AT90705B - Maschine zum Blasen nahtloser Flaschen und anderer runder Gefäße. - Google Patents

Maschine zum Blasen nahtloser Flaschen und anderer runder Gefäße.

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AT90705B
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AT
Austria
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mold
machine
neck
machine according
neck shape
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Inventor
Georges Lefort
Original Assignee
Georges Lefort
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  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


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  Maschine zum Blasen nahtloser Flaschen und anderer runder Gefässe. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine mechanisch angetriebene Maschine zum Blasen von Flaschen und andern runden Gefässen, ohne Naht, Halsform, mit Vorform und Fertigform, welche sich von den bekannten Maschinen dadurch unterscheidet, dass ausschliesslich die Halsform in   Umdrehung   gesetzt wird, während der übrige Teil der Form unbeweglich ist. Die Halsform ist mit Schlitzen versehen, welche das Austreten der Luft aus der Form ermöglichen, während die Glasmasse in die Form gegossen wird, so dass sich diese leicht und gut setzt. Die Halsform ist ferner mit einem Riegel versehen, wodurch es   möglich   wird, die Drehbewegung rechtzeitig aufzuheben.

   Die Halsform ist sodann mit einer Vorrichtung versehen, welche es   ermöglicht,   denjenigen Teil, welcher den Flaschenhals ausbildet, senkrecht zu bewegen und auf diese Weise zu verhindern, dass die Glasmasse an der Form haften bleibt. Die Ringform ist innen   mit Vorsprüngen   versehen, welche in den Flaschenhals eindringen, auf diese Weise das Külbel festhalten und in der Umdrehung mitnehmen. Eine in der Blasdüse, welche in der Ringform sitzt, angeordnete
Kugel verhindert die Glasmasse daran, wenn die Form umgekehrt ist, in die Düse zu gelangen. Weiterhin besitzt die Maschine einen Tisch, auf dem zwei verschiedene   Formboden   angeordnet sind, die durch die
Blasdruckluft, je nach Bedarf, unter die Form gebracht werden können. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Maschine ist in den Zeichnungen dargestellt :
Fig. 1 zeigt die Vorderansicht der vollständigen Maschine, wobei die Vorform und die Fertigform als eine über die andeie geschlossen gedacht ist. Fig. 2 zeigt die Vorderansicht der für den Einguss des
Glases in die Vorform bereitgestellten Maschine (bei nicht veranschaulichter Fertigform). Fig 3 ist ein senkrechter Schnitt der Halsform. Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt der eigentlichen Blasdüse. Fig. 5 ist ein wagrechter Schnitt durch das Düsenunterteil. Fig. (i ist ein senkrechter Schnitt durch den Teil 14 der Halsform 10 mit einem Anschlage   63.   



   Die Maschine umfasst ein Gestell 1, auf welchem zwei Träger 2 und 3 angeordnet sind. Am oberen
Ende des Trägers 2 ist in einem Lager 4 eine hohle Welle 5 drehbar gelagert, an welcher einerseits ein
Schwungrad 6 und anderseits ein Träger-Balancier 7 befestigt ist. Letzterer besitzt einen Arm   8,   an dessen
Ende in einem Kugellager 9 die Halsform 10 aufgehängt ist, welche aus zwei, durch ein Scharnier 11 aneinandergelenkten Teilen, die mittels Griffen 12 geöffnet und geschlossen werden können, besteht. 



   In der Halsform 10 ist ein, den Oberteil des Flaschenhalses bildender Teils vorgesehen ; derselbe sitzt auf einer hohlen Achse   14,   welche das Lager 9 durchquert und vermittels eines   Halsstüekes.     M,   eines
Hebels 16 und eines Spannschlosses 17 um ein Weniges senkrecht versetzt werden kann, wobei das
Spannschloss 17 seinerseits durch ein mit Handgriff 19 versehenes Exzenter 18 versetzbar ist. Letzteres ist auf der hohlen Welle 5 aufgesetzt und dreht sich mit dieser. Auf dem Träger 7 sind gleichfalls zwei 
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 tragende Arme 22 frei angelenkt sind ; die beiden Vorformhälften können vermittels Handgriffen 24 und durch Vermittlung von Trieben 25 sich öffnen oder schliessen, sobald man eine der Hälften der Form bewegt, wobei die andere Hälfte sich im entgegengesetzten Sinne bewegt. 



   Auf dem Träger 3 befindet sich eine senkrechte Welle 26 angeordnet, welche die die Fertigform 28 aufnehmenden Arme 27 trägt. Diese Fertigform besteht ebenso wie die Halsform aus zwei Teilen und kann mittels des Griffes 29 geöffnet und geschlossen werden, wobei die Getriebe 30 ebenfalls die beiden 
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 EMI2.1 
 vorgesehen, in welche ein am Gestell befestigter Stift 49 eingreift. 



   Am Ende der Achse 45 befindet sieh ein Kolben 50, der unter der Wirkung komprimierter Luft in einem Zylinder 51 spielen kann. Der Lufteintritt in letzteren erfolgt durch einen Hahn   52,   der mittels eines Handgriffes oder Fusstrittes (nicht dargestellt) betätigt wird, welcher auch auf geeignete Weise mit einem Entleerungshahn 53 verbunden ist, der infolge Öffnens und Schliessens des Einlasshahnes   52   sieh zwangläufig öffnet und schliesst. 



