AT88839B - Reihenbildner mit kontinuierlich laufendem Film und optischem Ausgleich. - Google Patents

Reihenbildner mit kontinuierlich laufendem Film und optischem Ausgleich.

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AT88839B
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Oskar Messter
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Oskar Messter
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  Reihenbildner mit kontinuierlich laufendem Film und optischem Ausgleich. 



   Bei Reihenbildern mit kontinuierlich laufendem Bildband ist es zum Zwecke des optischen Ausgleichs bereits bekannt, rotierende Spiegel-oder Prismenkränze zu verwenden, deren einzelne reflektierende Flächen nacheinander je ein Einzelbild stillstehend projizieren. Die durch die Vielzahl der Ausgleichselemente bedingte Komplikation im Bau des Apparates macht diesen für die praktische Verwendung ungeeignet. 



   Bekannt ist ferner, durch einen oder mehrere Ausgleichsmittel, z. B. schwingende oder 
 EMI1.1 
 durch Bewegung der Ausgleichsmittel, z. B. einer reflektierenden Fläche in der Weise zu erzielen, dass man nach jeder Reflexion eines Einzelbildes das Ausgleichsmittel, z. B. die reflektierende Fläche in ihre Anfangsstellung zurückschnellen lässt, während welcher Zeit auf der Projektionsfläche eine das   sogenannte"Flimmern"verursachende   Dunkelpause sich ergibt, worauf das nächste Einzelbild durch das Ausgleichsmittel projiziert wird u. s. f. 



   Weiter ist bekannt, bei Benutzung spiegelnder Flächen das Einzelbild nach Art der soeben beschriebenen Methode zu projizieren und alsdann während der Rückbewegung der hierfür 
 EMI1.2 
 das zweite Bild zu projizieren, was bedingt, dass die Spiegel oder Prismen während der Dauer der ausgenutzten Reflexion zwar einen verhältnismässig kleinen Weg beschreiben, dass sie aber, um in ihre Anfangsstellung für die Reflexion zurückzugelangen, einen erheblich grösseren Weg 
 EMI1.3 
 kollidieren. 



   Gemäss der Erfindung ist zwischen dem Filmbild und beweglichen optischen Ausgleichs- mitteln ein besonderes optisches System derart angeordnet, dass durch dieses die Bilder ab- wechselnd dem einen und dem anderen optischen Ausgleichsmittel zugeführt werden. Als optisches
Zwischensystem kann z. B. in den Strahlengang ein vor dem Objektiv und zu diesem geneigt angeordneter Spiegel oder Prisma mit streifenförmiger Oberflächenversilberung eingeschaltet sein, der im Verein mit Ablenkspiegeln und   Abdeckungsscheiben   die Projektion der Einzelbilder vermittelt, oder es kann an Stelle des erwähnten feststehenden Spiegels ein beweglicher Spiegel, z. B. ein rotierendes Spiegelsegment die Einzelbilder abwechselnd nach optischen Ausgleichsmitteln, z. B. reflektierenden Spiegeln ablenken bzw. frei nach diesen durchgehen lassen. 



   Diese Einrichtung ermöglicht die Anwendung von nur zwei beweglich, z. B. schwingend angeordneten Spiegeln-, Prismen-oder Linsensystemen in der Weise, dass während der Projektion durch ein System das andere System auf demselben Wege, den es vorher für die Ausgleichswirkung zurücklegte, also auf kürzestem Wege in seine Anfangsstellung zurückkehrt. Wird also, z. B. bei schwingenden Ausgleichsmitteln, ein Einzelbild durch das eine System während der Zeitdauer   von Sekunde vorgeführt,   so nimmt das andere System das nächste Einzelbild auf, während gleichzeitig das erste System in seine Anfangsstellung innerhalb des gleichen Zeitraumes   (%5     Sekunde) zurückschwingt.   Die dazwischenliegende z.

   B.   11loto   Sekunde dient zur Abdunklung während der Umkehrung der Bewegungen der beiden Systeme und verdeckt die Zeit, während welcher von beiden Einzelbildern gleichzeitig   Bildteile auf   der Projektionsfläche erscheinen würden. 



   Nach der Erfindung brauchen also die optischen Ausgleichsmittel nur den gleichen Weg zu machen, der während ihrer Wirkung benötigt wird, wobei ein Zurückschnellen der Ausgleichsmittel, das störende Erschütterungen verursacht, entfällt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. i der schematischen Zeichnung ist vor einem Lampenkasten a in bekannter Weise ein Führungskanal b angeordnet, durch den von der Rolle   c   ein Filmband d mit den Einzelbildern   1   und 2 kontinuierlich durchgeführt wird. Die Zahntrommel e transportiert den   Film gleichmässig (kontinuierlich),   seine Aufwicklung erfolgt bei f. Mit g ist das Objektiv, mit h eine   streifenförmig mit Oberflächen versilberung   versehene, planparallele Glasplatte bezeichnet, die einen Teil der Objektivstrahlen zum beweglichen Spiegel i reflektiert und einen anderen Teil zwischen den versilberten Streifen zu dem gleichfalls beweglichen Spiegel i hindurchlässt. Diese Strahlen werden von i auf Spiegel k und von hier auf die Projektionsfläche geworfen.

   Die Spiegel i und j bewegen sich entsprechend der Vorwärtsbewegung der Einzelbilder ausgleichend.   Mit n   ist eine um n'rotierende Abdeckungsscheibe bezeichnet, die mittels der Schlitze s, s'abwechselnd die Strahlen von h und i und die Strahlen von h, i und k auf die   Projektionsfläche gelangen lässt.   



