CH95263A - Scheibenförmiges Schneidwerkzeug. - Google Patents

Scheibenförmiges Schneidwerkzeug.

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CH95263A
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Bartmann Ludwig
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      Scheibenförmiges        Schneidwerkzeug.       Die unter den Namen     Raspelscheiben     oder Keilscheiben bekannten scheibenförmigen       Schneidwerkzeuge    besitzen sowohl hinsicht  lich der Herstellung, als auch der Verwendung  erhebliche Nachteile.  



  Die wichtigsten dieser Nachteile sind:       a)    erhebliche Materialverschwendung,  b) .Verziehen der Arbeitsfläche beim Hauen  der     Zähne    und beim Härten,       c)    Unmöglichkeit, die Arbeitsfläche genau  auszurichten.  



  Bei dem den Gegenstand der Erfindung       bildenden    Werkzeug ist bandartiges Material  in ringförmigen, konzentrisch oder spiralig       verlaufenden    Schichten, eventuell unter Ver  wendung von Zwischenlagen oder Distanzier  stücken, in einem Gehäuse zu einem scheiben  förmigen     Schneidkörper    vereinigt, wodurch  ermöglicht wird, die genannten und andere  Nachteile scheibenförmiger     Schneidwerkzeuge     zu vermeiden.  



  Die Erfindung ist auf der Zeichnung in  beispielsweisen Verwirklichungen schematisch  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt nach der Linie  1-1 der     Fig.    2,         Fig.    2 eine Aufsicht auf ein gebrauchs  fertiges Werkzeug,  F     ig.    3 einen Schnitt ähnlich der     Fig.    1  durch ein     Schneidwerkzeug,    bei welchem zwi  schen den Schichten des bandförmigen Ma  terials Zwischenlagen vorgesehen sind.  



  Bei beiden dargestellten Ausführungsbei  spielen des     Erfindungsgegenstandes    ist in  einem     Gehäuse        a    bandartiges Material b in  mehreren konzentrisch oder spiralig verlaufen  den Schichten eingelegt oder     aufgewickelt    und  in geeigneter Weise zusammengehalten. Die  einzelnen Schichten des bandartigen Materials  können     entRTeder,    wie in     Fig.    1 und 2,     direkt     aneinander liegen, oder,     wie        Fig.    3 zeigt, durch       Zwischenlagen    f aus geeignetem Material in  einem gewissen Abstand voneinander gehalten  werden.  



  Zum Festhalten der Schichten     in    dem     Ge-          liäuse    a kann jede geeignete Klemmvorrich  tung benutzt werden. Bei den gezeichneten  Ausführungen besteht dieselbe aus     einem.    hoh  len Spannkonus c mit einem zylindrischen,  ebenfalls hohlen Hals     c',    der durch     Muttern    d  angezogen werden kann und dabei auf die  Spannbacken e wirkt, die ihrerseits die Schiel-i-           ten    des Bandes oder der Bänder     b    gegen den  Rand des Gehäuses a drücken.  



  Die Reibung der einzelnen Schichten unter  einander lässt sich durch Einlage von Papier  streifen oder dergleichen erhöhen. Auch kann  man die einzelnen Schichten lochen oder durch  Behandlung mit dem Sandstrahlgebläse an  rauhen, was namentlich dann in Betracht  kommt, wenn man ohne Zwischenlagen ar  beitet.  



  In den dargestellten     Beispielen    besitzt das  bandförmige, zum Beispiel aus Stahl her  - gestellte, Material der Schichten an seiner  Arbeitskante beliebig profilierte den jeweils  vorliegenden Arbeitsverhältnissen angepasste  Zähne, die durch Feilen, Stanzen, Fräsen,       Sehleifen,    aber auch durch Hieb erzeugt wer  den können. Die Schichten können also zum  Beispiel aus     Sägeblättern    bestehen. In ge  wissen Fällen ist es auch zweckmässig, Me  tallbänder zu verwenden, deren Arbeitskanten  lediglich durch seitlichen Anschliff scharf und       schneidfähig    gemacht sind.  



  Die Zwischenlagen können auch als       Distanzierstücke    zwischen den Bandschichten  dienen und zu diesem Zweck ebenfalls aus  Metallbändern oder Blättchen bestehen. Im  letzteren Falle empfiehlt es sich, in dem Ge  häusekörper a radial oder spiralig verlaufende  Nuten oder Arme vorzusehen, auf welche die  Zwischenstücke reiterförmig aufgesetzt wer  den können. Um ein leichtes Auffangen der    Späne und eine bequeme Reinigung der  Scheibe zu erhalten, ist es zweckmässig, im  Boden des Gehäuses     Durchlassöffnungen    vor  zusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheibenförmiges Schneidwerkzeug, da durch gekennzeichnet, dass bandartiges Ma terial in ringförmigen, konzentrisch oder spi ralig verlaufenden Schichten in einem Ge häuse zu einem Schneidkörper vereinigt ist. j1NTERANSPRüCHE 1. Scheibenförmiges Schneidiverkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskante des bandartigen Ma terials mit Feilhieb versehen ist. 2. Scheibenförmiges Schneidwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten aus Sägeblättern be stehen. 3.
    Scheibenförmiges Schneidwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitskante des bandförmigen Materials mit seitlichem Anschliff ver gehen ist. Scheibenförmiges Schneidwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenlagen oder Distanzierstücke zwischen die Schichten eingelegt sind.
CH95263D 1921-03-29 1921-03-29 Scheibenförmiges Schneidwerkzeug. CH95263A (de)

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