AT89681B - Vorrichtung zum Vorschub der Laufringe oder Scheiben für Kugel- und Rollenlager. - Google Patents

Vorrichtung zum Vorschub der Laufringe oder Scheiben für Kugel- und Rollenlager.

Info

Publication number
AT89681B
AT89681B AT89681DA AT89681B AT 89681 B AT89681 B AT 89681B AT 89681D A AT89681D A AT 89681DA AT 89681 B AT89681 B AT 89681B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
container
rings
ball
roller bearings
channel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Skf Svenska Kullagerfab Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skf Svenska Kullagerfab Ab filed Critical Skf Svenska Kullagerfab Ab
Application granted granted Critical
Publication of AT89681B publication Critical patent/AT89681B/de

Links

Landscapes

  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtullg zum Vorsehub der   Laufringe oder Seheiben fiir Kugel und Rollelllager.   



    Für das gleichförmige Erhitzen der Laufring für Kugel-und Rollenlager auf Härtungstemperatur ist es von ausserordentlicher Bedeutung, dass die Werkstücke ununterbrochen und gleichförmig durch den Wärmeofen hindurchgehen, denn nur dadurch wird ein für das Härten geeignetes Erzeugnis erzielt. 



  Bis jetzt hat man ohne irgendwelche selbsttätige Fördervorrichtungen gearbeitet, und es hat sich auch erwiesen, dass die Verluste erheblich wurden. Mit Hilfe der Erfindung werden nicht nur die Verluste auf ein äusserstes Mindestmass beschränkt, sondern es wird dadurch, dass die Erfindung sich als Glied in einer selbsttätig wirkenden Härtevorrichtung einpasst, erheblich an Zeit und Arbeitslöhnen gespart. Die Erfindung betrifft eine Härteofen-Vorschubvorrichtung für ringförmige Körper, wie z. B. Laufring für Kugel-oder Rollenlager. Zweck der Erfindung ist, die ringförmigen Körper auf einfache und zuverlässige Weise aus einer Lage, in welcher sie eine Bewegung in der Achsenrichtung ausführen können (Gleitbewegung), in eine Lage überzuführen, in welcher sie sich senkrecht zur Achsenrichtung bewegen können (Rollbewegung).

   Die Körper berühren sich in der Anfangslage zweckmässig mit ihren ebenen Stirnflächen und können sich in der Endlage mit ihren zylinderförmigen Oberflächen berühren. 



  Die Vorrichtung eignet sich besonders für Maschinen, Öfen oder dgl., denen die Ringe zwecks weiterer Behandlung in ununterbrochener Reihenfolge zugeführt werden sollen. Sie besteht im wesent-' lichen aus einem Behälter, in dem die Ringe derart untergebracht werden, dass sie sich mit ihren ebenen Stirnflächen berühren und eine gleitende Bewegung in der Achsenrichtung ausführen, sowie aus einer an den Behälter mittels einer geeigneten Überführung angeschlossenen Rinne oder dgl., deren Boden nach der Erfindung derart ausgebildet und geneigt ist, dass die Ringe, wenn sie sich auf demselben bewegen, allmählich in eine Lage gebracht werden, in der sie eine Bewegung senkrecht zur Achsenrichtung ausführen können.

   Die Ringe ruhen in der Anfangslage zweckmässig auf dem Boden des Behälters, der so geneigt angeordnet sein kann, dass die Ringe zufolge ihres eigenen Gewichtes in eine achsiale Gleitung versetzt werden, wenn der der Rinne am nächsten liegende Ring aus dem Behälter entfernt wird. 



  Das vom Behälter abgekehrte Ende der Rinne kann wieder derart geneigt angeordnet werden, dass die Ringe dort infolge ihres eigenen Gewichtes in Bewegung versetzt werden, u. zw. nunmehr in eine Rollbewegung. 



  In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform einer- Vorschubvorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Die dargestellte Vorrichtung, die für den Anschluss an das Eintrittsende eines Ofens gedacht ist, enthält vier parallel arbeitende Behälter und Rinnen. Fig. l ist eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt. Fig. 2 ist eine Draufsicht mit abgenommenem Schutzdeckel und Fig. 3 ist eine Endansicht. 



