DE691900C - Umsteuervorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Umsteuervorrichtung fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE691900C DE691900C DE1937K0147957 DEK0147957D DE691900C DE 691900 C DE691900 C DE 691900C DE 1937K0147957 DE1937K0147957 DE 1937K0147957 DE K0147957 D DEK0147957 D DE K0147957D DE 691900 C DE691900 C DE 691900C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
- Umsteuervorrichtung für Brennkraftmaschinen Es ist bekannt, die Steuernockenwelle einer Brennkraftmaschine mittels eines durch Druckluft beaufschlagten Kolbens zu verschieben. Außer diesem Kolben ist dabei in einem besonderen Zylinder noch ein Öldruckkolben vorgesehen, der die Bewegung des Luftkolbens und des Umsteuergestänges abbremst und beim Ausbleiben der Druckluft selbst zum Umsteuern dient. Bei einer anderen bekannten Anordnung wird der Druck der Steuerluft wechselweise auf den Ölinhalt zweier Behälter übertragen, die mit einem Zylinder zu beiden Seiten .-des in diesem ,arbeitenden Umsteuerkolbens verbunden sind. Hier ist zwar nur ein Umsteuerkolben vorhanden, es werden aber ebenfalls zwei. verschiedene Druclnnittel verwendet.
- Die vorliegende Erfindung will diese bekannten Umsteuervorrichtungen dahingehend vereinfachen, daß die Vorrichtung nur einen einzigen Steuerkolben besitzt und außer der zuun Anlassen der Maschine ohnehin erforderlichen Druckluft überhaupt kein weiteres Druckmittel verwendet wird. Es ist zwar ein solcher Vorschlag bekannt, der jedoch des- t halb praktisch keine Bedeutung hat, weil man gerade bei Verwendung von Druckluft als Antriebsmittel nicht deal zusätzlichen Bremskolben einfach fortlassen kann, ohne irgendwelche # anderen Maßnahmen zum Dämpfen des Ümsteuervorganges zu treffen: Man muß vielmehr von dem Gedanken ausgehen, einen durch ein Druckmittel angetriebenen Kolben .auf der nicht beaufschlagten Seite puffeind abzufangen.
- Eine solche Puff erung ist bereits bei Kr,aftmaschinenkolben angewendet worden; dabei wird zur Erreichung eines stoßfreien Abbremsens des durch die Ausdehnungsarbeit eines Druckmittels, also mit allmählich abnehmender Kraft, angetriebenen Kolbens der freie Austrittsquerschaiitt seines Zylinders während des, Hubes und teilweise erst kurz vor dem Hubende durch den Kolben selbst gedrosselt. Derartige Maßnahmen sind aber 'durchaus unzureichend, wenn es sich um den freifliegenden Kolben einer Arbeitsvorrichtung, z. B. einer Umsteuervorrichtung für Brennkraftrnaschinen, -handelt, der im Gegensatz zunl Kolben einer Kraftmaschine während seines ganzen, noch dazu vielfach wesentlich kürzeren Hubes mit praktisch gleichbleibendem Druck und @derngemäß mindestens gleichbleibender oder sogar zunehmender Geschwindigkeit angetrieben wird.
- Um in diesem Zusammenhang eine geeig;. nete Lösung zu schaffen für in Abständen wechselseitig beaufschlagte Kolben, die mclit den Zutritt ihres Druckmittels vor dem am Hubende selbsttätig abzusperren brau-: chen, besteht die vorliegende Erfindung darin, d.aß in den beiden nur mit den Enden des Umsteuerzylinders 11 Verbindung stehenden Druckmittelleitungen je in nach dem Zylinder hin öffnendes Rückschlagventil und ein zu dem Ventil parallel geschalteter, für beide Durchtrittsrichtungen offener, aber mit einer Drosselstelle versehener Kanal angeordnet sind,' so d.aß unabhängig von der jeweiligen Lage des Kolbens für das Einströmen des Druckmittels in den Zylinder beide Durchtrittsquerschnitte, für das Abströmen des Druckmittels aus dem Zylinder aber nur der gegenüber dein. Ventilquerschnitt engere Kanal zur Verfügung steht.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt: In einem Zylindera, von dem aus zwei Leitungen b, c zu dem Gehäuse des vom Rückmeldehebel des Maschinentelegraphen in an sich bekannter Weise über eine Kurvenscheibed betätigten Umsteuerschieberse führen, ist ein luftdicht geführter Kolben f angeordnet, dessen Kolbenstange g andern nicht gezeichneten Umsteuergestänge angreift. Die beiden Leitungen b, c stehen mit dem Inneren des Zylindersa-einerseits über je ein in Richtung des Zylinders gegen Federdruck öffnen, des Kugelventil g, lt und andererseits über je einen die Kugelventile umgehenden Kanal i, h in Verbindung. In jedem dieser beiden Ka-#näle befindet sich eine Drosselstelle in bzw. n.