   Beide Hähne sind durch eine an einem Hebel 55 angelenkte Stange 51 verbunden, wobei der Hebel mit einer Kulisse 56 versehen ist, in welche sich ein auf einem Arme 58 befestigter, den Hahn   5-'j   betätigender Bolzen (Sporn) 57 einlegt. Der Hahn 53 steht durch eine geeignete Leitung mit dem Zuführungsrohre 43 in Verbindung und wird gleichfalls mittels eines nicht dargestellten Pedals betätigt. 
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     Um-während   der Drehung der Flasche das Glas in der Fertigform 28 zu halten und mitzuziehen,   besitzt die Halsform 10 im Innern eine geeignete Anzahl Vertiefungen 61 (4 z. B. ), in welche Glas ein-   dringt, das somit auf dem Flaschenhals entsprechende Warzen bildet. 



   Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende :
Vom Schwungrad 6 wird der Welle 4 eine halbe Umdrehung erteilt, wobei die Welle den Träger 7 
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 gesenkt. 



   Zwecks Begrenzung der halben Umdrehung der Welle 5 besitzt diese zwei flache Einschnitte, die über einem federnden Anschlage 62 nach jeder Halbdrehung hemmen. 



   Sobald der Apparat in die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung gebracht ist, wird die Ringform 10 so wie die Vorform   23   geschlossen. Hierauf wird durch den oberen Teil der letzteren das Glas eingegossen, die in der Form enthaltene Luft entweicht durch eine oder mehrere Ritzen   65.   



   Nachdem das Glas etwas erstarrt ist, dreht man von neuem die Welle 5 mittels des Schwungrades 6 um eine halbe Umdrehung, zum Zwecke, die Vorrichtung in die in Fig. 1 dargestellte Lage zu bringen. 



  Dann öffnet man die Vorform   23,   wobei die Flasche vermittels ihres Halses in der Ringform hängt. Sollte das Glas noch zu heiss sein, würde man unter dasselbe mittels des Kolbens 50 den Topf 46 bringen. 



   Hierauf schliesst man über das Glas die Fertigform 28, nachdem man in deren unteren Teil den Boden 47 eingeführt hat. Es genügt dann. mittels des Hahnes 59 in die Flasche komprimierte Luft durch das Rohr   4. 3 einzulassen.   
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 unbeweglich bleibt. Die Folge davon ist, dass die fertige Flasche infolge ihrer Drehung in der Form keine Naht aufweist. Nach Fertigstellen der Flasche und während diese sich noch dreht, öffnet man die Fertigform 28 und zieht die Flasche durch Öffnen der Ringform 10 heraus, zwecks Anhaltens der Drehung der Ringform ist diese mit einem Anschlag 63 versehen, in dessen Weg man von Hand einen Riegel 64 senken kann. 



   Um zu vermeiden, dass die Flasche an dem Teil 13 vor Öffnen der Ringform 10 haften bleibt, hebt 
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 den Teil 18 senkrecht an. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Blasen nahtloser Flaschen und anderer runder Gefässe mit Halsform, Vorform und Fertigform, in welch letzterer die Flasche während des Fertigblasens einer beständigen und sehnellen Umdrehung unterworfen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche durch die mechanisch betriebene Halsform in Umdrehung versetzt wird, die Fertigform aber unbeweglich ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halsform mit Schlitzen versehen ist, um ein Entweichen der durch die in die Form gegossenen Glasmasse verdrängten Luft zu ermöglichen.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halsform (10), welche im Innern mit Vorsprüngen versehen ist, die in die den Hals der Flasche bildende Glasmasse eindringen, von der Maschinenwelle aus, beispielsweise durch Vermittlung einer Kettenübertragung (33), eines Ketten- EMI3.1
    4. Maschine nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halsform mit einer Anhaltelegvorrichtung versehen ist, beispielsweise mit einem Anschlag 6. , in dessen Weg ein Riegel (64) geschoben wird.
    5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhaften der Glasmasse an der Halsform (10) durch ein in derselben angebrachtes, senkrecht verschiebbares Organ (. verhindert wird, dessen Bewegung beispielsweise durch einen Ring (15), einen Hebel (16) und einen Handgriff (19) unter Vermittlung einer einstellbaren Zugstange (17) und eines Exzenters (18) erfolgt. EMI3.2 in die Form dadurch verhindert wird, in das Blasrohr (14) einzudringen, dass in dessen Mündung eine Kugel angeordnet ist.
    7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6 mit einem zwei verschiedene Formböden tragenden Tische, dadurch gekennzeichnet, dass jeder dieser Böden nach Belieben unter Anwendung der Blasdruckluft unter die Form gebracht wird, beispielsweise durch einen Kolben (50), welcher am freien Ende seiner Stange einen Ständer (o) mit dem Tische trägt und am Umfange mit einer schraubenförmigen Nut (48) versehen ist, in welche sich ein am Maschinengestell fester Zapfen (49) legt.
AT90705D 1912-09-28 1913-09-13 Maschine zum Blasen nahtloser Flaschen und anderer runder Gefäße. AT90705B (de)

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