AT87805B - Verfahren zum Raffinieren flüssiger Kohlenwasserstoffe durch Elektrolyse. - Google Patents

Verfahren zum Raffinieren flüssiger Kohlenwasserstoffe durch Elektrolyse.

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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  Verfahren zum Raffinieren flüssiger Kohlenwasserstoffe durch Elektrolyse. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Raffinieren von Benzin, Kerosin oder anderer Petroleumdestillate, wie Schieferöl u. dgl., und zwar durch Entfernung der Schwefelverbindungen, wie Sulfide, Polysulfide, Hydrosulfide usw., die in derartigen Materialien enthalten sein können. 



   Erfindungsgemäss werden die flüssigen Kohlenwasserstoffe einer elektrolytischen Behandlung unter Benutzung einer alkalischen Hypochloritlösung als Elektrolyten in der Weise unterworfen, 
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 übergehen und mit diesem entfernt werden. Die Elektrolyse wird gemäss der Erfindung unter Anwendung eines Überschusses von Alkali durchgeführt. 



   Zur Ausführung der Erfindung kann man sich einer beliebigen geeigneten Apparatur bedienen, z. B. eines stehenden zylindrischen Eisen-oder Stahlkessels, der geerdet ist und in den Kohle-oder Graphitanoden hineinragen. Auch die Beheizung des Kessels erfolgt in beliebiger geeigneter Weise. Man lässt den zu behandelnden flüssigen Kohlenwasserstoff in den Elektrolyten   einfltessen   und elektrolysiert unter kräftigem Rühren. Die Elektrolytlauge wird zweckmässig ausserhalb des Elektrolysegefässes in einem geeigneten Mischer hergestellt. Eine geeignete Erhitzung des Elektrolysegefässes ermöglicht, die Elektrolyse unter Anwendung des Temperaturoptimums vorzunehmen ; als vorteilhaft hat sich eine Temperatur von zirka   500 Cherausgestellt.   



   Als Elektrolyt kommt jedes unterchlorigsaure Salz in Betracht, z. B. Natriumhypochlorid unter Beigabe von freiem Alkali. Die Gegenwart des freien Alkalis wirkt korrosionsverhindernd auf das   Elektrolysengefäss,   verhindert die Chlorierung der Kohlenwasserstoffe, stabilisiert das Hypochlorit und unterstützt die Entfernung der durch die Elektrolyse entstehenden Produkte, die hauptsächlich von der Oxydation organischer, ursprünglich vorhandener Schwefelverbindungen herrühren. 



   Es empfiehlt sich, das zu behandelnde Öl zu analysieren, um seinen Schwefelgehalt festzustellen. Auf je i Mol. Schwefel im Ausgangsmaterial muss mindestens i Mol. Sauerstoff, das von der Zersetzung des unterchlorigsauren Salzes herrührt, vorhanden sein. Die Menge des freien Alkalis muss mindestens 0. 1% der Konzentration betragen. Die Konzentration der Hypochloritlauge muss mindestens 1/4-normal sein. Die Beendigung des Raffinationsvorganges wird zweckmässig bei jedem Öl, und zwar durch Untersuchung entnommener Proben festgestellt. 



   Für den Fall, dass die oxydierten Schwefelverbindungen ein hohes Molekulargewicht haben und in Alkali verhältnismässig unlöslich sind, können sie aus dem raffinierten Öl durch Filtration über Tierkohle, wasserfreie Tonerde, Fullererde o. dgl. entfernt werden. Soll das Verfahren auf die Behandlung von Kohlenwasserstoffen Anwendung finden, die Hydrosulfide oder Merkaptane enthalten, so empfiehlt sich eine Vorbehandlung mit kaustischer Soda in bekannter Weise. Hierdurch wird das Ausgangsmaterial von diesen Verunreinigungen zuvor befreit und die Anwendung des Hypochlorits sparsam gestaltet. 
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 wodurch die im Behandlungsgut enthaltenen Schwefelbestandteile oxydiert werden, in welcher Form sie in die Elektrolytlauge übergehen und mit ihr entfernt werden können. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Raffination flüssiger Kohlenwasserstoffe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrolyse in Gegenwart eines Überschusses von Alkali vorgenommen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT87805D 1918-06-03 1920-01-21 Verfahren zum Raffinieren flüssiger Kohlenwasserstoffe durch Elektrolyse. AT87805B (de)

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