AT90150B - Ventil für Hilfsbläser von Lokomotiven. - Google Patents

Ventil für Hilfsbläser von Lokomotiven.

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AT90150B
AT90150B AT90150DA AT90150B AT 90150 B AT90150 B AT 90150B AT 90150D A AT90150D A AT 90150DA AT 90150 B AT90150 B AT 90150B
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AT
Austria
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auxiliary
auxiliary blowers
piston
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Gustav De Grahl
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Gustav De Grahl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ventil    mr HilfsläservonLokomotiven.   



   Bei Lokomotiven sind bereits Hilfsbläser bekannt. die vom   Fiihrerstande   aus mittels eines Ventilzuges während der Fahrt und im Stillstand betätigt werden können. Derartige Hilfsbläser haben den Vorzug, baulich einfach zu sein. aber ihnen fehlt die Möglichkeit einer selbsttätigen Wirkung. Im Gegensatz hiezu sind Ventile für Hilfsbläser bekannt, die sich beim Schluss des Regulators selbsttätig durch 
 EMI1.1 
 



   Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch das Ventil in seiner   Schliessstellung.   



   Fig. 2 erläutert die Einstellung des Ventils während der Fahrt. so dass eine selbsttätige Eröffnung möglich wird. 



   Fig. 3 veranschaulicht bei gleicher Spindelstellung, wie Fig. 2, die   Eröffnung   des Ventils. 



   Fig. 4 lässt die grösstmögliche Eröffnung des Ventils erkennen. 



   Die Fig. 5 bis 7 erläutern die Stellung des Einstellhebels im   Loknmotivführorstand für   die ver- schiedenen Betriebszustände des Bläserventils. 



   Fig. 5 entspricht der   Schliessstellung   des Ventils nach Fig. 1. 



   Fig. 6 zeigt die Hebelstellung, bei welcher eine selbsttätige   Einstellung   des Hilfsbläsers nach den   Fig. 2   bis 3 möglich ist. 



   Fig. 7 zeigt die zu Fig. 4 gehörige Hebestellung. 



   Fig. 8 ist die Stirnansicht des neuen Bläserventils. 



   Fig. 9 erläutert die Anordnung des   Bläserventils an   der Lokomotive. 



   In dem Bläsergehäuse 1 ist der Differentialkolben 2 verschiebbar gelagert. u. zw. derart, dass die Rückseite sciner grossen Kolbenfläche mittels einer bei dem Anschlussstutzen 3 endenden Verbin-   dungsleitung   von dem im Schieberkasten herrschenden   Dampfdruck beeinflusst wird während   die kleinere 
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 damp druckes im Lokomotivkessel stellt.   Her Anschlussstutzen J entlüftet   den Raum hinter dem grossen Kolben. Der während der Fahrt im Schieberkasten ausftretende Dampfdruck bewirkt vermöge der grösseren   Kolbenfläche   den Schluss des Ventils nach Fig. 2. Beim Schluss des Regulators (Stillstand oder Leerfahrt der Lokomotive) findet dagegen Öffnung des Ventils statt. weil der   Gegendruck von dem Schieber-   kasten aus nicht vorhanden ist.

   Daher findet bei einer   Stellung gemäss Fig. 3 Bläserwirkung statt.   



   Der Anschlussstutzen 6 dient gemäss Fig. 9   zur Aufnahme   eines Ölers für die   Reibungsflächen.     An.   dem vorderen Ende des   Bläsergehäuses   1 ist ein   Ventilsitz ?'vorgesehen,   auf den sieh der 
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 zwischen den   Anlageflächen   17 und 18 durchlaufen.   (Fig.   2), wird bei weiterer Drehung des Hebels 16 der Differentialkolben. mitgenommen. 



   Die um mehrere Millimeter vorgesehene Verstellung der Spindel 13 ohne Beein lussung des Differentialkolbens kennzeichnet die eigenartige Wirkung des beschriebenen Ventils für den Hilfsbläser. Sie besteht darin, dass man vom Führerstand aus durch Drehen der Spindel 12 den Differentialkolben 2 
 EMI2.2 
 kolben so weit   zurückgeschoben wird,   dass das Ventil 7, 8 unter allen   Umständen   geöffnet gehalten wird. Hieraus ergeben sich für den Stellhebel 16 gemäss den Fig.   Ï   bis 7 drei verschiedene Grundstellungen. 
 EMI2.3 
 tätig öffnen kann.

   Steht der Stellhebel 16 gemäss Fig. 6 wagrecht, so kann das Ventil entweder gemäss Fig. 2 geschlossen sein   (Einfluss   des Schieberkastendruckes auf die grössere Kolbenseite), oder es kann bei der gleichen Hebelstellung gemäss Fig. 3 geöffnet sein, wenn zu den. Zylindern kein Dampf mehr zuströmt, 
 EMI2.4 
 zum   Hilfsbläser strömen, wobei   der Dampf von dem Dampfdom der Lokomotive aus durch das beschriebene Hilfsventil hindurchtritt. Stellt man   schliesslich   den Hebel 16 gemäss Fig. 7 nach unten ein. so wird der Differentialkolben so weit   zurückgeschoben. dass sich   der Ventilkörper 8 auch dann nicht auf seinen 
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 Differentialkolbens hinzutreten kann.

   Die letztere Einstellung des Ventils kann sowohl im Stillstand der Lokomotive als auch während der Fahrt auf ansteigender Strecke in Frage   kommen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.6 
 kolben mit Spiel umfasst wird.

Claims (1)

  1. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen der Einstellspindel und dem Differentialkolben bestehende Spiel einen bestimmten Bruchteil der Steighöhe des die Einstellspindel verschiebenden Sehraubengewindes ausmacht.
AT90150D 1921-01-29 1921-11-07 Ventil für Hilfsbläser von Lokomotiven. AT90150B (de)

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