AT86625B - Einrichtung zur Regelung des austretenden Schüttgutes bei Füllrümpfen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung des austretenden Schüttgutes bei Füllrümpfen.

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AT86625B
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Austria
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screw
bulk material
filling
hulls
spindle
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English (en)
Inventor
Richard Leumann
Original Assignee
Richard Leumann
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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description


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  Einrichtung zur Regelung des austretenden Schüttgutes bei Füllrümpfen. 



   Die Erfindung betrifft eine beispielsweise bei selbsttätigen Wiegevorrichtungen verwendbare regelbare Auslassvorrichtung für Füllrümpfe, bei der in dem Auslassrohr des Füllrumpfes eine Schnecke angeordnet ist. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Ganghöhe der Schnecke von oben nach unten abnimmt und dass durch axiales Ver- schieben der Schnecke oder des diese umschliessenden Auslassrohres ein Schneckengang von der Liefermenge des Schüttgutes entsprechendem Steigungswinkel in den unmittelbar vor der Austrittsöffnung befindlichen Teil des Auslassrohres gebracht wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei beispielsweisen Ausführungsformen in Fig. 1, 2 und 4 in senkrechten Schnitten dargestellt ; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie   111-111   in Fig. 2. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. i ist der ortsfeste Füllrumpf 1 in Form eines
Speisetrichters mit einer Deckplatte 2. versehen, deren Muffe 3 und Ansatz   4   zur Lagerung und Führung der darin verschiebbaren Spindel   J   dienen, welche die Schnecke 6 trägt. Die
Schraubenfläche der Schnecke 6 weist eine wechselnde Ganghöhe auf, und zwar ändert sich diese so, dass die höher gelegenen Gänge eine grössere Ganghöhe aufweisen als die darunter gelegenen. Um die Spindel. 5 ist zwischen der Deckplatte 2 und dem Ansatz 4 der Ring 7 einer Kurbel 8 derart gelegt, dass ein Keil 9, der in dem Ring 7 befestigt ist, in eine
Nut 10 der Spindel J eintritt. Die Kurbel 8 ist an einer Lenkstange 11 gelenkig an- geschlossen.

   An ihrem oberen Ende ist die Spindel 5 mittels zweier an der Gabel 13 be- festigter und in die Nuten des Bundes 5 eingreifender Zapfen 12 an das eine Ende einer
Lenkstange 14 angelenkt, deren anderes Ende bei 15 ortsfest drehbar gelagert ist und die in ihrem mittleren Teil an eine Stellstange 16 angeschlossen ist. Diese ist mit dem Ge- winde 17 versehen, das in die zwischen den ortsfesten Anschlägen 18 gehaltene Mutter 19 mit dem Handrad 20 eingreift. 



   An dem Speisetrichter 1 ist ein zylindrisches Auslassrohr   21,   das die Schnecke dicht umschliesst, befestigt, dessen Länge die grösste zur Anwendung kommende Ganghöhe der
Schnecke übersteigt, so dass mehr als ein ganzer Schneckengang von grösster verwendeter
Ganghöhe darin Aufnahme findet. 



   Die Arbeitsweise der regelbaren Auslassvorrichtung ist die folgende : Die in einer Zeit- einheit aus dem mit Schüttgut gefüllten Speisetrichter ausströmende Gutmenge wird ge- regelt, indem man mittels des Handrades 20 die Stellstange 16 und somit auch die   Schneckenspindel J   axial verstellt. Die Gutmenge hängt nämlich, eine gleichmässige Höhe des Schüttgutes im Speisetricbter vorausgesetzt, von der Geschwindigkeit ab, welche das herabgleitende Schüttgut auf dem Schneckengang hat, der von dem unmittelbar vor der
Austrittsöffnung 22 befindlichen Teil des Auslassrohres 21 umfasst wird. Die Geschwindigkeit, welche das Schüttgut auf diesem Schneckengang hat, hängt nur vom Steigungswinkel dieses
Ganges ab.

   Wenn ein Körper auf einer schiefen Ebene gleitet, so wächst unter dem Ein- flusse der Schwerkraft seine Geschwindigkeit so lange an, bis die infolge der steigenden
Geschwindigkeit ebenfalls steigende Reibungskraft gleich der zu der schiefen Ebene parallelen
Schwerkraftkomponente geworden ist. Der Weg, welcher von dem gleitenden Körper zurück- gelegt wird, bis diese konstante Geschwindigkeit erreicht wurde, ist bei der ziemlich grossen
Reibung, welche gewöhnlich zwischen dem Schüttgut und der Schnecke herrscht, un- bedeutend. Mit annähernder Genauigkeit lässt sich somit annehmen, dass die Geschwindigkeit des Schüttgutes an jeder Stelle der Schnecke nicht von den vorangegangenen Schnecken- gängen, sondern lediglich von dem Steigungswinkel der Schnecke an dieser Stelle abhängig und auf jedem Schneckengang gleichmässig ist.

   Es lässt sich durch senkrechtes Verstellen der Spindel eine Änderung des Steigungswinkels des Schneckenganges, welcher im Auslass- rohr unmittelbar vor der Austrittsöffnung 22 liegt und allein wirksam ist, bewirken, so dass damit die Gleitgeschwindigkeit des Schüttgutes auf diesem Schneckengang und somit die   Austrittsgeschwndigkeit   des aus diesem Schneckengang hinauslaufenden Schüttgutes und die Liefermenge geregelt werden können. Die unter dem wirksamen Schneckengang befind- lichen Gänge sind ohne Wirkung, weil das Schüttgut nach seinem Austreten aus der Öffnung 22 seitlich von dem Schneckengang herabfliesst. 