  Es bezeichnet 1 ein Gestell. das sowohl die, Behälter 2. und die Rinnen. 3 als auch die Überführung der Ringe 4 von den Behältern nach den Rinnen trägt. Jeder Behälter 2 besteht aus einem geraden, im Querschnitt winkelförmigen Trog (Fig. 2), auf dem die Ringe 4 gelagert sind, die sich mit den ebenen Stirnflächen berühren (Fig. 1). Durch eine solche Aufeinanderlagerung der Ringe erhält der Behälter eine möglichst kleine Länge zur Aufnahme einer bestimmten Anzahl von Ringen. Am inneren Ende ist der Behälter 2 mit einem Flansch 5 versehen, mit dem er an der geneigten hinteren Wand 6 des Gestelles 1 befestigt ist, so dass er eine genügend geneigte Stellung erhält, um das Herabgleiten der Ringe in dem Behälter zu ermöglichen.

   Der Behälter ist hiebei an der Wand 6 verschiebbar angeordnet, und kann durch Schrauben 7 und die zugehörigen Muttern in der gewünschten Lage gesichert werden. Die Verschiebung   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 des Behälter wird durch eine im unteren Teil der Wand   6   eingeschraubte   Sehraubenspindel 8 mit MI   Handrad 9 bewirkt. Hiedurch wird die Verwendung der Vorrichtung für Ringe verschiedener Grösse ermöglicht. Die Rinne J, durch die die Lageänderung der Ringe bewirkt wird, mündet mit ihrem einen Ende an dem den Behälter abschliessenden oberen Teil der Wand 6 des Gestelles, während das andere Ende z. B. in den Ofen einmündet. Die Rinne ruht mit den Füssen 10 und 11 auf dem Boden 12 des Gestelles 1 und wird durch Schrauben   l')   oder dgl. in ihrer Lage gesichert..

   Der Boden 14 der Rinne ist derart gekrümmt, dass die Ringe, wenn sie sich auf ihm bewegen, zunächst schräg aufwärts bewegt werden u. zw. mit der flachen Stirnseite auf dem Boden der Rinne gleitend, wie durch gestrichelte Linien oben in Fig. 1 angedeutet ist, bis sie ausser Berührung mit dem nächstfolgenden, im Behälter zurückbleibenden Ring stehen. Sodann werden sie unter Ausführung einer schwingenden Bewegung schräg abwärts in eine Ebene gebracht, die mit der erstgenannten Bewegungsebene einen Winkel bildet, worauf die Ringe auf dem vorderen, geneigten Teil des Bodens der Rinne sich allmählich auf die hohe Kante stellen, wie durch gestrichelte Linien unten in Fig. 1 angedeutet ist, um schliesslich in den Ofen rollen zu können. 



     Die Überführung   der Ringe von dem Behälter 2 in die Rinne 3 geschieht bei der   dargestelltell-   Ausführungsform mit Hilfe eines Greifers 15 für jeden Behälter. Die Greifer sind auf einer drehbaren, 
 EMI2.1 
 Antriebsvorrichtung in Drehung versetzt. Damit die schwingende Bewegung der Greifer 15 möglich ist, sind im Gestell 1 und in den Rinnen. 3 Aussparungen 17 bzw. 18 vorgesehen. Um zu verhindern, dass ein Ring 4 infolge des Druckes der dahinter liegenden Ringe ausser Berührung mit dem Greifer 15 kommt, wenn er durch ihn aus dem Behälter herausgeschoben wird, ist oberhalb des dem   Behälter am nächsten   befindlichen Teiles der Rinne. 3 eine Haube oder ein Deckel 19 vorgesehen, der zur Führung der Ringe dient.

