AT89713B - Vorrichtung zur Elektrolyse von Metallsalzlösungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Elektrolyse von Metallsalzlösungen.

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AT89713B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  VorrichtungzurElektrolysevonMetallsalzlösungen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine   ElektrolysiervoITichtung derjenigen Art.   bei welcher eine Schicht eines lockeren. körnigen Materials als Scheidewand zwischen Anoden- und Kathodenraum benutzt wird. 



   Die bisher bekannten   Einrichtungen   einer solchen Elektrolysiervorrichtung weisen verschiedene Nachteile auf. die   Übelstände während des Betriebes verursacht   haben. Wendet   man   z. B. einen   löslichen,     trennenden   Körper. z. B.

   Salz an, ist es nicht   möglieh   gewesen, das während des Detriebes aufgelöste
Salz auf solche Weise zu ersetzen, dass es iiber die tragende   Unterlage gleichförmig verteilt   wird. 
 EMI1.1 
   Anordnung des Apparates   in dieser Weise wird gleichzeitig erreicht, dass das während des Betriebes aufgelöste Salz allmählich durch eine Beschickungsöffnung ersetzt werden kann. die au dem oberen Ende der trennenden Wand angebracht ist. 
 EMI1.2 
 Elektrolyse entwiekeltes Gas durch die genannte Beschickungsöffnung für das körnige Material heran- treten kann. 



   Eine Ausführungsform des Apparates ist in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht, wo
Fig. 1 ein Schnitt durch ein Aggregat aus drei Zellen bestehend ist. 



     Fig. 2 stellt   in der linken Hälfte eine   Seitenansicht des Apparates dar. während   die rechte Hälfte einen Schnitt durch A-B in Fig. 1 mit dem Deckel 14 entfernt. darstellt. 



   Fig. 3 ist eine Oberansicht einer einzelnen Zelle mit dem Deckel des Anodenraumes entfernt.   Der Apparat. dessen Aussenwände mit 1 bezeichnet sind. ist mittels eines Rahmens aus Eisendraht-   netz 4. welches die Kathoden bildet, in Anoden- und Kathodenraum 2 und 3 getrennt. Der Rahmen ruht auf einem kleinen   Absatz,   wie in Fig. 2 und 3 dargestellt. Ein dünnes Asbesttuch. welches dicht auf diesem Rahmen liegt. verhindert das Hinansfallen des   verwendeten, körnigen Materials durch   die
Maschen der Kathode. Ein Keil 6   aus   Zement oder einer Glasplatte verhindert das Entweichen des 
 EMI1.3 
 gestellten Beispiel an den Flanschen 15 zusammeugeschraubt und der   Endzelle   ist ein   Deckel 14 auf-   geschraubt. 



   Wenn das Elektrolysieraggregat fertig zusammengesetzt ist und in Betrieb gesetzt werden soll, 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   fläche   einen grösseren oder   kleineren Neigungswinkel gibt. Man kann   die   Einrichtung auch so aufteilen,   dass der Neigungswinkel innerhalb gewisser Grenzen nach Wunsch geregelt werden kann. Das während der   Elektrolyse aufgelöste Salz-wird allmählich ersetzt,   indem die Öffnung gefüllt gehalten wird. 



   Konzentrierte reine Salzlösung wird durch 17 entweder kontinuierlich oder unterbrochen eingeführt. Wird zur Füllung reines Salz verwendet, wird Schlammbildung praktisch ausgeschlossen sein. 



   Dadurch, dass stets festes Salz in der Zelle vorhanden ist. erreicht   man   ferner den Vorteil, dass der Elektrolyt gesättigt gehalten wird, was bekanntlich auf die Stromausbeute Einfluss hat. 



   Die Zelle hat in der Praxis gute Ergebnisse gezeigt und hat beispielsweise mit befriedigender
Stromausbeute12-14%igeLaugeergeben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Elektrolyse von Metallsalzlösungen, bei welcher auf einer   fiir   Flüssigkeit . durchdringlichen Unterlage zwischen Anoden- und Kathodenraum eine   trennende   Schicht von dem zu elektrolysierenden Salz in feinkörnigem Zustande angeordnet ist. dadurch   gekennzeichnet,   dass die
Unterlage für das körnige Salz in einer derart geneigten Lage angeordnet ist,   dass sich eingeführtes   Salz durch sein eigenes Gewicht über die ganze Unterlage verteilt.

Claims (1)

  1. 2. Elektrolysiervorrichtung gemäss Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass zwischen einer dem oberen Ende der trennenden Wand entlang liegenden Zufnhröffnung für körniges Material und einem Gasauffangsraum oberhalb der trennenden Schicht eine Wand angebracht ist. deren Unterkante unter der Oberfläche des Elektrolyten eintaucht und das Hinaustreten von entwickeltem Gas durch die Zufuhr- Öffnung für körniges Material verhindert. EMI2.2 zeichnet, dass die Unterlage für das körnige Material von einem als Kathode dienenden Drahtnetztueh und einem auf diesem liegenden Asbesttuch gebildet wird. wobei in dem Raum iiber der trennenden Schicht eine Anzahl schräggestellter Anoden angebracht ist. deren unteres Ende ges ;
    en eine feste Wand anliegt.
    4. Elektrolysieraggregat, aus einer Anzahl Einzelzellen zusammengesetzt, gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelzellen auf solche Weise angeordnet sind, dass die schräge Bodenwand einer Zelle den schrägliegenden Deckel für den Anodenraum der Nachbarzelle biklet.
AT89713D 1919-02-13 1919-12-23 Vorrichtung zur Elektrolyse von Metallsalzlösungen. AT89713B (de)

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