   Die mittels der Kurbel 8 der Schnecke 6 mitgeteilte Drehbewegung um ihre eigene   ; Achse   hat den Zweck, bei pulverigem Schüttgut dieses zu rütteln und dadurch etwa zeit- weise auftretende Verstopfungen zu   verhüten,   

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Bei der Ausführungsform nach   Fig. 2   ist der Mantel des   Auslassrolires 21   mehrteilig ausgebildet, und zwar besteht er (Fig. 3) aus vier gleichen Mantelteilen 45, von denen jeder bei 46 am Speisetrichter angelenkt und mit dem Gegengewicht 47 ausgestattet ist, unter dessen Wirkung die Mantelteile aneinandergepresst werden. Die Schnecke 6 ist zweigängig ausgebildet.

   Die Spindel 5 ist in ihrem oberen Teil mit einer Nut 23 versehen, in die ein in der Nabe einer ortsfest gelagerten Antriebsscheibe 24 befestigter Keil derart eintritt, dass die Spindel 5 in bezug auf die Antriebsscheibe 24 verschiebbar, aber nicht drehbar ist. Die Spindel 5 besitzt ferner den Bund   2tri,   der auf Kugeln in der Ausnehmung einer Muffe 26 drehbar gelagert ist. Diese ist mit einer abnehmbaren Deckplatte 27 und dem Aussengewinde 28 versehen. Mit ihrem Aussengewinde greift die Muffe 26 in eine zweite, mit einem gleichen Innengewinde versehene Muffe 29 ein, die in der Muffe 30 der Deckplatte 2 des Speisetrichters verschiebbar geführt ist.

   Die Muffe 29 besitzt einen Flansch 31, gegen den die auf der Deckplatte 2 ruhende Druckfeder 32 sich anlegt, ferner ein Handrad 33 und eine Ringnut 34, in welche die Zapfen 35 des gabelförmigen Endes eines zweiarmigen Hebels 36,37 eingreifen. Dieser ist bei 38 schwingbar gelagert und liegt an seinem anderen Ende an einer sich drehenden Nockenscheibe 39 an. 



   Die Arbeitsweise der Auslassvorrichtung nach Fig. 2 ist folgende : Zum Einstellen des für die erforderliche Liefermenge massgebenden Schneckenganges in dem Auslassrohr 21 wird durch entsprechende Drehung des Handrades   33. die Muffe   26 und mit ihr die Spindel J gehoben oder gesenkt. Wird die Nockenscheibe 39 gedreht, so bewegt sich die Muffe 29 und mit ihr die Spindel 5 etwas auf und nieder, wodurch ein Verstopfen der Schneckengänge verhütet wird. Die nachgiebig gelagerten Mantelteile 45 des Auslassrohres 21 verhindern ein Festklemmen der Schnecke durch etwa zwischen diese und den Mantel sich festsetzende Teile des Schüttguts. Die Spindel 5 erhält ausserdem noch von der Antriebsscheibe   24   aus gleichzeitig eine ununterbrochene Drehbewegung. Sie könnte aber auch gemäss der Anordnung nach Fig. i hin und her gedreht werden. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4, die nur den Unterteil des Füllrumpfes darstellt, ist am Speisetrichter 1 in ortsfesten Lagern 40,   41   eine Stellschraube 42 gelagert, deren Mutter 43 in Form eines Ringes als Träger eines auf dem Auslassrohr 21 verschieb-   baren   zylindrischen mehrteiligen Ansatzrohres 44 dient, dessen Mantelteile bei 48 an dem Ring 43 angelenkt sind. Eine an diesem angebrachte Muffe 49 gleitet dabei auf dem am Trichter befestigten Bolzen 50 und dient dadurch dem Ring als Führung. Die Schneckenspindel J ist axial nicht verstellbar ; die Regelung der Liefermenge des Schüttgutes erfolgt, indem man durch die Stellschraube 42 das Ansatzrohr 44 axial verstellt, so dass es von der dargestellten, einer bestimmten Liefermenge entsprechenden Lage mehr oder weniger aufwärts verschoben wird.

   Dadurch gelangen die   Schneckengänge,   mit geringeren Steigungswinkeln aus dem Auslassrohr heraus und werden unwirksam, so dass die Austrittsgeschwindigkeit des Stoffes aus der Öffnung durch Einschaltung von Schneckengängen mit grösseren Steigungswinkeln in regelbarer Weise allmählich erhöht werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Einrichtung zur Regelung des austretenden Schüttgutes bei Füllrümpfen mit einer in dem Auslassrohr des Füllrumpfes angeordneten Schnecke, dadurch gekennzeichnet, dass 
 EMI2.1 
 sind, wodurch Teile der Schnecke von unterschiedlichen Steigungswinkeln in der Austritts- öffnung des Auslassrohres eingestellt werden können und so die Geschwindigkeit und damit die Menge des längs der Schnecke durch das Eigengewicht nach der Auslassöffnung rutschenden Schüttgutes geregelt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schnecke (6) umfassende Auslassrohr (21) der Länge nach in mehrere, am Füllrumpf angelenkte, belastete Teile (45) geteilt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet ; dass die Schnecke eine Schüttelbewegung erfährt, durch Hin-und Herdrehung um die eigene Achse oder durch axiale Hin-und Herbewegung oder durch beides zugleich.
AT86625D 1918-07-11 1919-06-24 Einrichtung zur Regelung des austretenden Schüttgutes bei Füllrümpfen. AT86625B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH86625X 1918-07-11

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AT86625B true AT86625B (de) 1921-12-10

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ID=4343226

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