- Wenn der Kolben a in der gezeichneten Stellung nach erfolgter Umsteuerung des Schiebers e (von :oben nach unten) auf seiner rechten Seite durch die vom Schaltkasten, kommende Druckluft beaufschlägt und nach links getrieben wird, kann die auf dieser Seite im Zylinder befindliche Luft nur durch den Kanal i in die jetzt entlüftete Leitung b entweichen. Der .enge Durchtrittsquerachnitt der in diesem Kanal liegenden Drosselstellern bietet dabei der Luft einen solchen Widerstand, daß sie als Puffer die Bewegung des Kolbens abfängt und sein hartes Anschlagen gegen die linke Hubbegrenzung vermeidet. Bei der Umsteuerung des Kolbens in der entgegengesetzten Richtung (von links nach rechts) ist entsprechend der gezeichneten. Schieberstellung die Leitung U mit dem Schaltkasten verbunden und .die Leitung c entlüftet. Der Drosselquerschnitt in den Rückströmkanälen i, k ist den jeweiligen Verhältnissen anzupassen; es können deshalb auch, nicht für jede Maschine besondere Anschlüßnippel herstellen zu müssen, verstellbare Drosseleinsätze oder Rückschlagventile mit veränderlichem Schließdruck vorgesehen werden.
- Soll für den Fall; daß die Druckluft aus: irgendwelchen Gründen nicht zum Umsteuerzylinder gelangt, noch eine Hilfssteuerung für des Kolbena vorgesehen werden, so kann diese ohne ein weiteres Druckmittel nur von Hand betätigt werden, wenn zur Umsteuerung keine allzu großen. Kräfte erforderlich sind, also bei kleineren ßrennkraftmaschinen oder bei solchen mit Ein- und Auslaßschl_itzen sowie vom Verdichtungsdruck im Arbeitszylinder betätigter Brennstoffeinspritzung, bei denen infolge Fehlens einer Steuernockenwelle nur der für alle Anläßventile gemeinsame Steuernocken umzusteuern ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Umsteuervorrichtung für Brennkraftmaschinen mit einem einzigen, wechselseitig durch ein Druckmittel, insbesondere Druckluft; beaufschlagten frei fliegenden Kolben, _ der in Abständen jeweils nur einen Hub unter dem Einfluß eines im wesentlichen gleichbleibenden Druckes ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden nur mit den Enden des Umsteuerzylinders (a) in Verbindung stehenden Druckmittelleitüngen (b, c) je ein nach dem Zylinder hin öffnendes Rückschlagventil (b bzw. lt) und ein zu dem Ventil parallel geschalteter, für beide Durchtrittsrichtungen offener, aber mit einer Drosselstelle (m bzw. tz) versehener Kanal (i bzw: h) angeordnet sind, so daß unabhängig von der jeweiligen Lage des Kolbens(/) für das Einströmen des Druckmittels in den Zylinder beide D urchtrittsquerschnitte, für das Abströmen des Druckmittels aus dem Zylinder aber nur der gegenüber dem Ventilquerschnitt engere Kanal zur Verfügung steht.
- 2. Umsteuervorrichtung nach Anspruch i, insbesondere für Brennkraftmaschinen ohne Steuernockenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß @derUinsteüerkolben (f) mit einer ohne ein weiteres Druckmittel 'nur von Hand betätigten Hilfssteuerungseinrichtung versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937K0147957 DE691900C (de) | 1937-09-19 | 1937-09-19 | Umsteuervorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937K0147957 DE691900C (de) | 1937-09-19 | 1937-09-19 | Umsteuervorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE691900C true DE691900C (de) | 1940-06-07 |
Family
ID=7251578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937K0147957 Expired DE691900C (de) | 1937-09-19 | 1937-09-19 | Umsteuervorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE691900C (de) |
-
1937
- 1937-09-19 DE DE1937K0147957 patent/DE691900C/de not_active Expired
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