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Vorrichtung znr Beandlang erkrankter Körperteile mittels strömender Warmluft
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung zur Behandlung erkrankter Körperteile mittels strömender Warmluft setzt sich zum grössten Teil aus bei derartigen lufttherapeutischen Apparaten verwendeten Elementen zusammen, unterscheidet sich aber von den bekannten derartigen Vorrichtungen infolge der besonderen Ausgestaltung der einzelnen Teile, insbesondere hinsichtlich der Luftführung und eines zweckmässigeren Zusammenbaues derselben durch eine namhaft verbesserte Wirkung, die sich vor allem in der Erzielung einer energischen Luftströmung und einer vollkommen gleichmässigen Bespülung des erkrankten Körperteiles äussert,
überdies aber auch in bezug auf leichte Zerlegbarkeit und dadurch vereinfachte Reinigung und Desinfektion praktische Vorteile im Gefolge hat. Durch den an allen Stellen gleichmässig erwärmten, geschlossenen und rasch durch den Warmluftbehälter streichenden Luftstrom wird ermöglicht, dass der zu behandelnde Körperteil höhere Temperaturen als sonst ohne Nachteile zu ertragen vermag.
Nachdem sich der Erfindung gegenstand besonders für elektrische Beheizung eignet, wurde eine solche dem gezeichneten Ausführungsbeispiel zugrunde gelegt. Fig. 1 ist eine Vorder-, Fig. 2 eine Seitenansieht, beide teilweise im Schnitte gezeichnet. Fig. 3 ist ein Schnitt nach II der Fig. 1.
Der mit einem unteren Lufteinlass b versehene Heizkasten Cl nimmt die elektrischen Widerstände t auf, die in bekannter Weise zwischen Isolierplatten g gelagert, durch Stangen h zusammengehalten und mit einer mit Schaltern k k1 und Steckkontakt l ausgerüsteten Schalttafel i verbunden sind, so dass die Heizeinrichtung als Ganzes aus dem Kasten a ausgehoben werden kann. Der oben offene Heizkasten hat einen Luftverteilungskasten aufgesetzt, dessen Seitenwandungen derart nach oben erweitert sind, dass er aus dem Heizkastenaustrittsquerschnitt in den Warmluftbehältereintrittsquersehnitt stetig überleitet, so dass der Luftstrom weder durch Hindernisse noch durch scharfe Richtungsablenkungen an Strömungsenergie einbüsst.
Um ausserdem die Luftverteilung möglichst gleichartig zu gestalten, so dass der ganze Warmluft- behälterraum von einem geschlossenen Luftstrom durchsetzt wird, sind in den Verteilungskasten ihn unterteilende Wände d, zweckmässigerweise aushebbar, eingesetzt, derart, dass in den dadurch gebildeten einzelnen Fächern die stetige Querschnittserweiterung gewahrt bleibt. Am besten wird dies, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch entsprechende Krümmung der Verteilerkastenwände sowie der Einsatzbleche erzielt. Der obere Rand des Verteilerkastens trägt einen Rahmen e, an welchem Tragstangen angebracht sind, die entweder direkt als Füsse ausgebildet sein können, oder wie gezeichnet, verkürzt, als Führungs-
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mittels Schrauben z festgeklemmt werden.
In den Rahmen e wird ein die weitere Luftverteilung und - mischung besorgendes, in einem eigenen Rahmen w eingespanntes Sieb n und darüber der als abhebbare Haube ausgebildete Warmluftbehälter o eingesetzt. Dieser ist doppelwandig, zweckmässig mit isolierender
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versehene Einstecköffnungen für die zu behandelnden Gliedmassen, mit Klemmen s befestigte Traggurteil r, einen mit Durchlassregulierung u versehenen Luftabzug t und einen glockenförmigen Aufsatz v mit Glühlampe w zum Zwecke einer kombinierten Behandlung mit Warmluft und mit ultravioletten Strahlen.
Alle für die Reinigung besonderers in Betracht kommenden Teile der Vorrichtung sind voneinander getrennt und zufolge ihrer Anordnung mühelos entfernbar und wieder zusammenstellbar und können auch für sich besonderen Verwendungszwecken nutzbar gemacht werden.