AT90068B - Verstärkeranordnung mit Kaskadenschaltung mehrerer Kathodenrohre. - Google Patents

Verstärkeranordnung mit Kaskadenschaltung mehrerer Kathodenrohre.

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AT90068B
AT90068B AT90068DA AT90068B AT 90068 B AT90068 B AT 90068B AT 90068D A AT90068D A AT 90068DA AT 90068 B AT90068 B AT 90068B
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   In den bisher benutzten   Verstärkerschaltungen   mit mehreren Kathodenrohren wurde das Potential des Gitters des jeweiligen Rohres erlangt :
1. Durch Benutzung des   Potentialabfalles     längs eines im Heizstromkreis   des   betreffenden Hohres   befindlichen festen, automatisch oder von Hand regulierten Vorschaltwiderstandes :
2. durch Benutzung von je einer besonderen zu dem betreffenden   Gitterkrei"gehfiigen Batterie.   



   Nach der Erfindung soll nun die Schaltung vereinfacht werden, was dadurch erreicht wird. dass bei gemeinsamer Heizbatterie   für sämtliche Glühkathoden   diese Batterie auch zur   Erlangung   der verschiedenen Gitterpotentiale benutzt wird. Man erhält hiedurch nicht nur eine Vereinfachung der Schaltung, sondern auch eine   gewisse Abhängigkeit zwischen   dem Gitter- und Glühkathodenpotential derart, dass Schwankungen der   Betriebsspannung sich   im Rohrsystem nicht so   füllbar   machen, da die   Spannungsuntersehiede zwischen   den verschiedenen Gittern annähernd die gleichen bleiben. 



   In Fig. 1 sind vier   Verstärkerrohre   in Kaskadenschaltung abgebildet. Die vier hintereinandergeschalteten Glühkathoden mögen durch eine   Akkumulatorenbatterie. 3   von beispielsweise 10 Volt Spannung geheizt werden. Hiebei erhält das Gitter 1 die pa-sende Gitterspannung von beispielsweise 3 Volt gegen das negative Ende der Kathode durch eine   besondere Batterie ;'.   Die (bitter und 4 
 EMI1.2 
 
Stellen der gemeinsamen Heizbatterie. wobei der Spannungsabfall   häng   der Glühfäden mit in Wirkung tritt. 



   In Fig. 2 ist eine Schaltung   dargestellt.   bei der das erste Rohr sein Gitterpotential durch einen im Heizstrom liegenden Widerstand r1 (eventuell auch selbstregulierend) erhält. Bei den Rohren'2 und 4 ist der Spannungsabfall längs der Kathode des jeweilig vorhergehenden Rohres (vom Minuspol der Heizbatterie aus gerechnet) zur Erlangung des Gitterpotentiales verwertet. 



   In Fig. 3 ist eine etwas veränderte Anordnung der Schaltung dargestellt. Hier erhält das Gitter des ersten Rohres sein negatives Potential gegen die zugehörige Kathode durch einen vom Heizstrom durchflossenen Vorschaltwiderstand r1 (eventuel auch selbstregulierender Widerstand wie bei A ! ordnung nach Fig. 2). Zur genaueren Festlegung der Gitterpotentiale der   Rohre 2. : J und -l (wenn   die wirksamsten Potentiale nicht genau durch Abzweigungen direkt an der Heizbatterie 5 zu erlangen sind) werden passend gewählte in Reihe geschaltete Widerstände) 2 r3, r4, r5 parallel zur Heizbatterie gelegt und die Gitterzuleitungen an den Punkten mit passendem Potential abgezweigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Verstärkeranordnung   mit Kaskadenschaltung mehrerer Kathodenrohre mit in Reihe geschalteten Glühkathoden und negativer Gitterspannung, dadurch gekennzeichnet. dass alle. zum mindesten aber diejenigen Gitter, die auf den dem negativen Pole der Heizbatterie zunächstliegenden folgen, ihr Gitterpotential dem System der Heizbatterie entnehmen, u.   zw. an Spannungspunkten. welehe dem   Potential irgendwelcher Stellen der   Glühfäden   der vorangehenden Rohre entsprechen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen derartigen Anschluss der Gitter an den Heizstromkreis. dass ihre Potentialdifferenz gegenüber der Glühkathode bedingt wird durch den Spannungsabfall längs der Glühkathode eines dem negativen Pol der Heizbatterie näher liegenden Rohres.
    3. Verstärkeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterpotentiale der Rohre einem parallel zur Heizbatterie geschalteten Spannungsteiler entnommen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT90068D 1918-05-22 1919-05-20 Verstärkeranordnung mit Kaskadenschaltung mehrerer Kathodenrohre. AT90068B (de)

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