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Betteinlage zum Fernhalten von Wanzen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Betteinlage, mittels deren das Hineinkriechen der Wanze in das Bett, also auf das Bettuch, Polster usw. mit Sicherheit verhütet werden kann, so dass man bei Verwendung dieser Betteinlage in jeder verwanzten Wohnung, sogar auch in einem verwanzten Bett, ruhig schlafen kann, ohne von Wanzen gestört zu werden.
Der Gegenstand der Erfindung besteht dem Wesen nach aus einem mittels Metallbänder an den Seitenbrettern des Bettes befestigten, rinnenförmigen Querschnitt aufweisenden Rahmen, dessen Bodenplatte der Länge nach entzweigeteilt und stellenweise mittels Federn zusammengehalten ist, ferner aus einer in diesen Rahmen einsetzbaren, rings umlaufenden Rinne, die durch eine Rolirleitung mit einem in beliebiger Höhenlage anbringbaren Behälter in Verbindung steht, so dass durch Füllen der Rinne vor dem Schlafengehen mit Wasser oder anderer Flüssigkeit das Hineinkriechen der Wanzen in das Bett verhütet wird, wobei beim Aufstehen vom Bett das Wasser oder sonstige Flüssigkeit von der Rinne in den Be- hälter zurückgeleitet werden kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein mit der Einlage versehenes Bett schaubildlich, Fig. 2 dasselbe im Querschnitt und Fig. 3 bis 10 Einzelheiten.
Auf den Seitenteilen a des Bettes ist ein rinnenförmigen Querschnitt aufweisender Rahmen b befestigt, dessen Bodenplatte c der Länge nach entzweigeteilt ist und stellenweise mittels Federn d zusammengehalten wird. Der Rahmen ist an den vier unteren Ecken mit Metallbändern beschlagen, und zwar sind an den beiden Enden der einen Längsseite feststehende Bänder e und an den beiden Enden der anderen Längsseite in Führungen verschiebbare Bänder f angeordnet (Fig. 7).
In diesen Rahmen b ist eine rings umlaufende Rinne g eingesetzt, die durch ein auf die von ihren Seiten vorstehenden Stutzen h aufgeschobenes Gummirohr i mit einem in beliebiger Höhenlage anbringbaren Behälter i in Verbindung steht. An den beiden Schmalseiten dieser einen geschlossenen Rahmen bildenden Rinne g sind mittels Bänder k feststellbare und herunterklappbare Lehnen angelenkt (Fig. 5).
Die Befestigung des Rahmens b auf den Seitenteilen a des Bettes erfolgt mittels der Bänder e, f. Zunächst wird der Rahmen mittels der Bänder e auf den einen Seitenteil des Bettes aufgeschraubt, sodann werden die Bänder f derart verschoben, dass sie sich gegen die anderen Seitenteile legen, worauf auch diese an den Seitenteilen festgeschraubt werden. In dieser Weise fällt die Befestigung, auch wenn der Rahmen schmäler oder breiter als das Bett ist, vollkommen aus. Vor Anbringung der Rinne g wird das Bettuch m auf dem Bett ausgebreitet, so dass seine Ränder auf den Rahmen zu liegen kommen. Dann wird die Rinne g auf den Rahmen gesetzt und in diesen hineingedrückt, derart, dass mit der Rinne g auch die Ränder des Bettuches in den Rahmen pingeklemmt werden.
Da die Rinne g einen sich abwärts verengenden Querschnitt besitzt, öffnet sich beim Niederdrücken der Rinne die Bodenplatte c des Rahmens b (Fig. 4) und schliesst sich darauf wieder federnd (Fig. 3), wodurch die Rinne g und das Bettuch im Rahmen b festgestellt sind. Vor dem Schlafengehen bringt man die Lehnen , die tagsüber in wagrechte Lage heruntergeklappt sind, in lotrechte Stellung, um die Polster zu stützen. Nun stellt man den Behälter i, der mit Wasser oder irgendeiner Flüssigkeit gefüllt ist, etwas höher als die Bettoberfläche, so dass
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die Flüssigkeit durch das Rohr i in die Rinne g fliesst. Der Behälter j wird zweckmässig in einer solchen Grösse ausgeführt, dass die Rinne zur Hälfte mit der Flüssigkeit gefüllt werden kann.
Hierdurch ist das Bettinnere sozusagen mit einem Graben umgeben und können die Wanzen nicht über diesen Graben gelangen. Die Rinne g ist so schmal, dass das Hemd oder der Rand der Bettdecke nicht in dieselbe gelangen kann, man braucht somit nicht ein Durchnässen dieser zu befürchten.
Nach Aufstehen vom Bett wird der Behälter i tiefer als die Bettoberfläche gestellt, so dass hierdurch die Flüssigkeit aus der Rinne g in den Behälter zurückfliesst. Das Freimachen des Bettuches erfolgt durch Entfernen der Rinne g vom Rahmen b, was sehr einfach vor sich geht, da beim Herausziehen der Rinne die Bodenplatte des Rahmens b sich federnd öffnet.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Betteinlage zum Fernhalten von Wanzen, gekennzeichnet durch einen mittels Bänder (e, f) auf den Seitenteilen (a) des Bettes befestigten Rahmen (b) mit rinnenförmigem Querschnitt, dessen Bodenplatte (c) der Länge nach entzweigeteilt und stellenweise mittels Federn (d) zusammengehalten ist, wobei eine in diesen Rahmen einsetzbare, ringsumlaufende Rinne (g) durch eine Rohrleitung (i) mit einem in beliebiger Höhe anbringbaren Flüssigkeitsbehälter (i) in Verbindung steht.