AT149742B - Einrichtung für die photographische Schallaufzeichnung. - Google Patents

Einrichtung für die photographische Schallaufzeichnung.

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AT149742B
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anodes
cathode
anode
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arc
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Mathilde Ruhm
Hans Ing Schoen
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Mathilde Ruhm
Hans Ing Schoen
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  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung für die photographisehe   SchallautzMcImung.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf eine Einrichtung für die photographische Sehallaufzeichnung unter Verwendung eines Entladungsgefässes mit zwei Anoden für den Betriebsstrom, bei welchem der
Steuerwechselstrom über die beiden Anoden in Serie geführt ist. Während bei den bekannten Einrichtungen dieser Art der Betriebsstrom in gleichen Zweigströmen über die beiden Anoden fliessen muss, ist gemäss der Erfindung die Anordnung derart, dass der Betriebsstrom auf die beiden Anoden ungleich verteilt ist, wodurch es auf besonders einfache Weise möglich ist, die für eine einwandfreie
Schallaufzeichnung Helligkeits-und Empfindliehkeitsverhältnisse in dem einen zur Schallaufzeichnung verwendeten Lichtbogen zu erhalten.

   Zweckmässig wird gemäss der Erfindung eine solche Anordnung gewählt, dass die Verteilung des Betriebsstromes auf die beiden Anoden regelbar ist, damit die Stromverteilung im   Entladungsgefäss   den jeweiligen Verhältnissen beliebig angepasst werden kann. 



   Die ungleiche Verteilung des Betriebsstromes auf die beiden Anoden wird schon dadurch erreicht, dass die Widerstände der Bogenstrecken von der Kathode zu den beiden Anoden verschiedene Grösse erhalten, ferner dadurch, dass in einen der Anodenkreise ein Ohmscher Widerstand eingeschaltet wird, welcher zugleich als Beruhigungswiderstand wirkt ; dieser Widerstand wird zweckmässig in den Anodenkreis mit dem kleineren Bogenwiderstand gelegt. Die   Verschiedenheit   der Bogenwiderstände an den beiden Anoden wird erzielt durch verschiedene Bogenlänge oder durch Verschiedenheit der Gefässquerschnitte. 



   Wird die Anode mit dem kleineren Bogenwiderstand nahe an der Kathode und so angeordnet, dass sie im Ruhezustand von Quecksilber umgeben ist, so kann sie gleichzeitig als Anlassanode dienen. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht. 



   Das Entladungsgefäss 1 hat an seinem unteren Ende eine von Quecksilber 2 umgebene Kathode 3, und zwei Anoden 4 und 5, von denen die mit 4 bezeichnete Hauptanode am oberen Ende eines länglichen zylindrischen Rohres 6 liegt, während die Hilfsanode 5 in einem neben der Kathode angesetzten Knierohr 7 liegt und ebenfalls von Quecksilber umgeben ist. Dieses Knierohr ist ganz kurz, so dass der Bogenwiderstand zwischen der Kathode und der Hilfsanode wesentlich kleiner ist als zwischen Kathode und Hauptanode. 



   Den Betriebsstrom liefert ein Generator   8,   dessen negativer Pol über eine Drosselspule 9 an die Kathode angeschlossen ist ; sein positiver Pol ist über einen Vorschaltwiederstand 10, eine zweite Drosselspule 11 und den Steuertransformator 12 mit der Hauptanode   4,   und mittels einer vor diesem Transformator abzweigenden Leitung über einen regelbaren Ohmschen Widerstand 13 mit der Hilfsanode 5 verbunden. Die Drosselspulen 9 und 11 verhindern zusammen mit einem Kondensator 14 das Eindringen von Wechselströmen in den Generatorkreis. 



   Der vom Transformator 12 aufgedriiekte Steuerwechselstrom fliesst im Entladungsgefäss von der einen Anode zur andern und moduliert die beiden Zweige des Betriebsstromes, welche von der Kathode zu den beiden Anoden übergehen, wobei die Verteilung des Betriebsstromes einerseits durch die Widerstände der beiden Bogenstrecken im   Entladungsgefäss,   anderseits durch den Ohmschen Widerstand 13 bestimmt wird ; durch Verstellung des letzteren kann die Stromverteilung den jeweiligen Erfordernissen entsprechend einreguliert werden. 



   Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, das sich vom   erstbeschriebenen   nur durch die Ausbildung des Entladungsgefässes unterscheidet. 



   Das Entladungsgefäss hat eine Glühkathode 15 und enthält ein Gemisch von Edelgas und Quecksilberdampf od. dgl. Die zu den beiden Anoden führenden rohrförmigen Gefässteile   16, 17   haben 

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 ungefähr gleiche Länge, jedoch verschieden grosse Querschnitte, wobei der Querschnitt des zur Hauptanode führenden Rohres 16 der der kleinere ist, so dass diese Anode den grösseren Bogenwiderstand aufweist und eine ähnliche Wirkung erzielt wird wie bei der Anordnung gemäss Fig. 1, mit welcher die übrige Schaltung völlig übereinstimmt. 



   Jede Anode kann durch eine Gruppe von Anoden gleicher   Summenwirkung   ersetzt werden.   Das Entladungsgefäss kann   nicht nur zur Aufzeichnung sondern auch zum Kopieren von Tonfilmen Verwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung für die photographische Schallaufzeichnung unter Verwendung eines Entladungsgefässes, mit zwei Anoden für den Betriebsstrom, bei welchem der Steuerweehselstrom über die zwei Anoden in Serie geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsstrom auf die zwei   Anoden   ungleich verteilt ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilung des Betriebsstromes auf die beiden Anoden regelbar ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenstrecken von der Kathode zu den beiden Anoden des Entladungsgefässes untereinander verschieden grossen Widerstand haben.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Kreise einer Anode ein Ohmscher Widerstand angeordnet ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ohmsche Widerstand im Kreise jener Anode angeordnet ist, die den kleineren Bogenwiderstand hat.
    6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenstrecken von der Kathode zu den beiden Anoden des Entladungsgefässes verschieden lang sind.
    7. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenstrecken von der Kathode zu den beiden Anoden des Entladungsgefässes durch zwei Gefässteile verlaufen, die verschieden grossen Querschnitt aufweisen.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Anoden des Entladungsgefässes so nahe an der Kathode angeordnet ist, dass sie zugleich als Anlassanode dienen kann. EMI2.1
AT149742D 1935-12-20 1935-12-20 Einrichtung für die photographische Schallaufzeichnung. AT149742B (de)

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