AT89845B - Rundblickfernrohr. - Google Patents

Rundblickfernrohr.

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AT89845B
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Optische Anstalt Goerz Ag
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  Rundblickfernrohr. 



   Die Montage von   Rundblickfernrohren   bereitet erhebliche Schwierigkeiten, welche damit zusammenhängen, dass das sogenannte   Aufrichteprisma   eine Kupplung mit dem Kopfprisma des Instrumentes erhalten muss, durch welche die Drehbewegung des Kopfprismas mit halber Winkelgeschwindigkeit auf das Aufrichteprisma übertragen wird. Es ergibt sich daraus die Notwendigkeit, in den Instrumentgehäuseteilen optische Elemente justieren und bewegliche mechanische Teile zu wechselseitig gutem
Gang bringen zu müssen. Zu diesem Zwecke bedurfte es bisher der Vorsehung von Zylinderführungen und Verzahnungen, deren   Passflächen   bzw. Träger in verschiedenen Instrumentgehäuseteilen sassen, so dass optische Justierung und mechanisches Gangbarmachen stets ineinandergriffen und eine saubere Arbeit erschwerten. 



   Gemäss vorliegender Erfindung werden die Schwierigkeiten dadurch überwunden, dass die mechanischen und optischen Elemente des Instrumentes in drei Gruppen derart zusammengebaut werden, dass jedes drehbare Element nur innerhalb einer einzigen Gruppe sich in Passflächen dreht, so dass die Notwendigkeit des genau passenden Eingriffes drehbarer Teile in benachbarte Gehäuseabschnitte fortfällt. 



   Die neue Ausbildung des Instrumentes ist an einem   Ausführungsbeispiel   auf der beigefügten Zeich-   nung veranschaulicht.   



   Die verschiedenen Elemente des Rundblicksehrohres sind zu drei selbständigen Gruppen zusammengeschlossen, deren Zubehörteile, um sie als zu der einen oder der anderen Gruppe gehörig ohne weiteres ersichtlich zu machen, auf der Zeichnung mit den Indizes a bzw. b bzw. c bezeichnet sind, welche zu den die betreffenden Teile bezeichnenden Bezugszahlen hinzugefügt sind. 



   Der obere   Instrumentgehäuseteil   ist mit   1 a bezeichnet.   In demselben dreht sich der Zylinder   2 a,   welcher fest mit dem Instrumentkopf 3a verbunden ist, und in seinem unteren Teil zu dem Schneckenrad 4a ausgebildet ist. In dieses greift in der üblichen Weise die Schnecke 5a, welche im Exzenterlager   ss   liegt, das in dem Gehäuse la gelagert ist. Das Kopfprisma ist mit 7a bezeichnet. Der untere Gehäuseteil   trägt   die Bezeichnung   8b.   In demselben ist die Fernrohroptik, nämlich das Objektiv 9b, das Dachkantenprisma lOb und das Okular llb in   üblicherweise   fest gelagert. Das Aufrichteprisma ist mit   12c   bezeichnet.

   Dasselbe sitzt, wie üblich, in einer festen Metallfassung 13c, die in einen Aufrichteprismen- 
 EMI1.1 
 bunden wird. 21e bezeichnet ein mit 16 c in Eingriff stehendes Zahnrad, welches auf dem Prismenträger 14 drehbar ist, und welches mit dem Gehäuseteil 2 a durch eine Kupplungsnase 22 c zu gleicher Drehung, sonst aber frei verbunden ist.   2. 3 bedeutet   eine zu keiner Gruppe gehörige Verbindungsschraube für die beiden Gehäuseteile 1a und 8b, 24 ist eine Manschette, welche sich abdichtend gegen die Innenfläche des Schneckenrades 4a und gegen eine Fläche des unteren Gehäuseabschnittes 8b legt, und gegen die letzterwähnte Fläche durch eine Feder 25 gehalten wird. 



   Der Zusammenbau der Elemente in den einzelnen   Instrumentteilgruppen   und der Instrumentteilgruppen miteinander geschieht wie folgt :
Beim Zusammenbau der Instrumentteilgruppe a wird das Schraubengetriebe 4a, 5a, 6a in üblicher Weise gangbar gemacht und das Kopfprisma 7a mit seiner Bewegungsvorrichtung ebenfalls in bekannter 

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 werden. Die Justierung sowohl der drehbaren mechanischen Elemente als auch der optischen Elemente ist dann ohne weiteres gegeben, ohne dass es einer Nachjustierung von zu den verschiedenen InstrumentteilgruppengehörigenPassflächenundZahnradeingriffenbedarf.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE@ 1. Rundblickfernrollr, dadurch gekennzeichnet, dass seine mechanischen und optischen Elemente in drei Gruppen derart zusammengebaut sind, dass jedes drehbare Element nur innerhalb einer einzigen Gruppe sich in Passtlächen dreht, zum Zwecke der Erzielung zwangsfreier Drehbewegung der Teile und Vermeidung von Nacharbeit beim Zusammenbau, 2.
    Rundblickfernrohr nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sein Autrichteprisma eine Fassung besitzt, an welcher sämtliche, der Bildaufrichtung dienenden Zahnräder drehbar angeordnet sind. EMI2.2 welche mit dem auf einem Zapfen des Trägers des Aufrichteplismas sitzenden Planetenrad in Eingriff stehen, das eine als Führungsbüchse für den Prismenträger ausgebildet ist, und mit der einen Instrument- teilgruppe fest verbunden wird, während das andere auf dem Prismenträger drehbar angeordnet und mit dem drehbaren Teil der benachbarten Instrumentteilgruppe durch eine Kupplungsnase zu gleicher Drehung verbunden ist.
    4. Rundblickfernrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Kopfprisma verbundene, im Fernrohroberteil gelagerte Sehneckenrad gegen den Fernrohrunterteil durch ein lose eingelegtes, abdichtendes Zwischenglied abgedichtet ist.
AT89845D 1918-07-20 1918-07-20 Rundblickfernrohr. AT89845B (de)

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