   Das dem Behälter am nächsten liegende Ende des Deckels 19 dient zur Unterstützung der an diesem Teil des Behälters befindlichen Ringe, so dass diese nicht durch die Reibung zusammen mit dem der Rinne am nächsten liegenden Ring mitgenommen werden. Der   Deckel 79   wird durch zwei Schrauben   20 getragen, deren Muttern 27   drehbar, nicht aber verschiebbar, in einem oberhalb der Rinne. 3 befindlichen Joch 22 gelagert sind, wodurch der Abstand zwischen dem Deckel 19 und dem Boden 14 der Rinne zwecks Einstellung der Vorrichtung für verschiedene Ringbreite verändert werden kann. Sämtliche Rinnen. 3 sind übrigens mit einem abnehmbaren Deckel   23   versehen, der eine verschliessbare   Sehauöffnung 24 besitzt.   



   Das Gestell 1 mit dem Behälter und den Rinnen ist, als an dem Eintrittsende eines Ofens angebracht gedacht und wird durch geeignete Ständer 25 gestützt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Vorschub der Laufring oder Scheiben für Kugel-und Rollenlager, die in einem EMI2.2 Behälter durch einedaran angeschIosseneTordorrinne mittels eines Greifers in ununterbrochener Reihenfolge nach einem Wärmeofen oder dgl. zwecks weiterer Behandlung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Rinne derart gestaltet und geneigt ist, dass der vom Greifer mitgenommene EMI2.3
AT89681D 1917-08-30 1918-07-31 Vorrichtung zum Vorschub der Laufringe oder Scheiben für Kugel- und Rollenlager. AT89681B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE89681X 1917-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT89681B true AT89681B (de) 1922-10-10

Family

ID=20275484

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT89681D AT89681B (de) 1917-08-30 1918-07-31 Vorrichtung zum Vorschub der Laufringe oder Scheiben für Kugel- und Rollenlager.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT89681B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2754136A1 (de) Spritzeinrichtung fuer hotizontal zugefuehrte zylindrische koerper
DE1292105B (de) Vorrichtung zum Sammeln von auf einer bewegten Foerderbahn hintereinander abgelegten Drahtringschleifen in einem Bund am Ende der Foerderbahn
DE6913573U (de) Rundmaschine zur herstellung eines konus aus einem kreisring-segment-foermigen blech
DE1696109C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen und Behandeln von Werkstücken
DE929474C (de) Einrichtung zur Aufnahme und Abfuehrung von Rohren, Stangen od. dgl.
DE2055259A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Floatglas
DE69617356T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Egalisieren des Temperaturprofils eines Ofens mit kontrollierter Umgebungsoxidation
EP0857671B1 (de) Einrichtung zum Wenden von Dosenkörpern
AT89681B (de) Vorrichtung zum Vorschub der Laufringe oder Scheiben für Kugel- und Rollenlager.
DE69605367T2 (de) Anlage zur In-line-Wärmebehandlung für warmgewalzte Produkte
DE2550325A1 (de) Kontinuierlicher herdofen zum erwaermen ringfoermiger werkstuecke
DE344445C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Laufringe oder Scheiben fuer Kugel- und Rollenlager
DE2135220C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum thermochemischen Flämmen der Außenfläche eines zylindrischen metallischen Werkstückes
DE1483374C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Ausglühen oder Weichglühen von Metalldrähten
DE977050C (de) Schwenkbare Granuliertrommel
DE674571C (de) Vorrichtung zum ununterbrochenen UEberziehen von Metallrohren mit heissfluessigen, bituminoesen Schutzmassen
DE336151C (de) Kugelwalzwerk
DE3046113A1 (de) Kuehlvorrichtung an einer stranggiessmaschine
DE2339244A1 (de) Vorrichtung zum einfuehren von stopfen in ein stopfenwalzwerk
DE596415C (de) Maschine zum Schaelen von Reis
DE811838C (de) Vorrichtung zum Foerdern von Gut in Behandlungskammern
DE1905281A1 (de) Vorrichtung zum bartlosen Zerteilen von Brammen mittels einer ortsfesten Brennschneidzerteilanlage
DE29501631U1 (de) Zuführ- und/oder Abführvorrichtung für Drehteile, die spitzenlos in einer Schleifmaschine an ihrer Außenseite geschliffen werden
DE722742C (de) Vorrichtung zum Bekleiden von Stahlrohrstuecken mit Gleitlagermetall
DE511667C (de) Maschine zum Formen kugeliger Koerper aus abgeteilten Posten Glas