen den Bandschichten dienen und zu diesem Zweck ebenfalls aus   Metallbändern   oder Blättchen bestehen. Im letzteren Fall empfiehlt es sich, in dem Gehäusekörper a ringförmig oder spiralig verlaufende Nuten oder Arme vorzusehen, auf welche die Zwischenstücke reiterförmig aufgesetzt werden können.

   Um ein leichtes Auffangen der Späne und eine bequeme Reinigung der Scheibe zu erhalten, ist es zweckmässig, im Boden des Gehäuses Durchlassöffnungen vorzusehen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Feil-oder Raspelscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass ein Metallband hochkantig in ringförmig oder spiralig verlaufenden Schichten zu einem scheibenartigen Körper gewickelt ist, u. zw. entweder ein Band mit glatten Schleifkanten unter Verwendung von Zwischenlagen oder ein Band mit Feilhieb.
    Sägezähnen oder seitlichem Anschliff an den Schleifkanten des Bandes, wobei auch in letzterem Falle Zwischenlagen Verwendung finden können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT91805D 1921-03-30 1921-03-30 Feil- oder Raspelscheibe. AT91805B (de)

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