AT90518B - Kofferverschluß mit verschiedenen Schließweisen. - Google Patents

Kofferverschluß mit verschiedenen Schließweisen.

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AT90518B
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Austria
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Heinrich Kook
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Heinrich Kook
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Description


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    Kofferverschlu# mit verschiedenen Schlie#weisen.   
 EMI1.1 
 grosser Nachteil, da man die   Schlüssel sehr leicht verwechselt   und sn durch das mühsame Probieren oft viel Zeit braucht. 



   Im   vorliegenden Falle wird der Uneingeweihte durch eine   Anzahl gleicher Schlüssellöcher irre geführt und da nichts   darauf hindeutet, dass   der Kofferverschluss eine eigenartige Schliessweise erfordert, so ist ein rasches unberechtiges Aufsperren der Schlösser unwahrscheinlich. so dass ein äusserst   zuverlässiger Verschluss   gewährleistet erscheint. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, u.   zw.   zeigt : Fig. 1 die linke Seitenansicht des Koffers, Fig. 2 die vordere Ansicht des Coffers, Fig. 3 die rechte Seitenansicht des Koffers, Fig. 4 das   Schloss mit   einem vertikalen und zwei horizontalen Riegeln.   Fig. ) seine Innenansicht   dazu, Fig.   ti   das Schloss mit innen versetztem Schlüsselloch, Fig. 7 seine Innenansicht dazu. Fig. S das Schloss mit zurückschiebender Platte. Fig. 9 die Innenansicht dazu, Fig. 10 das Schloss mit vorzuziehender   Schnappfeder, Fig.   11 die Innenansicht dazu. Fig. 12 die Eckverriegelung, Fig. 13 die Innenansicht dazu. 



   Im nachstehenden sind beispielsweise fünf Schlösser beschrieben. u. zw. :
I. Das mittlere   Kofferschlo# l (Fig. 4   und 5) besteht in bekannter Weise aus einem   Vertikalriegel   (und zwei horizontal angeordneten Riegeln   .   Letztere greifen im geschlossenen Zustand in den   Riegel 11 ein   und bilden so eine Art Doppelschloss. Die Reihenfolge des Zurückschiebens der Riegel bedingt erst das Öffnen und ist somit die Kenntnis der Schliessweise notwendig. Die Federn ('an den Riegeln sind nach Art eines normalen Schlosses gedacht. 



   II. Die beiden Schlösser 11 (Fig. 6 und 7) in der Vorderwand des Koffers, beiderseits des Schlosses 1 sitzend, haben ein   Schlüsselloch   (7 in der Rückwand, das gegen das äussere, welches T-Form besitzt, versetzt ist, u. zw. derart, dass der Schlüssel bei dem links angebrachten Schloss nach rechts und bei dem rechts angeordneten Schloss nach links verschoben werden muss. Der   Schlüssel   erhält dann Führung und gestattet die Bewegung des Riegels f, der durch die Feder g abgefedert ist. Riegel f und Feder g sind wie beim Schloss I ausgebildet. 



   III. Das Schloss   III   (Fig. 8 und 9) an der linken Seitenwand, ist dadurch gekennzeichnet, dass vermittelst des Schlüssels eine durch 4 Zugfedern 'gehaltene Platte i erst soweit   zurückgedrückt   werden muss. dass der Schlüsselbart zwischen der feststehenden Wand   A-   und der beweglichen Platte i Platz hat. Erst dann kann man den Schlüssel zum Schliessen oder Öffnen drehen. Der   Riegel/ist zwischen   der   Wand A   und der Platte   i   verschiebbar angeordnet und wird durch die   Feder w gehalten.   



   IV. Beim Schloss IF (Fig. 10 und 11) an der rechten Seitenwand, wird mit Hilfe des Schlüssels eine flache Feder   Jb   so weit ausgezogen, bis sie in eine federnde Nase 0 des 

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 Kofferdeckels einschnappt. Die Feder   11   hat eine Öffnung nach der Form des Schlüsselloches ; durch diese steckt man den Schlüssel und dreht ihn ein wenig seitwärts, darnach erfolgt das Anziehen der Feder. Durch die kleinere Blattfeder p wird-die Feder n gespannt gehalten. Die beiden Riegeln werden erst nach dem Einschnappen der Feder s vorgegeschoben und beim Öffnen des Schlosses auch zuerst wieder   zurückgeschoben.   Das Anheben der Nase s geschieht gleichfalls mit dem Schlüssel. 



     V.   Bei der beiderseitigen Eckverriegelung l'ist ein Riegel drehbar gelagert und besitzt eine flache Leiste, gegen welche der Schlüsselbart beim Drehen stösst und so die Nase. s anhebt. Die Feder t hält den Riegel stets in geschlossener Stellung, wobei sie durch die auf den Riegel r wirkende Feder n zweckentsprechend unterstützt wird. Der   Riegel,. wird im   Augenblick des Öffnens bzw. Schliessens des Koffers zurückgedreht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Kofferverschlu#.   dadurch gekennzeichnet dass an dem Koffer zwei oder mehrere Schlösser angebracht sind, die zwar alle mittels eines und desselben Schlüssels betätigt werden. aber jedes Schloss eine besondere Schliessweise erfordert, so dass ohne Kenntnis dieser Schliess. weise ein Öffnen des Koffers unmöglich ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Kofferverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schloss (II) durch ein T. förmiges Schlüsselloch geöffnet werden muss, in welchem der Schlüssel nach seitlicher Schiebung nach rechts oder nach links in das Schlüsselloch (d) der Rückwand gelangt, wodurch der Schlüssel Führung erhält und eine Bewegung des Riegels gestattet.
    3. Ausführungsform des Kofferverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass beim Schloss KIWI) eine auf Federn elastisch gelagerte Platte (i) zurückgedriickt werden muss, worauf erst eine Betätigung des zwischen beiden Platten liegenden Riegels (e) inög lich ist.
    4. Ausführungsform des Kofferverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Eck-verriegelung (T) aus einem federbelasteten drehbaren Riegel besteht, der mittels Schlüssel durch Anheben einer Nase zu aus seiner Schliessstellung gebracht wird.
AT90518D 1920-10-28 1920-10-28 Kofferverschluß mit verschiedenen Schließweisen. AT90518B (de)

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AT90518B true AT90518B (de) 1922-12-27

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