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Mauerungsgerüst.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mauerungsgerüst, welches eine hebbare Arbeitsbühne aufweist, auf welcher der Maurer sein Tagewerk dauernd in gleicher relativer Lage zum aufgehenden Mauerwerk verrichten kann, indem die, Bühne mit dem Fortschritt der Mauerungsarbeit, also z. B. von Schar zu Schar, gehoben wird. Gemäss der Erfindung sind die Arbeitsstellen auf der Bühne mit Werktischen ausgestattet, die drehbar und gegebenenfalls auch längsverschiebbar sein können. Die Arbeitsbühne selbst ist auf zwischen den Baugerüsten gespannten Zugorganen aufhängbar und die Verschalung der Arbeitsbühne reicht zweckmässig vor die Innenwand des Mauerwerkes, um nicht nur den Arbeiter, sondern auch die Arbeitsstelle vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung zeigt die Zeichnung in Fig. I. Fig. 2 ist ein vertikaler Aufriss einer Ausführungsform. Fig. 3 zeigt eine Anordnung des Arbeitstisches in Oberansicht. Um die Maurerarbeit auf mit dem Fortschreiten der Arbeit ständig hebbaren Arbeitsbühnen ausführen zu können und dem Maurer das Bücken bzw. das Arbeiten mit sich ändernder Körperstellung zu ersparen und seine Tätigkeit neben dem Verlegen der Ziegel und dem Aufbringen des Mörtels nur auf wenige Handgriffe zu reduzieren, stellt man auf dem Bauplatz ein Baugerüst 1 auf, welches die hebbaren Arbeitbühnen 2 trägt. Das Gerüst kann aus geeigneten fachwerkartigen Ständern bestehen, die untereinander und mit dem Boden durch Zugorgane z. B. Seile verspannt und auch durch Streben versteift sein können.
Die Arbeitsbühnen hängen am Baugerüst selbst oder auf den über den Bauplatz von einem Ständer zum gegenüberliegenden Ständer gespannten Zugorganen und sind durch Winden 3 in der Höhe verstellbar, wobei diese Winden entweder vom Boden oder vom Arbeiter von der Arbeitsbühne aus betätigt werden können. Natürlich wäre es auch möglich, alle oder eine grössere Anzahl von Bühnen gemeinsam oder von einer Stelle aus (z.'B. bei Verhandensein elektrischer Winden) zu heben, damit derart die Maurer zu einem gleichmässigen Arbeitsgang angehalten werden.
Die Arbeitsbühne bewegt sich längs der aufgehenden Mauer, sie ist überdacht und kann eine vor die Innenwand der aufgehenden Mauer ragende feste oder abnehmbare Schalung 4 erhalten, welche den Arbeitsraum abschliesst und auch das Mauerwerk selbst vor Regen und sonstigen Einflüssen der Atmosphäre bewahrt. Die Einrichtung ermöglicht also auch ein anstandsloses Arbeiten selbst an Regentagen und bei kalter Witterung. An der Arbeitsstelle ist die Bühne 2 mit einem Werktisch oder einer Werkbank 5 versehen, die hinter dem Maurer etwa in der Höhe des aufzuführenden Mauerwerkes steht und dazu dient, dass auf sie der zugeführte Vorrat an Baumaterial für den Maurer gelegt wird, und zwar kann dies zweckmässig derart geschehen, dass der Maurer zu einer Seite die Ziegel, zu der anderen Seite den Mörtelkübel erhält.
Der Tisch oder die Werkbank kann an der Arbeitsstelle bogenförmig ausgeschnitten sein oder überhaupt bogenförmig gekrümmt sein, so dass der Maurer in der Krümmung steht und zur linken Seite die Ziegel und zur rechten Seite der Mörtel sich befinden. Dabei kann der Tisch 5 gegebenenfalls auf Schienen 6 auf die Länge, auf welche das Arbeitsgebiet des Maurers sich erstreckt, auf der Bühne längsverschiebbar sein. Aber auch um eine vertikale Achse 7 kann der Tisch drehbar oder verschwenkbar sein. Das Baumaterial wird den Maurern bzw. den Arbeiter in gebräuchlicher Weise mittels Aufzugsvorrichtungen, z. B. eines eaternosterwerkes 8, zugeführt.
Dieses Paternosterwerk ist entweder auf dem
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Ständer des Baugerüstes oder auf der Arbeitsbühne hebbar angeordnet, so dass es eben wie die Arbeitsbühne und gegebenenfalls mit letzterer mit dem aufgehenden Mauerwerk in die Höhe gehoben wird, wobei es naturgemäss nach unten zu dann ständig verlängert werden muss. Die Aufzugsvorrichtung kann so angebracht werden, dass sie vorteilhaft über dem Werktisch bzw. über den Werkbänken läuft, damit der Maurer die ihm zugeführten Baumaterialien ohne besondere Arbeitsmühe von der Aufzugsvorrichtung herunternehmen und auf seinen Arbeitstisch niederstellen kann, ebenso auch rasch die leeren Kübel wieder am Paternosterwerk aufhängen kann. Natürlich könnten auch auf den Werkbänken Wägelchen z.
B. auf Schienen laufen, mit welchen das Baumaterial an die Arbeitsstellen der Maurer geführt werden könnte.
Die längs der beiden aufzuführenden Längsmauern aufgestellten Ständer 1 sowie auch die oben laufenden Zugorgane 9 können auch zum in die Höhe bringen sonstiger beim Bau erforderlicher Konstruktionsteile herangezogen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Mauerungsgerüst mit einer dem Fortschritt der Mauerungsarbeit (z. B. von Schar zu Schar) hebbaren Arbeitsbühne, auf welche der Maurer sein Tagewerk dauernd in gleicher relativer Lage zum aufgehenden Mauerwerk verrichtet, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstellen mit einem auf der hebbaren Bühne angeordneten, gegebenenfalls drehbaren (oder schwenkbaren) und zweckmässig auch längsverschieblichen Werktisch (Werkbank) ausgestattet sind.
2. Mauerungsgerüst mit einer mit dem Fortschritt der Mauerungsarbeit (z. B. von Schar zu Schar) hebbaren Arbeitsbühne, auf welcher der Maurer sein Tagewerk dauernd in gleicher relativer Lage zum aufgehenden Mauerwerk verrichtet, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsbühne auf zwischen den Baugerüstständern gespannten Zugorganen aufgehängt ist.
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