   Fig. 2 zeigt die Fläche der Scheibe n. Zur Abgrenzung der Gesichtsfelder für das jeweils zur Darstellung gelangende Einzelbild dient eine um m'rotierende Scheibe m mit Schlitz o ; Fig. 3 zeigt die Fläche dieser Scheibe. 

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   Die Arbeitsweise ist folgende :
Das im Fenster des Führungskanals voll erscheinende Einzelbild   1   wird während seines Ablaufs durch das Fenster dauernd von der Öffnung o der Scheibe m nach oben und unten umgrenzt, die während des Bildablaufs eine Umdrehung macht. Das Objektiv wirft die Bildstrahlen von   l   auf die streifenförmig versilberte Fläche der Glasplatte h, die einen Teil der Strahlen nach i ablenkt und einen anderen Teil zwischen der streifenförmigen Versilberung hindurchlässt. 



   Letztere Strahlen werden während der Projektion des Bildes 1 durch die Scheibe n abgedeckt, die demnach während der Projektion eines jeden Einzelbildes eine halbe Umdrehung macht. Der
Spiegel i lenkt die Strahlen so ab, dass sie während der Projektion auf der Projektionsfläche still- stehen ; während dieser Zeit schwingt j von seiner Endstellung in die Anfangsstellung zurück, um dann das im Fenster des Führungskanals erscheinende Einzelbild 2 aufzunehmen usw.
Während der Projektion von 2 verdeckt n die von i ausgehenden Strahlen, während welcher
Zeit i in die Anfangsstellung zurückschwingt. 



   An Stelle des streifenförmig versilberten Spiegels   h   ist nach Fig. 4 ein rotierendes Spiegel- segment   h'angeordnet,   das abwechselnd die Einzelbilder nach ablenkt bzw. frei nach j durch- gehen lässt.   Fig. g   zeigt ein solches Spiegelsegment in Vorderansicht. Bei dieser Anordnung kann die Scheibe   z   fortfallen. 



   Zur Steuerung der Spiegel   !,/obedient   man sich zweckmässig der in Fig. 6 dargestellten
Einrichtung. 



   An die Schwingungsachsen der Spiegel i,   j   sind die Gestänge   !',/'angeschlossen,   deren
Enden gegen Nocken i2,   dz   der Antriebsachse für die Filmtransportwalze e sich stützen, so dass beim Umlauf dieser Achse sich die Hebel i', j'auf und nieder bewegen und dementsprechend die Spiegel i   und l'hin   und her geschwungen werden. Der Umfang der Filmtransportwalze e ist gleich der Länge zweier Einzelbilder und es entspricht jeder volle Umlauf der Filmtransport- walze je einer Hin-und Herschwingung des Spiegels   i bzw. j.   



   Diese Einrichtung beseitigt die bei Verwendung von Zahnrädern als Übersetzungsorgane bestehenden Nachteile des toten Ganges der erwähnten Zahnradübersetzungen, so dass die exakte Steuerung der Ausgleichselemente gewährleistet ist. 



   Statt nur eines einzigen, die Bilder abwechselnd den optischen Ausgleichsmitteln zuführenden optischen Zwischensystems können auch mehrere derartige Zwischensysteme (rotierende Spiegelsegmente) und eine entsprechend vermehrte Anzahl abwechselnd wirkender Ausgleichsmittel angeordnet sein, in welchem Falle dann jedem der beweglichen Ausgleichsmittel zur Rückkehr in seine Anfangsstellung so viel Zeit verbleiben würde, wie für die Projektion durch die anderen Ausgleichsmittel benötigt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Reihenbildner mit kontinuierlich laufendem Bildband und periodisch wirkenden optischen Ausgleichsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass ein besonderes optisches System zwischen dem Film und zwei abwechselnd wirkenden optischen Ausgleichsmitteln angeordnet ist, das die Bilder abwechselnd dem einen und dem anderen optischen Ausgleichsmitteln zuführt.

Claims (1)

  1. 2. Reihenbildner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Objektiv (g) ein zu diesem geneigt angeordneter Spiegel (h) mit streifenförmiger Oberflächen-Versilberung und über bzw. hinter diesem bewegliche Ablenkspiegel (i, j) angeordnet sind, die unter Mitwirkung rotierender Abdeckungsscheiben (m, n) und eines unter dem einen Ablenkspiegel (i) angeordneter Hilfsspiegel (k) abwechselnd die Projektion der Einzelbilder vermitteln (Fig. i).
    3. Reihenbildner nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass unter Fort- EMI2.1 Spiegelsegment (h) angeordnet ist (Fig. 4).
    4. Reihenbildner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Ausgleichsmittel (schwingend angeordnete Spiegel i, j) abwechselnd in der Weise betätigt werden, dass während der Projektion durch das eine Ausgleichsmittel das andere auf demselben Wege, den es vorher für die Ausgleichswirkung zurücklegte, in seine Anfangsstellung zurückkehrt.
    5. Reihenbildner gemäss den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Ausgleichsmittel (i, j) unmittelbar durch von der Filmtransportwalze (e) oder deren Antriebsachse mittels Nocken o. dgl. gesteuerte Gestänge (i, j) betätigt werden und der Umfang der Filmtransportwalze gleich ist der Länge zweier Einzelbilder, so dass jeder volle Umlauf der EMI2.2
AT88839D 1918-03-20 1920-04-19 Reihenbildner mit kontinuierlich laufendem Film und optischem Ausgleich. AT88839B (de)

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