AT90309B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pflugscharen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pflugscharen.

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AT90309B
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Franz Lukas
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Franz Lukas
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pflugscharen. 



   Man hat bereits Pflugscharen einzeln oder paarweise auf einem Walzwerk hergestellt, indem   man   auf dem Umfange der Walzen ein Gesenk oder eine Gravur von der Form der ganzen Schar angebracht und ein oder mehrere hintereinander liegende   Werkstücke   in diesen Walzmatrizen ausgewalzt hat.

   Diese bekannten Verfahren haben den grossen Nachteil, dass die Walzmatrizen einem   sehr grossen Verschleiss   unterworfen sind, weil durch die beim Walzen eintretende seitliche Verschiebung des Materials die Ränder 
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 Gesenk oder der Gravur auch die ganzen Walzen   verschlissen sind.   so sind die bekannten Verfahren sehr kostspielig und unwirtschaftlich, ganz abgesehen davon, dass auch die Herstellung der Gesenke oder Gravuren auf dem   Umfange   der Walzen, zumal   bei der grossen   Anzahl verschiedener Pflugseharmodelle, 
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   werden gemäss   der Erfindung dadurch vermieden, dass Platinen von entsprechender Breite,

   Länge und Dicke zunächst nach Bedarf durch ein oder mehrere Vorkaliber mit durchkalibrierten und profilierten   Walzen dasjenige Querschnittsprofil erhalten, welches dem Querschnitt   an der stärksten Stelle der Schar entspricht und dann durch ein Fertigkaliber fertig ausgewalzt werden, wobei die zur Verstärkung 
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 der durchkalibrierten, profilierten   Fertigwalze   an beliebiger Stelle angebracht und nachdem sie verschlissen ist, mehrmals an einer anderen Stelle derselben Fertigwalze eingraviert werden, wodurch die Fertigwalzen eine bedeutend längere Lebensdauer haben, als bei den bekannten Verfahren.

   
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 vorgewalzten   Arbeitsstiickes wird   bei der   Vorrichtung zur Ausführung   des neuen Verfahrens in bekannter Weise durch eine   mechanische   Vorschubvorrichtung bewirkt, deren Bewegung von der Drehbewegung der Walzen abgeleitet wird,   n.     zw.   durch eine auf einen Walzenzapfen aufgesteckte Kappe mit einer unterschnittenen   Schlitzführung   und darin verstellbarem Kurbelzapfen. Gemäss der Erfindung ist die Kappe auf deren Walzenzapfen verdrehbar und feststellbar, um durch den Zeitpunkt der Einführung des Werkstückes zwischen die Fertigwalzen die Lage des Werkstückes zur Gravur bestimmen   zi können.   



   Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1. und 2 die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens von der Seite und von oben gesehen dargestellt. Ferner zeigt Fig. 3 eine fertige   Pflugschar   von unten gesehen, Fig. 4 einen   Querschnitt durch   eine Platine, aus welcher die Pflugschar hergestellt werden soll, und 
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 Vorschubvorrichtung h-i-k-m-n-o lässt sich durch Drehung der Kappe d auf dem Walzenzapfen c ohne Schwierigkeit so einstellen, dass das Werkstück p im richtigen Augenblick zwischen die   Fertigbaren   
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 zu legen braucht. 



   Die Herstellung der Scharen geht in der Weise vor sich, dass platinen p von entsprechender Breite. 



    Länge und Dicke   zunächst nach Bedarf durch ein oder mehrere Vorkaliber mit durchkalibrierten. profilierten Walzen   vorgewalzt   werden, um einen gleichmässigen Querschnitt zu erhalten, der ungefähr demjenigen in Fig. 5 entspricht und gleich ist dem Querschnitt an der stärksten Stelle der fertigen 
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 letzten Durchgang durch das Walzwerk so ausgewalzt zu werden, dass nur noch die beiden Enden   abzu-   schneiden sind,   um   die fertige Schar zu erhalten. Die von der Drehbewegung der Walze abgeleitete Bewegung der Vorschubvorrichtung bewirkt dabei die richtige Lage des Arbeitsstückes mit Bezug auf die Gravur ql der Fertigwalze, so dass das Arbeitsstück die Erhöhung q immer an der richtigen Stelle erhält. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Verfahren zur Herstellung von Pflugscharen, dadurch gekennzeichnet, dass Platinen von einer Pflugschar entsprechender Breite, Länge und Dicke zunächst durch ein oder   mehrere   Vorkaliber mit durchkalibrierten Walzen dasjenige Querschnittprolil erhalten, welches dem Querschnitt an der stärksten Stelle der Schar entspricht, und dann durch ein Fertigkaliber fertig ausgewalzt werden. das zur Herstellung der zur Verstärkung der Scharspitze dienenden Erhöhung eine Gravur besitzt. 
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